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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

2
:
0

Halbzeitstand
2:0
Hamburger SV

Hamburger SV


TSG HOFFENHEIM
HAMBURGER SV
15.
30.
45.






60.
75.
90.









1899 trifft dreimal Aluminium - 5. Gelbe Karte für Douglas Santos

Gnabry spitzelt Hoffenheim auf die Siegerstraße

Hoffenheim ist seinen Europa-League-Zielen durch ein 2:0 gegen den HSV einen Schritt näher gekommen, für den Dino wird das Unternehmen Klassenerhalt zur kaum mehr lösbaren Mammutaufgabe. Mehr Durchschlagskraft und ein klares Chancenplus nutzte die TSG gegen mutige, aber meist harmlose Gäste vor der Pause zum Zwei-Tore-Vorsprung. Nach Wiederanpfiff begnügte sich 1899 mit Verwaltungsmodus und geriet dennoch kaum in Bedrängnis.

Gnabry erzielt das 1:0
Serge Gnabry tunnelt Julian Pollersbeck und erzielt das 1:0 für die TSG.
© imagoZoomansicht

TSG-Coach Julian Nagelsmann stellte gegenüber dem 1:1 bei Eintracht Frankfurt dreimal um: Für Akpoguma und Rupp (beide Bank) sowie Uth (Gelbsperre) spielten Vogt, Amiri und Szalai.

Hamburgs Trainer Christian Titz brachte im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen den FC Schalke 04 Jung für den gelbgesperrten Papadopoulos.

Abwechslungsreich kam die Anfangsphase daher, in der es munter zwischen den Strafräumen hin und her ging, die Abwehrreihen behielten aber in letzter Konsequenz jeweils den Überblick.

Hübner nutzte dann vermeintlich die erste echte Chance mit einem platzierten 20-Meter-Schuss ins rechte untere Eck - das Schiedsrichtergespann wertete Gnabrys Abseitsstellung aber als Irritation sowie Sichtbehinderung von Pollersbeck (9.). Auf der anderen Seite setzte Waldschmidt einen kleinen Nadelstich (11.), ehe die Kombinationen der TSG zielstrebiger wurden.

Van Drongelen kann Gnabry nicht bremsen - 1:0

Das 1:0 war eine Koproduktion des immer wieder anschiebenden Kaderabek und Gnabry, der nach dem Querpass des Verteidigers van Drongelen schlecht aussehen ließ und Pollersbeck am Fünfer tunnelte (18.).

1899 blieb am Drücker, Gnabry hatte den schnellen Doppelpack auf dem Fuß (20.). Der HSV war im Vorwärtsgang weiterhin bemüht, aber zunächst ungefährlich - und die Kraichgauer nutzten sich bietende Räume. Amiri verpasste das 2:0, als er Pollersbeck schon umkurvt hatte, aber am grätschenden Jung scheiterte (24.).

Schulz düpiert Kollege Sakai - 2:0

Tor Nummer zwei fiel aber doch - und wieder sah ein HSV-Verteidiger dabei nicht gut aus: Schulz erhaschte nach Kaderabeks zu weiter Flanke den zweiten Ball, düpierte Sakai an der Grundlinie und Szalai hielt beim exakt getimten Zuspiel des Verteidigers trotz Bedrängnis durch Jung einfach nur den Fuß hin (27.).

Hamburg - schon früh mit Ekdal für Steinmann (33.) - blieb seiner mutigen Spielweise treu, agierte aber bis auf einen Sakai-Schuss, den Baumann famos über die Latte lenkte (35.), ohne die finale Konsequenz. Auf der anderen Seite hätten Szalai (32.) sowie Hübner und wieder Szalai, die binnen Sekunden Latte und Pfosten trafen (39.), das Ergebnis bis zum Kabinengang durchaus noch höher gestalten können.

Gleich mit einem weiteren Pfostenschuss durch Kaderabek startete Durchgang zwei (47.), und erneut näherte sich Gnabry seinem zweiten Treffer an - Außennetz (49.). Die bei diesen Aktionen gezeigte klare Struktur kam Hoffenheim, nach einer knappen Stunde mit Akpoguma für Gnabry (58.), im weiteren Verlauf etwas abhanden. Der HSV erarbeitete sich mehr Ballbesitz, aber keine weitere echte Möglichkeit zum Anschlusstreffer.

Verwaltungsmodus der TSG reicht aus

Nicht mehr als halbgar waren die Gelegenheiten hüben (Sakai, 57.) wie drüben (Amiri, 63.) in einer Partie, die nicht mehr den Unterhaltungswert wie vor der Pause hatte. Die Hanseaten bewiesen nach wie vor Moral, auch wenn Torgefahr auch mit Arp für Waldschmidt (63.) ein Fremdwort bleiben sollte. Die zeigte in der Endphase die über weite Strecken nur noch Ergebnis-verwaltende Nagelsmann-Elf: Van Drongelen fälschte Amiris Schuss gerade noch über die Latte ab (73.), Akpogumas Treffer nach der folgenden Ecke zählte wegen Abseits nicht - knappe Entscheidung (74.).

Weil auch Kramaric bei einem Konter an Pollersbeck scheiterte (84.) und die letzten Offensivbemühungen der Gäste versandeten, blieb es beim 2:0 der Hoffenheimer.

Für die Hoffenheimer geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) zu RB Leipzig. Zur gleichen Zeit hat der HSV, dann ohne den wegen Gelbsperre fehlenden Douglas Santos, den SC Freiburg zu Gast.

Bundesliga, 2017/18, 30. Spieltag
TSG Hoffenheim - Hamburger SV 2:0
TSG Hoffenheim - Hamburger SV 2:0
Gute Laune

Heiterer Dialog: HSV-Sportdirektor Bernhard Peters im Gespräch mit TSG-Trainer Julian Nagelsmann.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Kaderabek (2,5) , 
Vogt (3)    
B. Hübner (2) , 
N. Schulz (2) - 
Nordtveit (4) , 
Grillitsch (2)    
Nad. Amiri (3)        
Kramaric (3,5) , 
Gnabry (2,5)        
Szalai (2,5)    

Einwechslungen:
58. Akpoguma (3) für Gnabry
70. Rupp für Grillitsch
78. Demirbay für Nad. Amiri

Trainer:
Nagelsmann
Hamburger SV
Aufstellung:
Pollersbeck (3,5) - 
G. Sakai (5)    
Jung (3,5)    
van Drongelen (5,5)    
Douglas Santos (4,5)    
Steinmann (5,5)    
Holtby (4,5) , 
Waldschmidt (3,5)    
Kostic (5) , 
Ito (3) - 
Hunt (4)

Einwechslungen:
33. Ekdal (4) für Steinmann
63. Arp für Waldschmidt
76. Salihovic für van Drongelen

Trainer:
Titz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gnabry (18., Rechtsschuss, Kaderabek)
2:0
Szalai (27., Rechtsschuss, N. Schulz)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Nad. Amiri
(3. Gelbe Karte)
HSV:
Douglas Santos
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Jung
(6.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       Hamburger SV
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 21 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 309 : 493 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 224 : 398 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 85 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 59% : 41% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 3 Abseits
 
Ecken 7 : 8 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
11
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2.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
10
4x
 
3.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
11
4x
 
4.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
10
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5.
Bredlow, Fabian
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1. FC Nürnberg
7
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Spielinfo

Anstoß:
14.04.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
nach unterhaltsamer erster Hälfte verflachte die Partie zusehends.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 4
Hübners Treffer abzuerkennen war eine insgesamt vertretbare Grenzentscheidung; korrekt, Akpogumas Tor nicht zu geben; hätte jedoch Ekdals Aktion gegen Kramaric mit Strafstoß sanktionieren müssen (45.), zudem nicht immer mit einheitlicher Linie bei den persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Benjamin Hübner
Hinten gewohnt kompromisslos, vorne torgefährlich: Benjamin Hübner hatte bei seinem Linksschuss (8.) und bei seinem Lattenkopfball (39.) Pech.

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