Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Werder Bremen

Werder Bremen


HAMBURGER SV
WERDER BREMEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Das 107. Nordderby endet 0:0

Hamburg und Bremen: Negativserien gehen weiter

Beim Hamburger SV und beim SV Werder Bremen ist der Wurm drin - diese Erkenntnis stand auch nach dem 7. Spieltag und dem 107. Nordderby der beiden Erzrivalen. Der HSV übernahm zwischenzeitlich zwar die Spielkontrolle, konnte die wenigen Chancen aber nicht in Tore ummünzen. So warten die Rothosen seit 450 Minuten auf ein Bundesliga-Tor, während die Werderaner saisonübergreifend seit nunmehr zehn (!) Spieltagen auf einen Sieg warten.

André Hahn (links) gegen Milos Veljkovic
Mehr Krampf als Glanz: Zwischen dem Hamburger SV und dem SV Werder Bremen (hier André Hahn gegen Milos Veljkovic) passierte nicht allzu viel.
© Getty ImagesZoomansicht

Hamburgs Trainer Markus Gisdol warf nach der klaren 0:3-Niederlage in Leverkusen die Rotationsmaschine an und überraschte dabei: Rückkehrer Hunt (wieder fit nach seinem Muskelfaserriss vom 2. Spieltag), der 20-jährige Ito (Startelfpremiere in der Bundesliga), der 18-jährige Janjicic (sechster Erstliga-Einsatz) und Abräumer Ekdal begannen anstelle von Holtby, Salihovic, Walace und Mavraj (allesamt auf der Bank).

Bremens Trainer Alexander Nouri tauschte im Vergleich zum 0:0 gegen Freiburg, bei dem sein Team nach einer offensivfreudigen zweiten Halbzeit abermals kein Tor zustande gebracht hatte, einmal Personal: Augustinsson (Knieprobleme) musste passen, der 21-jährige Ulisses Garcia (erster Ligaeinsatz 2017/18) durfte ran.

Bremen dominiert zu Beginn, Hamburg danach

Auf seinem Zettel konnte Nouri schließlich notieren, dass sein Team von Beginn an spielerisch gut aufdrehte und die ersten zehn bis 15 Minuten kontrollierte. Das hohe Pressing und der direkte Weg zum HSV-Tor führten aber zu nicht mehr als einer ordentlichen Kopfballchance für Delaney, nach der Torwart Mathenia daneben griff und sich die Kugel beinahe ins eigene Gehäuse legte (9.). Ansonsten versandeten reihenweise Flanken, Standards und Ecken aus SVW-Sicht.

Im Zentrum verloren zudem Delaney und Bargfrede immer mehr den Zugriff - und ließen Hamburg stärker und stärker werden. Die größeren Räume wusste der Bundesliga-Dino auch gut zu nutzen, vor allem der quirlige Ito machte aus neutraler Sicht mit seinen Dribblings richtig Spaß. Der 20-jährige Japaner (nur knapp über 1,60 Meter groß), ließ reihenweise Gegenspieler aussteigen, machte immens Tempo und leitete in der 19. Minute eine Schussmöglichkeit für Wood sowie in der 30. Minute eine Top-Abschlusschance für Hunt ein. Dazwischen verzog Sakai einen Volley haarscharf (30.).

Viel mehr passierte im ersten Abschnitt, der mit 0:0 endete, nicht mehr. Auf Bremer Seite konnte zum Beispiel Bartels einen aussichtsreichen Konter nicht ausspielen (39.).

Hunt hat die Zügel in der Hand

Unverändert kamen beide Teams aus den Katakomben - doch fußballerisch überzeugte weiterhin nur der HSV: Vor allem Hunt übernahm immer mehr das Kommando im Mittelfeld, der ehemalige Bremer (2001 bis 2014) überzeugte mit starker Ballbehandlung, gefährlichen Standards und kreativen Einfällen. Die erste HSV-Torannäherung in Abschnitt zwei von Hahn leitete der 31-Jährige auch mit ein (47.). Bei Hahns doppelter Chance, die Pavlenka mit zwei Paraden zunichte machte, hatte Hunt nicht seine Finger im Spiel (56.).

