Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Hertha BSC

Hertha BSC


SC FREIBURG
HERTHA BSC
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Freiburgs Heimserie hält - Hertha seit sechs Spielen sieglos

Kalou kann es nicht, Kalou kann es doch

Der SC Freiburg kam zu Hause trotz Führung und einem Chancenplus gegen Hertha BSC nicht über ein 1:1 hinaus, bleibt aber vor eigenem Publikum ungeschlagen (1/4/0). Die Berliner blieben zwar auch im sechsten Pflichtspiel in Folge sieglos, dennoch dürften sie ob des Spielverlaufs mit dem Remis nicht unzufrieden sein.

Eine "Nasenlänge" voraus: Freiburgs Keeper Schwolow ist vor Ibisevic (li.) am Ball.
Eine "Nasenlänge" voraus: Freiburgs Keeper Schwolow ist vor Ibisevic (li.) am Ball.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich brachte nach der 0:5-Niederlage beim FC Bayern München Terrazzino anstelle von Kent, der sich auf der Bank wiederfand.

Dagegen ließ Herthas Trainer Pal Dardai nach der 1:2-Niederlage bei Sorja Luhansk in der Europa League kräftig rotieren und brachte gleich fünf Neue: Leckie, Skjelbred, Duda, Kalou und Ibisevic (nach Rot-Sperre) verdrängten Pekarik, Maier, Esswein, Lazaro und Selke auf die Bank.

Sowohl die Berliner als auch die Freiburger bevorzugen es, aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren. Im direkten Duell stellte sich nun die Frage, welche der beiden Mannschaften mehr für das Spiel machen würde. Die Antwort: Gastgeber Freiburg. Vom Anpfiff weg hatte der SC die Spielmacherrolle inne, fühlte sich in dieser aber zunächst sichtlich unwohl. Wenig Ideen sowie Sicherheits- und Querpässe waren an der Tagesordnung.

Einen Tick besser wirkte zunächst die Hertha, die zumindest immer mal wieder auf den Außenbahnen Überzahl schaffte, schneller nach vorne spielte und über Ibisevic (4.) und Kalou (5.) früh vielversprechende Chancen hatte. Auf der Gegenseite sorgte Terrazzino aus 20 Metern für Aufregung (11.).

Allgemein war es eine Partie auf überschaubarem Niveau, was zu einem Großteil darauf zurückgeführt werden konnte, dass beide Teams risikoscheu agierten und sich defensiv keine Blöße gaben. Nach etwas mehr als einer halben Stunde nahmen die Breisgauer die Zügel aber immer fester in die Hand und kamen angetrieben vom auffälligen Terrazzino nun auch zu der einen oder anderen erstklassigen Gelegenheit. Weil aber Rekik in letzter Sekunde gegen Haberer klärte (34.) und Günter (35.) sowie Stenzel (44.) verzogen, blieb es beim 0:0-Pausenstand.

Strafstöße hüben wie drüben - Dardais Wechsel zahlen sich aus

Rein das Ding: Janik Haberer (re.) trifft vom Punkt.
Rein das Ding: Janik Haberer (re.) trifft vom Punkt.
© imagoZoomansicht

Dardai reagierte zum Seitenwechsel und brachte im Sturm Selke für Ibisevic, der sich bereits am Rande eines Platzverweises bewegt hatte. Selke musste dann miterleben, wie Schiedsrichter Guido Winkmann nach einem robusten Zweikampf zwischen Stark und Günter unter Rücksprache mit dem Video-Assistenten in der 50. Minute zum Unmut der Gäste auf Strafstoß entschied. Haberer übernahm die Verantwortung und erzielte die durchaus verdiente Führung.

Auf den Rückstand reagierten die Berliner, bei denen Lazaro für den wenig auffälligen Duda kam (57.), mit mehr Offensivdrang. Weil aber die Freiburger dagegenhielten und vor allem kämpferisch weiter präsent waren, konnten die Herthaner vorne keine echte Durchschlagskraft entwickeln. Wenig hilfreich war dabei die Tatsache, dass der Spielfluss aufgrund von zahlreichen kleineren Unterbrechungen quasi zum Erliegen kam.

Die Streich-Elf stellte sich indes clever an, hielt den Ball meist ein gutes Stück vom eigenen Tor fern und setzte zudem auch Nadelstiche. Weil aber Haberer (69.) und Frantz (72.) Jarstein nicht bezwingen konnten, wurde es noch einmal so richtig aufregend. Der Grund: Gleich zweimal zeigte Guido Winkmann auf den ominösen Punkt, einmal bemühte er den Videobeweis - beide Male gab es Strafstoß für Hertha. Den ersten Elfmeter (Schuster am kurz zuvor eingewechselten Maier) jagte Kalou drüber (77.), den zweiten (Höfler an Selke) drosch der Ivorer dann aber mit Wucht in die Maschen zum 1:1 (81.). Das war zugleich der Endstand, auch weil Jarstein in der Schlussminute einen exzellenten 17-Meter-Freistoß von Schuster aus dem Eck kratzte und Frantz kurz darauf aus der Distanz verzog (90.+3).

Am kommenden Mittwoch wird es für beide Mannschaften in der 2. Runde des DFB-Pokals ernst: Die Freiburger sind dann gegen Zweitligist Dynamo Dresden favorisiert (20.45 Uhr), die Hertha zu Hause gegen Liga-Schlusslicht Köln ebenfalls (18.30 Uhr). In der Bundesliga muss der Sport-Club am Sonntag beim VfB Stuttgart antreten (18 Uhr), die Berliner sind tags zuvor gegen den HSV an der Reihe (15.30 Uhr).

1. Bundesliga, 2017/18, 9. Spieltag
SC Freiburg - Hertha BSC 1:1
SC Freiburg - Hertha BSC 1:1
Warten auf den Gegner

Christian Streich und Sportdirektor Jochen Saier warten auf die Hertha.
© picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Lienhart (4)        
Schuster (4)    
Söyüncü (4,5)    
P. Stenzel (3,5) , 
Höfler (3,5) , 
C. Günter (3) - 
Frantz (3) - 
Niederlechner (2)    
Terrazzino (2)    
Haberer (2)            

Einwechslungen:
74. Petersen für Haberer
84. Kath für Terrazzino
85. R. Koch für Lienhart

Trainer:
Streich
Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (2,5) - 
Weiser (3) , 
Stark (5)    
Rekik (3,5) , 
Plattenhardt (3) - 
Skjelbred (3,5) , 
Lustenberger (3,5)    
Leckie (4)    
Duda (5)    
Kalou (4)    
Ibisevic (4,5)            

Einwechslungen:
46. Selke (3) für Ibisevic
57. Lazaro (4) für Duda
74. Maier für Lustenberger

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Haberer (52., Foulelfmeter, Rechtsschuss, C. Günter)
1:1
Kalou (81., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Selke)
Gelbe Karten
Freiburg:
Lienhart
(2. Gelbe Karte)
,
Söyüncü
(3.)
,
Haberer
(2.)
,
Niederlechner
(1.)
Hertha:
Leckie
(1. Gelbe Karte)
,
Ibisevic
(1.)
,
Stark
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Kalou schießt Foulelfmeter über das Tor (77.)

Spieldaten

SC Freiburg       Hertha BSC
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 20 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 499 : 365 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 436 : 292 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 63 : 73 Fehlpässe
 
Passquote 87% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 21 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 21 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
22.10.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
23800
Spielnote:  3
viele Fouls und Standards prägten die Partie, aber mit viel Feuer und zahlreichen Chancen, bis zum Schluss spannend.
Chancenverhältnis:
12:5
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
weitestgehend mit gutem Strafmaß, alle wichtigen Entscheidungen waren vertretbar, etwas kleinlich bei manchen Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Janik Haberer
Sorgte als vorderster Mann für viel Wirbel, mit gutem Gegenpressing. Auch beim Elfmeter übernahm Janick Haberer Verantwortung, verwandelte sicher.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine