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1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


1. FSV MAINZ 05
WERDER BREMEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Werder muss nächsten Rückschlag in der Liga hinnehmen

Mateta und Gbamin erlösen mutige Mainzer

Der 1. FSV Mainz 05 hat zum Abschluss des zehnten Spieltags den erhofften Befreiungsschlag gelandet: Die Rheinhessen fuhren einen verdienten 2:1-Heimerfolg gegen Werder Bremen ein. Zwei wuchtige Schüsse zauberten den FSV-Fans ein Lächeln aufs Gesicht, ehe die Bremer Joker wieder für Spannung sorgten.

Ausgelassene Freude nach seinem Führungstor: Der Mainzer Angreifer Jean-Philippe Mateta kickt die Eckfahne um.
Ausgelassene Freude nach seinem Führungstor: Der Mainzer Angreifer Jean-Philippe Mateta kickt die Eckfahne um.
© imagoZoomansicht

Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz baute sein Team im Vergleich zum Pokalaus in Augsburg (2:3 n.V.) auf gleich sechs Positionen um: Niakhaté, Aaron, Kunde, Latza, Boetius und Mateta begannen für Hack, Bussmann, Maxim, Mwene, Ujah und Onisiwo. Mwene (Schlag aufs Knie) und Keeper Florian Müller (Innenbandverletzung am Sprunggelenk) fielen kurzfristig aus.

Bremens Coach Florian Kohfeldt nahm nach dem 5:1-Pokalerfolg in Flensburg vier Veränderungen vor: Moisander, Bargfrede, Osako und Kruse ersetzten Friedl, Sahin, Johannes Eggestein und Pizarro (alle Bank).

Werder gänzlich ohne Ideen

Vom Start weg hatten die Hausherren mehr vom Spiel, waren giftiger und griffiger in den Zweikämpfen. Nach zehn Minuten klatschte die Kugel dann sogar erstmals an die Latte, doch Matetas Zuarbeiter Aaron hatte ohnehin im Abseits gestanden. Bei Werder ging nach vorne gar nichts zusammen, es fehlte an Bewegung, Ideen und Durchschlagskraft.

2:0 in der Luft

So war die Führung die logische Konsequenz, allerdings half ein sonst so zuverlässiger Bremer Verteidiger kräftig mit: Nach Brosinskis Flanke haute Moisander über den Ball, Mateta bedankte sich und schoss ins kurze Eck ein - 1:0 (25.). Auf eine Antwort der Gäste wartete man vergeblich. Stattdessen lag das 2:0 in der Luft, als Bell nach einem Pavlenka-Fehler an eben jenem scheiterte und Latza Sekunden später hauchzart links am Tor vorbeiköpfte (33.). Ein zu schlecht platzierter Kopfball von Osako war das einzige Offensiv-Highlight, das Bremen im ersten Abschnitt beisteuern konnte (44.). Dann war schon Pause.

Durch die Beine von Bargfrede

Nach nur zehn Minuten schickte Kohfeldt seine Mannschaft zurück auf den Rasen, doch auch nach dem Seitenwechsel blieb Mainz die gefälligere Mannschaft. Und sie belohnte sich auch: Brosinski spielte die Kugel mit Gbamin hin und her, ehe der Franzose aus 17 Metern mit links fulminant durch die Beine von Bargfrede ins kurze Eck traf - 2:0 (51.).

Joker Eggestein geht zu Boden

Kohfeldt musste reagieren und tat das auch, Pizarro und Johannes Eggestein kamen für Osako und Kainz neu ins Spiel (56.). Vier Minuten später war ein Joker gleich mittendrin: Niakhaté brachte Johannes Eggestein im Strafraum zu Fall, für Referee Guido Winkmann zu wenig für einen Elfmeter. Torannäherungen blieben aber auch in der Folge Mangelware, sodass Kohfeldt seine letzte Patrone zog und Harnik (für Bargfrede) ins Spiel brachte (72.).

Zentner rettet gegen Kruse

Erst in der Schlussviertelstunde zog Werder die Zügel an - und Kohfeldts Joker waren dabei Initiatoren: Johannes Eggestein fand ohne Bedrängnis am ersten Pfosten Pizarro, der auf 1:2 verkürzte (78.). Wenig später legte Harnik für Kruse auf, der mit seinem Schuss aufs kurze Eck in Zentner seinen Meister fand (82.). Am Ende blieb es beim verdienten Erfolg für den FSV, der erstmals nach sieben sieglosen Pflichtspielen wieder gewinnen konnte. Für Werder war es derweil die zweite Bundesliga-Niederlage in Folge.

Die Mainzer wollen am nächsten Samstag (15.30 Uhr) in Freiburg nachlegen, Bremen zur gleichen Zeit gegen Gladbach endlich zurück in die Erfolgsspur.

Bundesliga, 2018/19, 10. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 2:1
1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen 2:1
Herzliche Begrüßung

Sandro Schwarz (r.) heißt Florian Kohfeldt willkommen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Zentner (2,5) - 
Brosinski (3) , 
Bell (3,5)    
Niakhaté (3) , 
Aaron (4) - 
Kunde (3) - 
Gbamin (2,5)    
Latza (2,5)    
Boetius (3,5) - 
Mateta (2,5)        
Quaison (3)    

Einwechslungen:
74. Ujah für Mateta
81. Onisiwo für Quaison
84. Maxim für Latza

Trainer:
Schwarz
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (4) - 
Gebre Selassie (3,5) , 
Veljkovic (4) , 
Moisander (4,5)    
Augustinsson (3,5) - 
Bargfrede (4,5)        
Klaassen (4) - 
Osako (5)    
Kainz (4)    
M. Kruse (3,5)    

Einwechslungen:
56. Pizarro (3)     für Osako
56. J. Eggestein (3) für Kainz
72. Harnik für Bargfrede

Trainer:
Kohfeldt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mateta (25., Rechtsschuss, Brosinski)
2:0
Gbamin (51., Linksschuss, Brosinski)
2:1
Pizarro (78., Rechtsschuss, J. Eggestein)
Gelbe Karten
Mainz:
-
Bremen:
Bargfrede
(4. Gelbe Karte)
,
Moisander
(1.)

Spieldaten

1. FSV Mainz 05       Werder Bremen
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 14 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 363 : 655 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 270 : 548 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 93 : 107 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 36% : 64% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 6 : 1 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
04.11.2018 18:00 Uhr
Zuschauer:
25105
Spielnote:  3
mehr Unterhaltung als Mittelfeld-Geplänkel – und das mit sehr viel Einsatz (Mainz) und viel Bemühen (Bremen), aber auch einigen Fehlern.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
souveräne Leistung des Schiedsrichter-Teams. Auch nach einer Stunde nicht auf Elfmeter für Werder zu entscheiden war vertretbar.
Spieler des Spiels:
Jean-Philippe Mateta
Gut im Abschluss, handlungsschnell, Torriecher im entscheidenden Moment: Jean-Philippe Mateta traf zur Führung, machte viele Bälle fest und arbeitete auch defensiv fürs Team.

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