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Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach

3
:
1

Halbzeitstand
1:0
SC Freiburg

SC Freiburg


BOR. MÖNCHENGLADBACH
SC FREIBURG
15.
30.
45.





60.
75.
90.












Freiburg ist noch nicht gerettet

Drmics Kopfball beendet Freiburgs Pläne

Borussia Mönchengladbach hat seine Heimaufgabe gegen den SC Freiburg mit 3:1 erledigt. Ein Gedankenblitz führte zum 1:0 durch Hazard, Ginter traf zudem kurz vor der Pause die Latte. Nach dem Seitenwechsel entschied Gladbach die Partie mit Hilfe seiner individuellen Klasse, Freiburgs engagierte Leistung wurde mit nur einem Tor belohnt. Somit kann Freiburg noch auf den Relegationsplatz abrutschen, geht aber mit drei Punkten Vorsprung vor Wolfsburg in den letzten Spieltag.

Josip Drmic
Drmic trifft - und dreht zum Jubeln ab. Sein Treffer zum 3:1 entschied die Partie gegen Freiburg.
© imagoZoomansicht

Gladbachs Trainer Dieter Hecking musste gleich viermal umstellen: Im Vergleich zum 1:1 auf Schalke mussten Vestergaard, Kramer (beide 5. Gelbe Karte), Zakaria (10. Gelbe Karte) und der verletzte Stindl (Syndesmoseriss) passen. Jantschke, Cuisance, Strobl und Drmic rückten neu in die Startelf.

SC-Coach Christian Streich nahm gegenüber dem 3:2-Heimsieg gegen Köln keine Änderung an der ersten Elf vor.

Borussia dominant, Freiburg gefährlicher

Die Anfangsminuten standen ganz im Zeichen der Borussia. Die Heimelf dominierte die Anfangsphase und drängte Freiburg tief in deren Hälfte. Anschließend kamen auch die Gäste besser rein und verbuchten die erste Chance der Partie, Kleindienst verzog aus spitzem Winkel (8.). Freiburg erarbeitete sich zwei weitere Chancen durch Petersen (11.) und Höfler (12.). Die Breisgauer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, auch weil Gladbach sich im mühsamen Aufbauspiel einige Abspielfehler leistete.

Ein Gedankenblitz musste her für die Borussia. Und er kam: Strobl schickte Hazard mit einem Flugball von der Mittellinie in den Lauf, und der Belgier legte sich den Ball mit dem ersten Kontakt am herauseilenden Schwolow vorbei. Aus spitzem Winkel schob Hazard den Ball ins Tor, der grätschende Günter konnte den Einschlag nicht mehr verhindern (18.).

Ginter ans Aluminium

Danach war von Freiburger Offensive nicht mehr viel zu sehen. Gladbach tat sich mit der Führung im Rücken etwas leichter als zuvor, kam durch Cuisance zu einer guten Chance nach ruhendem Ball (26.). Die Fohlen verwalteten die Führung und kamen durch Drmic zu einer Gelegenheit (36.), die Freiburger blieben bei ihren Abschlüssen harmlos. Kleindienst vergab zweimal (33., 41.), auf der Gegenseite wurde es gefährlicher: Hazards Versuch wurde geblockt, bei der anschließenden Ecke traf Ginter mit seinem Kopfball den Querbalken (45.+1).

Unterhaltsame sieben Minuten

Mit hohem Unterhaltungswert startete der zweite Abschnitt. Cuisance vergab für Gladbach links im Strafraum, dann wuchtete Elvedi eine Ecke von Hofmann von rechts in die linke Ecke - 2:0 (57.). Die Vorentscheidung? Mitnichten! Nur zwei Minuten später veredelte Kleindienst eine Eckenvariante zum 1:2 (59.). Und es ging fast im gleichen Rhythmus weiter: Jantschke flankte von rechts, Drmic stieg hoch und köpfte ins linke obere Eck und stellte die Zwei-Tore-Führung wieder her (64.).

Freiburg riskierte nun mehr, sah sich dementsprechend mit Konterangriffen der Borussia konfrontiert. Als Hazard nach einem solchen gefoult wurde, hob Raffael den Freistoß über die Mauer an den Querbalken (68.). In den letzten 20 Minuten bot sich stets das gleiche Bild: Freiburg rannte an, blieb dabei zu harmlos und rannte in einen Konter nach dem anderen. Hofmann (77.), Cuisance (79.) und Hazard (86.) tauchten allesamt vor Schwolow auf, agierten aber zu inkonsequent im Abschluss. Kurz vor dem Ende verhinderte Schwolow ein Eigentor von Höfler (90.), dann war Schluss.

Freiburg kann somit noch auf den Relegationsrang abrutschen. Vor dem letzten Spieltag steht der SC drei Punkte vor dem VfL Wolfsburg - bei einem um elf Tore schlechteren Torverhältnis. Den Gladbachern dagegen ist ein versöhnlicher Heimabschluss geglückt. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr), dem 34. Spieltag, ist Gladbach zu Gast beim HSV, Freiburg trifft auf Augsburg.

Bundesliga, 2017/18, 33. Spieltag
Bor. Mönchengladbach - SC Freiburg 3:1
Bor. Mönchengladbach - SC Freiburg 3:1
Geht noch etwas?

Gladbach duellierte sich am 33. Spieltag mit Kellerkind Freiburg - und das Team von Trainer Dieter Hecking glaubte noch an Europa.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sommer (1,5) - 
Jantschke (3) , 
Ginter (2,5) , 
Elvedi (2,5)    
Wendt (3)    
Cuisance (3) , 
Strobl (2)    
Hofmann (3) , 
T. Hazard (2,5)        
Drmic (3)        

Einwechslungen:
69. Oxford für Strobl
73. Traoré für Drmic
87. Herrmann für T. Hazard

Trainer:
Hecking
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Kübler (4)    
Gulde (5) , 
Kempf (5)    
C. Günter (4,5) - 
Höfler (4)    
Schuster (4)        
Frantz (3)    
Terrazzino (3,5)    
Kleindienst (3,5)    
Petersen (3,5)

Einwechslungen:
37. Haberer (3,5) für Schuster
70. Höler für Frantz
87. R. Koch für Terrazzino

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
T. Hazard (18., Linksschuss, Strobl)
2:0
Elvedi (57., Kopfball, Hofmann)
2:1
Kleindienst (59., Rechtsschuss, Kempf)
3:1
Drmic (64., Kopfball, Jantschke)
Gelbe Karten
Gladbach:
-
Freiburg:
Höfler
(6. Gelbe Karte)
,
Kempf
(1.)
,
Kübler
(3.)

Spieldaten

Bor. Mönchengladbach       SC Freiburg
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 18 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 467 : 459 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 368 : 355 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 99 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
05.05.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
54018 (ausverkauft)
Spielnote:  3
nach der Pause gewann das Spiel deutlich an Tempo und Intensität.
Chancenverhältnis:
10:5
Eckenverhältnis:
7:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 1,5
exzellente Spielleitung, nur minimale Fehler; dass Kempfs Handspiel bei Hofmanns Schuss (77.) nicht mit Strafstoß geahndet wurde, war vertretbar, wurde in der Vergangenheit aber auch schon mehrfach anders entschieden.
Spieler des Spiels:
Yann Sommer
Herausragende Paraden bei Kopfbällen von Petersen (11.) und Kempf (59.) – Yann Sommer, auch im Aufbauspiel jederzeit umsichtig, war Borussias Rückhalt und Schlüsselfigur.

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