Der Auftritt von Dribbelkünstler Ito fand zwischenzeitlich ein jähes Ende: Der Japaner musste von Krämpfen geplagt bereits in der 52. Minute durch Holtby ersetzt werden.

Tatsuya Ito
Gutes Debüt über etwas mehr als eine Halbzeit: Tatsuya Ito.
© Getty ImagesZoomansicht

Dank Junuzovic: Werder drückt am Ende

Der Auftritt des SV Werder Bremen war bis auf den ordentlichen Spielbeginn im Übrigen komplett enttäuschend. Erst in der Schlussphase - vor allem nach der Hereinnahme von Junuzovic (63.) - kamen die Grün-Weißen wieder ein wenig auf: Bartels war beinahe auf und davon (66.), ehe der 30-jährige mit einem Flachschuss an Hamburgs Schlussmann Mathenia verzweifelte (71.). Viel mehr war aber nicht drin, weil auch der arbeitende wie auch abermals glücklose Belfodil vergebens Aktionen startete.

Letztlich blieb es bei der Nullnummer, die beiden Klubs weiterhin im Keller steckenden Traditionsklubs nicht genügte: Hamburg muss somit bis nach der Länderspielpause auf das Gastspiel in Mainz (14. Oktober, 15.30 Uhr) warten, ehe die Torlosserie von 450 Minuten beendet werden kann. Bremen derweil, das am 15. Oktober (15.30 Uhr) zu Hause gegen Mönchengladbach dran ist, wartet inzwischen saisonübergreifend seit zehn Bundesliga-Spieltagen auf einen Dreier.

1. Bundesliga, 2017/18, 7. Spieltag
Hamburger SV - Werder Bremen 0:0
Hamburger SV - Werder Bremen 0:0
Skeptisch?

Etwas skeptisch blickt HSV-Coach Markus Gisdol vor dem Spiel drein.
© picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Diekmeier (3) , 
K. Papadopoulos (3)    
Jung (3) , 
G. Sakai (3)    
Ekdal (3,5)    
Janjicic (4) - 
Hahn (4,5) , 
Hunt (3) , 
Ito (2,5)    
Wood (5)    

Einwechslungen:
53. Holtby (5) für Ito
74. Walace für Ekdal
89. Arp für Wood

Trainer:
Gisdol
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2) - 
Ro. Bauer (3,5)    
Veljkovic (3) , 
Moisander (2,5)    
Gebre Selassie (4)    
Bargfrede (4)    
U. Garcia (4,5) - 
Kainz (4)    
Delaney (4) - 
Belfodil (4) , 
Bartels (4,5)    

Einwechslungen:
63. M. Eggestein für Bargfrede
63. Junuzovic für Kainz
90. Hajrovic für Bartels

Trainer:
Nouri

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
K. Papadopoulos
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Bremen:
Ro. Bauer
(3. Gelbe Karte)
,
Gebre Selassie
(2.)
,
Zetterer
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Ersatztorwart Zetterer sah wegen Reklamierens Gelb (90./+2).

Spieldaten

Hamburger SV       Werder Bremen
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 398 : 319 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 293 : 216 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 105 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 56% : 44% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 28 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 28 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 3 Abseits
 
Ecken 6 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
30.09.2017 18:30 Uhr
Zuschauer:
54613
Spielnote:  3,5
intensive, spannende und abwechslungsreiche Partie, allerdings spielerisch auf insgesamt mäßigem Niveau.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
6:7
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 1
hatte das umkämpfte Derby jederzeit im Griff, strahlte in Kommunikation und Körpersprache große Souveränität aus und lag auch mit den persönlichen Strafen richtig.
Spieler des Spiels:
Jiri Pavlenka
Mit guten Paraden (wie bei Hahns Heber/56.) und einer starken Ausstrahlung hielt Jiri Pavlenka seinen Kasten sauber, sicherte Werder so den Punkt.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun