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SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Hannover 96

Hannover 96


SC FREIBURG
HANNOVER 96
15.
30.
45.





60.
75.
90.
















Niederlechner vergibt vom Elfmeterpunkt

Joker Petersen rettet Freiburg einen Zähler

In einer spannenden Bundesligapartie, in der der SC Freiburg eigentlich über die komplette Spielzeit ein optisches Übergewicht hatte, entführte Hannover 96 einen Punkt aus dem Schwarzwald-Stadion und bleibt damit weiter ungeschlagen. Die Hausherren, die vor allem in der ersten Halbzeit diverse Chancen auf die Führung hatten, blieben im Abschluss zu unpräzise, warten weiter auf den ersten Saisonsieg und stecken vorerst im Tabellenkeller fest.

Nils Petersen
Ein weiteres Joker-Tor in seiner Sammlung: Nils Petersen erzielte das 1:1 gegen Hannover 96.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich wechselte im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Leverkusen dreimal: Kübler, Kleindienst (beide Bank) und Abrashi (Innen- und Außenbandteilriss am rechten Sprunggelenk) wurden durch Schuster, Stenzel und Terrazzino ersetzt.

Hannovers Trainer André Breitenreiter nahm nach dem 2:0-Sieg gegen den HSV zwei Wechsel vor: Klaus und Hübner durften für Felipe (Muskelprellung mit Adduktoren-Einblutung) und Karaman (Bank) von Beginn an ran.

In der Anfangsphase der Partie waren die Gäste aus Hannover, die mit einem 4-2-3-1-System agierten, um Ballbesitz bemüht, sahen sich jedoch forsch attackierenden und auf den ballführenden Spieler pressenden Freiburgern ausgesetzt. Die Hausherren, die in einer Dreierkette aufliefen, suchten von Beginn an den Weg in die Spitze und hatten durch Terrazzino (1.) und Söyüncü (7.) früh erste Gelegenheiten.

Freiburg mit Chancen-Plus

Die Streich-Elf hatte zwar in der Folge weniger Ballbesitz (42 Prozent in der ersten Hälfte), allerdings zeigte sich der SCF in puncto Zweikämpfen und vor allem Zug zum Tor deutlich überlegen. Das einzige Manko, das man den Gastgebern ankreiden musste, war die Chancenverwertung. So fehlte es Niederlechner (19.), Terrazzino (28.), Schuster (31.) und vor allem Frantz, der im Eins-gegen-eins an Tschauner scheiterte (32.), an Präzision. Von Hannover war in der Offensive nahezu gar nichts zu sehen, einzig Füllkrug sorgte mit einem Kopfball in der 25. Minute für Aufsehen. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Stenzel, der ähnlich wie Günter auf der linken Seite, häufig in der Offensive mitmischte, die Chance auf das 1:0, konnte die Flanke des auffälligen Terrazzino jedoch nicht drücken (38.).

Niederlechner vergibt vom Punkt

Nach dem Seitenwechsel hatte Breitenreiter auf 4-4-2 umgestellt und infolgedessen wagten sich zunächst die Gäste in Richtung SC-Keeper Schwolow, aber sowohl Bakalorz (48.) als auch Sané (50.) brachten ihre Versuche nicht auf das Gehäuse. Kurz darauf war der Systemwechsel schon wieder verpufft, Freiburg wurde wieder vehementer und zielstrebiger. Niederlechner ging im Strafraum ins Dribbling gegen Anton und wurde von diesem zu Fall gebracht - Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und schoss deutlich vorbei (54.).

In der 66. Minute stellte Harnik, von dem bis dato nicht zu sehen gewesen war, den Spielverlauf auf den Kopf, als er, schön von Füllkrug bedient, zum 1:0 für die Gäste traf. Freiburg, von diesem Rückstand kalt erwischt, hätte beinahe den Doppelschlag hinnehmen müssen, doch Harniks Kopfball landete in den Armen von Schwolow (69.). Streich reagierte und brachte Petersen und Kent für Frantz und Haberer, doch auch trotz zusätzlicher Offensivpower fanden die Breisgauer gegen ein nun defensiv clever agierendes Hannover zunächst kein Durchkommen.

Petersen sticht einmal mehr zu

Dass die Freiburger dann doch noch jubeln durften, hatten sie einmal mehr ihrem Top-Joker zu verdanken: Nach einer Schuster-Ecke verlängerte Höfler in der 83. Minute auf Petersen, der aus kurzer Distanz den Ausgleich markierte. In der Folge wollten die Gastgeber mehr, hatten durch Günter (85.) und Niederlechner (90.) zwar noch zwei gute Gelegenheiten, schafften es aber nicht mehr, den eigentlich verdienten Heimsieg einzufahren.

Freiburg spielt am Samstag (15.30 Uhr) in Bremen. Hannover empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) den 1. FC Köln.

1. Bundesliga, 2017/18, 5. Spieltag
SC Freiburg - Hannover 96 1:1
SC Freiburg - Hannover 96 1:1
Voller Schwung

Hannover um Trainer André Breitenreiter mischte mit drei Siegen und einem Remis in der Spitzengruppe der Liga mit. Nun wartete das Auswärtsspiel in Freiburg auf die Niedersachsen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
Lienhart (3,5) , 
Schuster (3)    
Söyüncü (3,5) - 
P. Stenzel (3,5)    
C. Günter (3,5) - 
Höfler (2,5) - 
Frantz (3)    
Haberer (3)    
Terrazzino (2,5)    

Einwechslungen:
74. Petersen     für Frantz
74. Kent     für Haberer
87. Kath für Terrazzino

Trainer:
Streich
Hannover 96
Aufstellung:
Tschauner (2)    
Korb (3,5) , 
F. Hübner (3)    
S. Sané (3)    
Ostrzolek (3,5)    
Anton (3,5) - 
Schwegler (3,5)        
Bakalorz (4,5) - 
Harnik (3)    
Klaus (4)    
Füllkrug (3)    

Einwechslungen:
46. Bebou (4) für F. Hübner
62. Schmiedebach für Schwegler
84. Karaman für Füllkrug

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Harnik (66., Rechtsschuss, Füllkrug)
1:1
Petersen (83., Rechtsschuss, Höfler)
Gelbe Karten
Freiburg:
Kent
(1. Gelbe Karte)
,
P. Stenzel
(1.)
Hannover:
Schwegler
(2. Gelbe Karte)
,
Ostrzolek
(2.)
,
Klaus
(2.)
,
S. Sané
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Niederlechner schießt Foulelfmeter neben das Tor (54.)

Spieldaten

SC Freiburg       Hannover 96
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 22 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 397 : 393 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 307 : 290 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 90 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 19 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 5 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.09.2017 20:30 Uhr
Zuschauer:
22900
Spielnote:  2,5
eine taktisch anspruchsvolle Partie mit genügend Torraumszenen, die obendrein bis zum Ende spannend blieb.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 2
mit souveräner Leistung in einer fairen und nicht besonders schwer zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Philipp Tschauner
Bewahrte seine Elf gegen Frantz und Niederlechner (32.) vor dem Rückstand: Philipp Tschauner war Hannovers Ruhepol und strahlte Sicherheit aus.

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