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Hertha BSC

Hertha BSC

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


HERTHA BSC
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Hertha-Serien haben Bestand - Wolfsburg wartet weiter

Guilavogui bringt spät Farbe in Berliner Nullnummer

Der VfL Wolfsburg hat das Siegen verlernt. Auch im achten Bundesligaspiel in Folge reichte es nicht für die Wölfe, die in Berlin nach zähen 90 Minuten nicht über eine Nullnummer hinauskamen und es damit verpassten, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Die Hertha auf der anderen Seite blieb auch im fünften Aufeinandertreffen mit den Wölfen ungeschlagen (2/3/0), wartet aber auch seit nunmehr fünf Heimspielen auf einen Dreier (0/4/1).

Umkämpftes Duell: Berlins Stark im Zweikampf mit Dimata (r.).
Umkämpftes Duell: Berlins Stark im Zweikampf mit Dimata (r.).
© imagoZoomansicht

Herthas Trainer Pal Dardai wechselte nach dem 2:1-Erfolg über den Hamburger SV zweimal: Für Plattenhardt (Gelb-Sperre) und Lazaro (Infekt) spielten Kalou und Leckie. Mittelstädt rückte auf die linke Seite der Viererkette.

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia tauschte im Vergleich zur 0:1-Heimpleite gegen Schalke 04 ebenfalls auf zwei Positionen: Camacho und Osimhen verdrängten Bazoer und Didavi auf die Bank.

Nach einer kurzen Berliner Druckphase entwickelte sich im Olympiastadion eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften ihr Hauptaugenmerk auf der Defensive hatten. Hüben wie drüben war das Zentrum zu, sodass auf beiden Seiten offensiv meist nur der Weg über die Flügel blieb. Allgemein investierte die Alte Dame etwas mehr und setzte dabei häufig auf Diagonalpässe, während die Wolfsburger den Vertikalpass nach Ballgewinn bevorzugten.

Echte Gefahr kam dennoch nicht auf - und das hatte einen Grund: In den jeweiligen Offensivreihen schlichen sich immer wieder technische Unsauberkeiten ein, sodass nennenswerte Abschlüsse Mangelware blieben. Bezeichnend: Die beiden besten Chancen in Hälfte eins waren eine unmittelbare Folge von verunglückten Abwehraktionen: Zuerst lenkte Wolfsburgs Camacho nach einem Kopfball von Leckie den Ball an den eigenen Pfosten (5.), dann machte es im Stark auf der Gegenseite selbiges nach (19.).

Ansonsten passierte in diesem umkämpften, spielerisch aber wenig unterhaltsamen Duell recht wenig. Lediglich Kalou sorgte nach einer individuellen Aktion für etwas Aufregung (37.). Folglich ging es auch torlos in die Pause. Labbadia wollte seiner Elf frisches Leben einhauchen und brachte zum Seitenwechsel Didavi für Osimhen. Am Geschehen auf dem Rasen änderte sich dennoch nichts: Auch Durchgang zwei kam etwas zäh daher. Beide Teams spielten viel quer und verließen nur selten ihre defensive Komfortzone. Für Aufregung sorgte zunächst nur ein Stockfehler von Hertha-Schlussmann Jarstein, der dann gegen den nachsetzenden Dimata retten musste (50.).

Spielunterbrechung nach der Pause - Platzverweis in der Nachspielzeit

Schlechte Sicht: Rauchschwaden in Berlin.
Schlechte Sicht: Rauchschwaden in Berlin.
© imago

Kurz darauf sah sich Schiedsrichter Deniz Aytekin gezwungen, das Spiel für knapp zwei Minuten zu unterbrechen. Der Grund: Nachdem einige Unverbesserliche Feuerwerkskörper gezündet hatten, sorgte eine dichte Rauchwolke für besonders schlechte Sicht. Und man musste warten, bis es wieder aufklarte. Danach ging es in demselben Trott weiter: Offensiv lief hüben wie drüben wenig zusammen. Erst ein Eckball führte zu einer vielversprechenden Möglichkeit: Casteels parierte gegen Mittelstädt, der aus 16 Metern abgezogen hatte (61.).

Beide Trainer reagierten: Dardai brachte Selke für Ibisevic (62.) sowie Duda für Maier (70.), Labbadia Steffen für Brekalo (69.). Doch es half nichts. Zwar bemühten sich die abstiegsbedrohten Niedersachsen in der Schlussphase etwas mehr, kamen aber über Halbchancen durch Didavi (73./75.) nicht hinaus.

Kurz vor Schluss verhalf Dardai dem wiedergenesenen Schieber nach über einjähriger Verletzungspause zum Comeback. Der bullige Angreifer kam für Kalou (83.), konnte den Bock aus Berliner Sicht aber auch nicht mehr umstoßen. So blieb es beim unter dem Strich leistungsgerechten Unentschieden, das weder der Hertha noch den Wölfen wirklich weiterhilft.

Für die Hauptstädter geht es am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Gladbach weiter, der VfL gastiert zur gleichen Zeit in Freiburg und wird dort ohne Guilavogui auskommen müssen. Der Franzose sah in der Nachspielzeit noch unnötigerweise die Gelb-Rote Karte (90.+1).

1. Bundesliga, 2017/18, 28. Spieltag
Hertha BSC - VfL Wolfsburg 0:0
Hertha BSC - VfL Wolfsburg 0:0
Hoffnungsfroh

Herthas Trainer Pal Dardai vor dem Anpfiff gegen Wolfsburg im Olympiastadion.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (4) - 
Weiser (4) , 
Stark (3) , 
Rekik (3) , 
Mittelstädt (3,5) - 
Maier (4)    
Lustenberger (3,5) - 
Leckie (4) , 
Darida (5) , 
Kalou (4,5)    
Ibisevic (4,5)        

Einwechslungen:
62. Selke für Ibisevic
70. Duda     für Maier
83. Schieber für Kalou

Trainer:
Dardai
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
Verhaegh (3,5)    
Bruma (3) , 
Knoche (4) , 
William (4) - 
Camacho (3)    
Guilavogui (4)    
Arnold (3,5) - 
Osimhen (5)    
Brekalo (5)    
Dimata (4,5)    

Einwechslungen:
46. Didavi (4) für Osimhen
68. Steffen für Brekalo
83. Origi für Dimata

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelb-Rote Karten
Hertha:
-
Wolfsburg:
Guilavogui
(90. + 1)

Gelbe Karten
Hertha:
Duda
(3. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Verhaegh
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hertha BSC       VfL Wolfsburg
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 494 : 450 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 376 : 340 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 118 : 110 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Ulreich, Sven
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Bayern München
26
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2.
Fährmann, Ralf
Fährmann, Ralf
FC Schalke 04
30
12x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
30
12x
 
4.
Baumann, Oliver
Baumann, Oliver
TSG Hoffenheim
31
10x
 
Zieler, Ron-Robert
Zieler, Ron-Robert
VfB Stuttgart
31
10x
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Spielinfo

Anstoß:
31.03.2018 20:30 Uhr
Zuschauer:
34765
Spielnote:  5
eine von Taktik und Vorsicht geprägte Partie, die über weite Strecken langweilte und so gut wie keine Höhepunkte bot.
Chancenverhältnis:
2:2
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
zeigte eine souveräne Leistung und lag richtig bei den persönlichen Strafen. Die Nachspielzeit war allerdings zu knapp bemessen.
Spieler des Spiels:
Niklas Stark
Trotz eines Beinahe-Eigentores zeigte Niklas Stark eine ansprechende Leistung. Herthas Abwehrspieler agierte zweikampfstark und kompromisslos.

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