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1. FC Köln

1. FC Köln

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Werder Bremen

Werder Bremen


1. FC KÖLN
WERDER BREMEN
15.
30.
45.






60.
75.
90.










Beide Teams warten weiterhin auf den ersten Dreier

Krisenduell zwischen Köln und Bremen endet 0:0

Der "Trostlos-Gipfel" zwischen Schlusslicht 1. FC Köln und dem Vorletzten Werder Bremen endete mit einem torlosen Remis. Angesichts der Tabellensituation war beiden Teams das mangelnde Selbstvertrauen anzumerken. Vom Engagement und Einsatz konnte kein Vorwurf gemacht werden, spielerisch lag jedoch hüben wie drüben vieles im Argen. Beide Teams warten damit weiterhin auf den ersten Sieg, doch Werder kann mit dem einen Punkt sicher besser leben als der FC, der die Rote Laterne behält.

Thomas Delaney gegen Simon Zoller
Umkämpfte Partie: Bremens Delaney (li.) gegen Kölns Zoller.
© imagoZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei BATE Baryssau in der Europa League auf zwei Positionen. Alle Augen waren dabei auf Pizarro gerichtet, der Ex-Bremer sollte eigentlich anstelle von Clemens gegen seinen Ex-Klub beginnen. Doch der Peruaner hatte beim Aufwärmen Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur, so dass das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub zunächst ausfallen musste. So rückte Guirassy in die Startelf, Pizarro nahm allerdings auf der Bank Platz. Zudem ersetzte Bittencourt den kurzfristig verletzten Höger (Oberschenkelprobleme).

Bremens Coach Alexander Nouri brachte gegenüber der 0:2-Niederlage gegen Mönchengladbach drei neue Spieler. Der von einer Grippe genesene Gebre Selassie verdrängte Bauer, zudem spielten Maximilian Eggestein und Kainz für Bargfrede und Veljkovic.

Durch den Ausfall von Pizarro für die Startelf änderte sich an der ursprünglichen taktischen Ausrichtung beim FC nichts, Guirassy bildete mit Osako einen Zwei-Mann-Sturm. Zu Beginn der Partie überließ Köln den Bremern das Mittelfeld und setzte auf Konter. Werder kam so zu mehr Ballbesitz und hatte optische Vorteile. Die Chancen besaßen aber die Geißböcke. Guirassy war zweimal per Kopf zur Stelle (6., 8.), in der 13. Minute zog der Franzose aus der Distanz ab.

Nach einer Viertelstunde standen die Kölner dann etwas höher, die Partie war nun ausgeglichener. Beide Mannschaften gingen mit viel Leidenschaft und Einsatz zu Werke, doch vor den beiden Toren tat sich einige Zeit nichts mehr. Bremen hatte aus dem Spiel heraus keine einzige nennenswerte Chance zu verzeichnen, sorgte in der 31. Minute aber durch einen Eckball für Gefahr, doch Belfodil setzte seinen Kopfball rechts vorbei.

Aktiver in der Offensive blieben die Kölner, allerdings ließen auch die Geißböcke den letzten Punch vermissen. Osako war gegen Pavlenka einen Schritt zu spät (20.), Guirassy scheiterte in der 33. Minute einmal mehr am aufmerksamen Werder-Keeper Pavlenka. Das war's dann auch schon. Je näher der Pausenpfiff rückte, umso mehr Ungenauigkeiten schlichen sich hüben wie drüben ein, das Niveau gegen Ende der ersten Hälfte entsprach in etwa den Tabellenständen.

Die erste Chance in Durchgang zwei hatten die Bremer zu verzeichnen. Nach einer Flanke von der linken Seite durch Kainz nahm Maximilian Eggestein den Ball gekonnt mit der Brust an, verzog dann aber freistehend mit links (49.). Wenig später meldete sich auch Köln an, Bittencourt scheiterte aus der Distanz aber an Pavlenka (55.).

In der Folgezeit blieben die Kölner am Drücker. Der FC wollte nun die Führung erzwingen, doch es fehlten die Ideen und die spielerischen Mittel, um die Bremer Deckung in Verlegenheit zu bringen. Werder brauchte einige Zeit, um sich aus der Umklammerung zu befreien, schaffte es dann aber wieder besser, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Das Spiel war im zweiten Durchgang alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen, lebte dafür umso mehr von der Spannung.

Drama in der Schlussphase: Guirassy vergibt, Rausch rettet

Lange Zeit war vor beiden Toren fast nichts mehr geboten, in der Schlussphase nahm dann die Partie aber doch noch richtig Fahrt auf. Zunächst ließ Köln den Sieg liegen, als Guirassy nach einer scharfen Hereingabe des eingewechselten Handwerker das Kunststück fertigbrachte, aus zwei Metern den Ball nicht im leeren Tor unterzubringen (87.). Bremen hatte in der Schlussminute den Siegjubel auf den Lippen, als Delaney nach einer Ecke auf das Tor köpfte, doch Rausch klärte für den FC auf der Linie. So ging das "Trostlos-Duell" mit 0:0 zu Ende.

Köln tritt am kommenden Mittwochabend (18.30 Uhr) in der zweiten Pokalrunde bei Hertha BSC an. Bremen spielt ebenfalls am Mittwochabend (20.45 Uhr) gegen Hoffenheim im Pokal.

1. Bundesliga, 2017/18, 9. Spieltag
1. FC Köln - Werder Bremen 0:0
1. FC Köln - Werder Bremen 0:0
Comeback auf der Bank

Nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder auf der Bank: Max Kruse (Mitte) vor der Partie bei der Platzbegehung.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (3) - 
Olkowski (4) , 
Maroh (3)    
Heintz (2) , 
Rausch (3,5) - 
Jojic (3,5)        
Özcan (3)    
Zoller (4,5)        
Bittencourt (3,5) - 
Osako (5)    
Guirassy (4,5)

Einwechslungen:
66. Handwerker für Zoller
79. Klünter für Osako
86. Sörensen für Jojic

Trainer:
Stöger
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2,5) - 
L. Sané (5) , 
Moisander (3) , 
Augustinsson (4) - 
Delaney (4) - 
Bartels (5)    
Junuzovic (4)    
Kainz (3)        
Belfodil (4,5)        

Einwechslungen:
46. Hajrovic (4,5)     für Bartels
60. J. Eggestein (5) für Belfodil
82. M. Kruse für Kainz

Trainer:
Nouri

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Köln:
Özcan
(1. Gelbe Karte)
,
Zoller
(1.)
,
Jojic
(1.)
Bremen:
Belfodil
(1. Gelbe Karte)
,
Kainz
(3.)
,
Hajrovic
(3.)

Spieldaten

1. FC Köln       Werder Bremen
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 19 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 387 : 431 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 266 : 330 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 121 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 69% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 47% : 53% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 
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2.
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Borussia Dortmund
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FC Schalke 04
12
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4.
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Hannover 96
11
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5.
Baumann, Oliver
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TSG Hoffenheim
12
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Spielinfo

Anstoß:
22.10.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
viel leidenschaftlicher Kampf mit wenig spielerischer Klasse. Viele Chancen, hohe Fehlerquote, mit spannender Endphase.
Chancenverhältnis:
8:4
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 2,5
ohne gravierende Fehler in einer Partie ohne die ganz großen Herausforderungen.
Spieler des Spiels:
Dominique Heintz
Stark und sicher in der Defensive, trieb Dominique Heintz Köln in der Schlussphase nach vorne, er war an zwei Topchancen Guirassys maßgeblich beteiligt.

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