Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
3

Halbzeitstand
0:2
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


SC FREIBURG
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Höflers unglückliches Jubiläum - FSV beendet Auswärtsmisere

Onisiwo bestraft Höflers Leichtsinn

Der 1. FSV Mainz 05 hat den ersten Auswärtsdreier der Saison eingefahren. Die Nullfünfer stellten die Weichen während einer starken ersten halbe Stunde auf Sieg. Freiburg wurde zwar nach einer Systemumstellung immer besser, kam auch zu Chancen, konnte die elfte Niederlage gegen den FSV im 19. Duell aber nicht abwenden. Für den SC war es zudem die erste Niederlage nach zuvor vier ungeschlagenen Ligaspielen in Folge.

Er hatte früh gut lachen: Mainz' Jean-Philippe Gbamin (l.) bejubelt sein soeben erzieltes 1:0.
Er hatte früh gut lachen: Mainz' Jean-Philippe Gbamin (l.) bejubelt sein soeben erzieltes 1:0.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich brachte nach dem überraschenden 1:1 beim FC Bayern einen Neuen: Waldschmidt stürmte für Höler, den Mann, der das 1:1 in der 89. Minute in München erzielt hatte.

Mainz' Coach Sandro Schwarz hielt sich derweil an das Motto "Never change a winning team" und schickte dieselbe Elf ins Rennen wie beim 2:1 gegen Werder Bremen.

Der FSV Mainz präsentierte sich im Breisgau vom Anpfiff weg stark: Die Nullfünfer liefen die Freiburger sehr früh an und störten das Aufbauspiel der Gastgeber so empfindlich. Freiburg hatte in den Zweikämpfen Probleme, bekam keinen Zugriff auf das Spiel und geriet obendrein früh in Rückstand: Gbamin traf sehenswert per Fernschuss (6.).

Mainz dominant - Streich stellt System um

Mit der Führung im Rücken trat der FSV noch selbstbewusster auf und kontrollierte fortan Ball und Gegner. Der SC war meist einen Schritt zu spät dran und kam nicht dazu, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Die Breisgauer hatten gerade im Mittelfeld große Mühe, konnten den Ball kaum einmal strukturiert nach vorne bringen. Das war zu einem großen Teil dem FSV geschuldet, der konsequent draufging, läuferisch überzeugte und schon bald nachlegte: Nachdem Schwolow Kundes gewaltigen Fernschuss pariert hatte (10.), musste sich der Freiburger Schlussmann im Anschluss an eine Ecke geschlagen geben; Mateta traf per Kopf zum 2:0 (18.). Kurz darauf war er bei Boetius' Distanzkracher aber wieder zur Stelle (22.).

Danach stellte Streich etwas um: Die Freiburger spielten fortan im 3-1-4-2 und schafften so eigene Überzahl im Mittelfeld. Ferner zogen die Gastgeber das Spiel nun breiter auf und wechselten auch immer wieder die Seiten. So brachten sie Bewegung in den Mainzer Abwehrblock, fanden sichtbar besser ins Spiel und näherten sich über Höfler, der sein 100. Bundesligaspiel bestritt, dem Anschlusstreffer an. FSV-Keeper Zentner kratzte Höflers Kopfball allerdings von der Linie (28.).

Stegemann zieht Freiburger Unmut auf sich

Köpfchen muss man haben: Mainz' Jean-Philippe Mateta (M.) trifft per Kopf zum 2:0.
Köpfchen muss man haben: Mainz' Jean-Philippe Mateta (M.) trifft per Kopf zum 2:0.
© imagoZoomansicht

Nach einer halben Stunde forderten die Freiburger Handelfmeter, weil Niakhaté eine Flanke in der Luft an den etwas ausgestreckten Arm bekommen hatte. Es war eine äußerst knifflige Szene, in der Schiedsrichter Sascha Stegemann zum Unmut der Hausherren weiterspielen ließ - aus Köln wurde auch nicht interveniert. Im weiteren Verlauf wurde die Begegnung offener, Torchancen gab es aber keine mehr, sodass es beim 2:0 zur Pause blieb.

Zum Seitenwechsel reagierte Streich dann auch personell: Mit Sallai kam ein gelernter Stürmer für Frantz, der in Durchgang eins unauffällig gespielt hatte. Spielerisch zeigte sich der SC nach Wiederanpfiff deutlich aktiver, der Ball lief nun besser in den eigenen Reihen, das Tempo war auch einen Tick höher und Höfler vergab seine zweite dicke Chance: Diesmal köpfte er aus Nahdistanz knapp rechts vorbei (54.).

Mainzer Abwehrschlacht - Die Joker stechen

Vom FSV kam offensiv nicht mehr viel, die Mainzer hatten ihr Hauptaugenmerk auf die Defensive verlegt und waren primär darauf aus, den Ball vom eigenen Kasten fernzuhalten. Weil sie kaum noch für Entlastung sorgten, fanden sich die Nullfünfer auf einmal inmitten einer Abwehrschlacht wieder. Die Streich-Elf drückte vehement, ließ zunächst aber durch Heintz (62.) und Sallai (64./66.) guten Chancen liegen. In der 72. Minute war es aber soweit: Waldschmidt scheiterte zwar erst noch an Zentner, doch Sallai stand goldrichtig und staubte ab - 1:2.

Hoffnung keimte auf, doch die hielt nicht lange an, weil Höfler den Ball etwas leichtsinnig am eigenen Sechzehner verlor: Der eingewechselte Onisiwo übernahm und stellte den alten Abstand wieder her (75.). Die Freiburger zeigten sich davon unbeeindruckt und drängten weiter mit aller Macht nach vorne. Weil aber Koch die Latte traf (77.) und Waldschmidt nach feinem Solo knapp verzog (80.), reichte es nicht mehr zur Wende. Zu allem Überfluss verletzte sich Höfler nach einem Foul von Onisiwo und musste vor Schlusspfiff ausgewechselt werden (86.).

Beide Mannschaften verabschieden sich damit in die Länderspielpause. Am Sonntag, den 25. November, hat der SC Freiburg dann den SV Werder Bremen zu Gast (15.30 Uhr). Tags zuvor empfangen die Mainzer zur selben Zeit die Borussia aus Dortmund.

Bundesliga, 2018/19, 11. Spieltag
SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 1:3
SC Freiburg - 1. FSV Mainz 05 1:3
Das ging schnell

Gbamin bringt Mainz aus der Distanz früh in Führung.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3,5) - 
P. Stenzel (4)    
Gulde (3,5)    
Heintz (3) , 
C. Günter (2,5) - 
R. Koch (4) , 
Höfler (4)        
Frantz (4)        
Haberer (3,5) - 
Waldschmidt (3,5) - 

Einwechslungen:
46. Sallai (2,5)     für Frantz
73. Höler für P. Stenzel
86. Lienhart für Höfler

Trainer:
Streich
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Zentner (2,5) - 
Brosinski (3,5) , 
Bell (3,5)    
Niakhaté (3) , 
Aaron (4) - 
Kunde (2,5) - 
Gbamin (2)    
Latza (3) - 
Boetius (3)    
Mateta (2,5)        
Quaison (3,5)    

Einwechslungen:
65. Onisiwo         für Mateta
82. Mwene für Boetius
88. A. Hack für Quaison

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gbamin (6., Rechtsschuss, Brosinski)
0:2
Mateta (18., Kopfball, Boetius)
1:2
Sallai (72., Linksschuss, Waldschmidt)
1:3
Onisiwo (75., Linksschuss, Niakhaté)
Gelbe Karten
Freiburg:
Höfler
(4. Gelbe Karte)
,
Gulde
(1.)
Mainz:
Onisiwo
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

SC Freiburg       1. FSV Mainz 05
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 15 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 446 : 337 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 343 : 237 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 103 : 100 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 20 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
10.11.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
nach starkem Beginn durch präsente Mainzer entwickelte sich eine interessante Partie auf Augenhöhe, am Ende Freiburg mit guten Angriffsaktionen.
Chancenverhältnis:
8:6
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 4,5
durchwachsene Spielleitung mit einem größeren Makel: Nach Niakhatés Handspiel (30.) hätte es Elfmeter geben müssen. Video-Assistent Siebert versäumte es, Stegemann zur Entscheidung in die Review-Area zu schicken.
Spieler des Spiels:
Jean-Philippe Gbamin
Mit seinem präzisen Fernschuss knackt Jean-Philippe Gbamin einen anfangs überforderten Gegner früh. Auch danach bleibt der Mittelfeldmotor offensiv wie defensiv präsent.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine