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Werder Bremen

Werder Bremen

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Freiburg

SC Freiburg


WERDER BREMEN
SC FREIBURG
15.
30.
45.



60.
75.
90.





Starker SV Werder Bremen nutzt die Chancen nicht

Verhext: Belfodil & Co. scheitern reihenweise

Der SV Werder Bremen und der SC Freiburg blieben auch nach dem direkten Duell am 6. Spieltag der Bundesliga weiterhin sieglos - was an diesem Nachmittag vor allem für lange Gesichter bei den Norddeutschen sorgte: Der SVW nämlich war vor allem im zweiten Durchgang druckvoll unterwegs - brachte aber einfach den Ball nicht im Tor unter. Einer der Torlosen: Neuzugang Belfodil.

Ishak Belfodil
Spieler im Netz, der Ball aber nicht: Werder Bremen um Ishak Belfodil kam gegen Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Alexander Nouri brachte nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg drei Neue von Beginn an aufs Feld: Sommertransfer Belfodil (erster Startelfeinsatz), Bargfrede und Rückkehrer Moisander (erster Einsatz seit seinem Muskelfaserriss in der Vorbereitung) ersetzten Gondorf, Maxi Eggestein und Caldirola (allesamt auf der Bank).

Freiburgs Coach Christian Streich ließ im Vergleich zum 1:1 gegen Hannover 96 derweil dieselben elf Akteure auf dem Feld. Hieß im Klartext: Niederlechner stürmte, Schuster bildete das Abwehr- und Aufbauzentrum, Frantz gab den Antreiber im Mittelfeld - und dem ehemaligen Bremer Petersen stand erneut die Jokerrolle zu.

Auffälliger Belfodil

Taktisch flexibel sah das System bei den Breisgauern obendrein aus: Haberer und Niederlechner hatten alle Freiheiten im Angriff, dahinter wirbelten Terrazzino und Dauerläufer Frantz - was zu einem guten Pressing führte. Chancen sprangen dadurch aber nicht heraus, weil die Abwehr der Bremer gut stand.

Werder suchte unter anderem mit einem eifrigen Belfodil im Sturm derweil ebenfalls den Weg nach vorn - und siehe da: Nach einer guten Kopfballchance für Delaney (6.) schloss der Neuzugang (ehemals Standard Lüttich) selbst erstmals gefährlich ab - Schwolow parierte (11.), wie auch nochmals gegen Belfodil in der 30. Minute.

Niederlechner zeigt sich und trifft nicht

Umso mehr Zeit allerdings im ersten Abschnitt verstrich, umso mehr näherte sich auch der Sport-Club dem Tor der Hausherren an: Während Niederlechner zunächst einen Warnschuss setzte (14.), fälschte der 26-Jährige einen Distanzhammer tückisch ab und zwang Werder-Torwart Pavlenka zu einer Glanztat (26.). Davon musste der Bremer Rückhalt im ersten Abschnitt, in dem beide Mannschaften gut im Spiel waren und ihre Chancen auf den Führungstreffer suchten, gleich noch eine zeigen: Nach einem perfekten Steilpass von Haberer gewann Pavlenka das Eins-gegen-eins gegen Niederlechner (40.). Es blieb somit beim 0:0.

Bremer Abschlüsse ohne Fortune

Die zweiten 45 Minuten begannen mit demselben Personal - und mit einer minutenlangen Druckphase der nun deutlich spielstärkeren Bremer Mannschaft. Zuspiele kamen reihenweise an, Tempo wurde durchs Zentrum wie über die Außenbahnen gemacht, Flanken wurden geschlagen, kreative Ideen fanden Einzug - und das alles von Werder. Was aber fehlte, war der Führungstreffer: Kainz schoss zu zentral (47.), Delaneys Kopfball kam aus bester Lage nicht aufs Tor (54.), Bargfredes Distanzkracher sauste haarscharf links am Pfosten vorbei (58.) und Delaneys abgefälschter Standard fand nur die Hände von Schwolow (61.).

Der Sport-Club, von dem bis zur 72. Minute (Lienhart-Kopfball an den rechten Außenpfosten) rein gar nichts in Richtung SVW-Tor kam, hatte derweil auch noch etwas Glück, dass der bereits verwarnte Söyüncü nach einem klaren Zupfer an Belfodil nicht Gelb-Rot sah (60.).

Es soll einfach nicht sein...

Nils Petersen gegen Jiri Pavlenka
Kein Lucky Punch für Freiburg: Nils Petersen brachte den Ball nicht im Tor von Jiri Pavlenka unter.
© imago

Glück hatten die Breisgauer auch, dass Belfodil in der 79. Minute freistehend vor dem Tor nicht auf 1:0 stellte. Ganz klar: Die Führung für Werder, die zu diesem Zeitpunkt längst hochverdient gewesen wäre, lag in der Bremer Luft. Doch es sollte kein Tor mehr fallen - auch, weil der ehemalige SVW-Stürmer Petersen keinen Lucky Punch für den SCF setzte (81.) und Bartels zu zentral abschloss (88.).

Bremen, das weiterhin ohne Bundesliga-Sieg ist, gastiert am Samstag (18.30 Uhr) in Hamburg. Das ebenfalls noch sieglose Freiburg empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Hoffenheim.

Tabellenrechner 1.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2) - 
Ro. Bauer (4)    
Veljkovic (4) , 
Moisander (3,5)    
Bargfrede (4)    
Augustinsson (3,5) - 
Kainz (3)        
Delaney (4) - 
Bartels (4,5) , 

Einwechslungen:
67. M. Eggestein für Bargfrede
78. Hajrovic für Kainz

Trainer:
Nouri
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Lienhart (4) , 
Schuster (3)    
Söyüncü (3,5)    
P. Stenzel (4) , 
C. Günter (4) - 
Höfler (4) - 
Frantz (3,5) - 
Niederlechner (4)    
Terrazzino (4,5)    
Haberer (3,5)    

Einwechslungen:
63. Kent für Terrazzino
70. Petersen für Niederlechner
82. Kath für Haberer

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Bremen:
Ro. Bauer
(2. Gelbe Karte)
,
Kainz
(2.)
Freiburg:
Söyüncü
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Werder Bremen       SC Freiburg
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 463 : 399 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 353 : 291 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 108 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 
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4.
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Spielinfo

Anstoß:
23.09.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
41000
Spielnote:  4,5
immerhin mit einigen Torszenen, aber auch von vielen Fehlern und Unzulänglichkeiten geprägt.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
kaum Fehler in einem unkomplizierten Spiel; gute Vorteilsauslegung und Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:

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