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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

6
:
0

Halbzeitstand
1:0
1. FC Köln

1. FC Köln


TSG HOFFENHEIM
1. FC KÖLN
15.
30.
45.






60.
75.
90.














Hoffenheim feiert achten Heimsieg in dieser Saison

6:0! Uth und Gnabry nehmen Köln komplett auseinander

Die TSG 1899 Hoffenheim hat im Kampf um das internationale Geschäft ein gewaltiges Ausrufezeichen gesetzt: Beim 6:0 fegten die Kraichgauer über den abstiegsbedrohten 1. FC Köln hinweg. Die zwei überragenden Akteure auf dem Platz: eine Bayern-Leihgabe und ein gebürtiger Kölner.

Er versalzte den Kölnern früh die Suppe: Hoffenheims Serge Gnabry.
Er versalzte den Kölnern früh die Suppe: Hoffenheims Serge Gnabry.
© imagoZoomansicht

TSG-Coach Julian Nagelsmann stellte seine Mannschaft nach dem 3:3 in Gladbach vor der Länderspielpause auf zwei Positionen um: Rupp und Uth kamen neu ins Team, Polanski und Amiri saßen vorerst nur auf der Bank.

Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck vertraute auf die gleiche Elf, die zuletzt den 2:0-Derbysieg über Bayer Leverkusen eingetütet hatte.

Immer wieder Gnabry

Mit der Statistik von 10:3 Torschüssen ist über die ersten 45 Minuten bereits viel gesagt: Hoffenheim gab den Takt vor, Köln agierte zu passiv und wurde eigentlich nur über Standards gefährlich. Speziell Gnabry bekamen die Gäste überhaupt nicht in den Griff, sein Zuspiel verpasste Kramaric nach nicht einmal 60 Sekunden nur knapp. Wenig später verlangte Gnabry Kölns Keeper Horn alles ab (5.). In der siebten Minute war es dann fast passiert: Uth nahm die Kugel volley, Gnabry rutschte am zweiten Pfosten hauchzart vorbei.

Höger nickt drüber

Was war eigentlich mit Köln los? Das zuletzt euphorisierte Kellerkind agierte zu zaghaft, kam kaum aus der eigenen Hälfte raus. Und trotzdem wäre der Tabellen-17. fast in Führung gegangen: Risse fand mit einer Ecke Höger, der völlig blank über den Querbalken köpfte (18.). Fünf Minuten später drückte Gnabry dem Spiel endgültig seinen Stempel auf, mit seinem Dribbling ließ er Jorge Meré und Maroh alt aussehen und nagelte die Kugel unter die Latte - 1:0. Kurz darauf drückte der U-21-Europameister das Leder nach einer Ecke am zweiten Pfosten über die Linie, stand aber im Abseits (25.).

Nur Risse-Standards helfen

Gnabry blieb Hauptgesprächsthema, scheiterte nach Uth-Zuspiel aus spitzem Winkel aber erneut an Horn (29.). Nach der schwachen ersten halben Stunde wachte Köln so langsam auf, versprühte dennoch nur über Standards Gefahr: Risse fand Heintz, der Baumann zu seiner ersten Glanztat zwang (38.). So ging es mit dem für die Gäste fast etwas schmeichelhaften 1:0 in die Pause.

1899 macht schnell alles klar

Nach dem Wechsel gab Hoffenheim direkt wieder Gas, um keine Zweifel am achten Heimsieg in dieser Saison aufkommen zu lassen. Gnabry durfte durchs Mittelfeld marschieren und aus der Distanz unbedrängt abziehen - 2:0 (47.). Keine 60 Sekunden später hätte Kramaric zwingend erhöhen müssen, doch der Kroate nickte das Leder aus kurzer Distanz kläglich vorbei. Doch der TSG-Hunger war längst noch nicht gestillt: Rupp spitzelte Maroh den Ball weg, Uth ließ sich aus spitzem Winkel nicht zweimal bitten und stellte auf 3:0 (56.).

Uth übernimmt die Hauptrolle

In der Folge wirkte Köln weiter überfordert, die eingewechselten Pizarro und Cordoba (57.) konnten auch keinen frischen Wind bringen. Und die Kraichgauer machten gnadenlos weiter: Diesmal legte Uth für Rupp auf, der ohne Bedrängnis vollstrecken durfte - 4:0 (61.). Vier Minuten später war es wieder Uth, der sich für die schöne Schulz-Flanke mit dem 5:0 bedankte.

Den für die Kölner bitteren Schlusspunkt setzte Hoffenheims Joker Zuber, der ein feines Uth-Zuspiel veredelte (72.). Die letzten zehn Minuten musste die TSG dann zu zehnt bestreiten, weil Gnabry verletzungsbedingt runter musste und Nagelsmann bereits dreimal gewechselt hatte. Dennoch blieb es beim hochverdienten 6:0, durch das die Hoffenheimer auf Rang zwei der Heimtabelle vorrückten.

Für die siegreiche TSG geht es am nächsten Sonntag (18 Uhr) bei Eintracht Frankfurt weiter, Köln ist bereits tags zuvor (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Mainz im nächsten Abstiegsendspiel gefordert.

Bundesliga, 2017/18, 28. Spieltag
TSG Hoffenheim - 1. FC Köln 6:0
TSG Hoffenheim - 1. FC Köln 6:0
Ein bisschen Spaß muss sein...

Zu Gast am Karsamstag in Sinsheim: Comedian Bülent Ceylan, der sich die Partie zwischen Hoffenheim und Köln ansah.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Akpoguma (2,5) , 
Vogt (2)    
B. Hübner (2,5)    
Kaderabek (3,5) , 
Grillitsch (2) , 
N. Schulz (2) - 
Rupp (2)        
Kramaric (3)    
Gnabry (1)        
Uth (1)        

Einwechslungen:
60. Nordtveit (3) für B. Hübner
65. Zuber     für Kramaric
67. Zulj     für Rupp

Trainer:
Nagelsmann
1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (4) - 
Jorge Meré (6) , 
Maroh (5,5) , 
Heintz (5) - 
Risse (5) , 
J. Hector (4,5)        
Höger (4) , 
Koziello (6) - 
Osako (5)    
Bittencourt (5)    
Zoller (5,5)

Einwechslungen:
57. Pizarro (4,5) für Bittencourt
57. Cordoba (4) für Osako
69. Sörensen für J. Hector

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gnabry (23., Linksschuss)
2:0
Gnabry (47., Rechtsschuss)
3:0
Uth (56., Rechtsschuss, Rupp)
4:0
Rupp (61., Rechtsschuss, Uth)
5:0
Uth (65., Linksschuss, N. Schulz)
6:0
Zuber (72., Linksschuss, Uth)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Zulj
(1. Gelbe Karte)
Köln:
-

Spieldaten

TSG Hoffenheim       1. FC Köln
Tore 6 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 4 Torschüsse
 
gespielte Pässe 383 : 532 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 304 : 443 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 79 : 89 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 9 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 3 Abseits
 
Ecken 4 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
30150 (ausverkauft)
Spielnote:  2
extrem einseitige Partie, dennoch sehenswert, da reich an Toren.
Chancenverhältnis:
11:4
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
keine Probleme, gute Kommunikation; die einzige nennenswerte Fehlentscheidung war der Freistoß für Osako nach Hübners Einsatz (43.).
Spieler des Spiels:
Serge Gnabry
Seinen ersten Abschluss hatte Horn noch pariert: Doch Serge Gnabry stellte dann mit zwei dynamischen Soli die Weichen für die TSG auf Sieg.

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