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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
RB Leipzig

RB Leipzig


VFB STUTTGART
RB LEIPZIG
15.
30.
45.

60.
75.
90.








RB-Misere hält an - VfB seit sechs Spielen ungeschlagen

Keine Tore und viel Hektik bei Werners Rückkehr

Der VfB Stuttgart bleibt die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga und unter Trainer Tayfun Korkut weiterhin ungeschlagen. In einem zähen Spiel erkämpften sich die Schwaben gegen RB Leipzig ein 0:0 und damit einen Punkt. Der VfB ist damit seit sechs Spielen ungeschlagen (4/2/0), während die Sachsen in der Liga seit vier Partien auf einen Dreier warten (0/2/2).

Hektik: Zwischen Stuttgart und Leipzig ging es emotional teilweise hoch her.
Hektik: Zwischen Stuttgart und Leipzig ging es emotional teilweise hoch her.
© imagoZoomansicht

VfB-Coach Tayfun Korkut hatte beim 3:2-Sieg beim 1. FC Köln zum zweiten Mal nacheinander exakt dieselbe Elf ins Rennen geschickt, nun aber musste er eine Änderung vornehmen, weil Innenverteidiger Baumgartl aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung passen musste. Für ihn kam Aogo und übernahm den Posten halblinks auf der Doppelsechs, Badstuber ging dafür ins Abwehrzentrum.

Deutlich aktiver zeigte sich da schon Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl, der nach dem beachtlichen 2:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Zenit St. Petersburg kräftig rotieren ließ und gleich fünf Neue brachte: Konaté, Bernardo, Lookman, Sabitzer und Poulsen spielten für Laimer, Upamecano, Forsberg, Bruma und Augustin.

Die Anfangsphase ließ zunächst aufhorchen: Leipzig startete nämlich munter und frech ins Spiel, die Sachsen waren um Ballbesitz bemüht, spielten offensiv nach vorne und sorgten auch alsbald für Aufregung im schwäbischen Strafraum, wenngleich nennenswerte Abschlüsse nicht zustande gebracht wurden. Der VfB indes lauerte zu Beginn aus einer defensiven Grundhaltung auf Konter, kam letztlich aber auch nicht zu guten Abschlüssen.

Viel Kampf, aber auch viel Krampf in Durchgang eins

Nach etwa zehn Minuten ließ Leipzigs Offensivdrang spürbar nach. Und es entwickelte sich eine äußerst intensive Partie, in der sich die Akteure überhaupt nichts schenken. Die Räume wurden sehr eng gemacht, das Geschehen in weiten Teilen auf die Zone zwischen den Strafräumen begrenzt. Schiedsrichter Tobias Stieler ließ viel laufen - ein Angebot, das die Spieler auch gerne annahmen. Zweikämpfe waren an der Tagesordnung, und in diesen ging man bis an die Grenze des Erlaubten. Es wurde geschoben, unterlaufen und zuweilen auch getreten.

Viel Kampf, aber auch viel Krampf war also geboten. Denn beide Mannschaften erlaubten sich offensiv ungewohnt viele Fehler in der Ballverarbeitung. Dem Spielfluss war das alles gewiss nicht förderlich. Eine spielerische Linie war auf beiden Seiten in Durchgang eins nicht wirklich zu sehen. Torchancen entsprangen entweder dem Zufall (Gentner, 25.) oder einem ruhenden Ball (Keita, 32.). Kurz vor dem Pausenpfiff hätte es aber doch noch beinahe geklingelt, weil der ehemalige Stuttgarter Werner einmal durchkam. Der 22-Jährige konnte das Leder in seinem 150. Bundesligaspiel letztlich aber doch nicht entscheidend aufs Tor bringen, sodass es beim 0:0 blieb.

Nichts Neues nach der Pause - Forsberg kommt

Auf geht's: Thommy, Leipzigs Werner und Ascacibar (v.l.) rennen dem Ball nach.
Auf geht's: Thommy, Leipzigs Werner und Ascacibar (v.l.) rennen dem Ball nach.
© imago

Zum Seitenwechsel brachte Hasenhüttl Bruma für Lookman und durfte dann sogleich die nächste Chance seiner Schützlinge beobachten: Keita vergab jedoch nach feinem Dribbling (47.). Danach verfielen die Akteure aber wieder in ihren alten Trott zurück. Zweikämpfe, Fehlpässe und viel Hektik.

Etwas mehr Torgefahr strahlten die Leipziger aus, die einen Tick mutiger agierten, mehr nach vorne investierten und durch Poulsen binnen weniger Sekunden gleich zweimal gefährlich vor Zieler auftauchten (59.). Dass man die Schwaben aber nicht abschreiben durfte, dürfte RB nicht zuletzt in der 64. Minute klargeworden sein, als Konaté in höchster Not einen Gentner-Schuss im eigenen Strafraum blockte.

Hasenhüttl wollte seiner Mannschaft neues Leben einhauchen, brachte zunächst Forsberg für Poulsen (64.) und später dann Augustin für Werner (77.). Und in der Schlussphase erhöhten die Sachsen den Druck, wären dann aber beinahe eiskalt erwischt worden, als Gomez nur haarscharf am linken Pfosten vorbeiköpfte (80.). Auf der anderen Seite vergaben Keita (82.) und Orban (82.). Letztlich blieb es bei der Nullnummer, die vor allem den Gästen zu schaffen machen dürfte. Immerhin gerät nun sogar die Champions-League-Teilnahme in Gefahr.

Während der VfB Stuttgart am kommenden Freitag (20.30 Uhr) beim SC Freiburg antreten muss, sind die Leipziger bereits tags zuvor in St. Petersburg gefordert. Ab 19 Uhr gilt es, bei Zenit das Viertelfinale in der Europa League zu erreichen. In der Bundesliga wartet am Sonntag (18 Uhr) dann das ebenso brisante wie mit Spannung erwartete Heimspiel gegen den FC Bayern.

Bundesliga, 2017/18, 26. Spieltag
VfB Stuttgart - RB Leipzig 0:0
VfB Stuttgart - RB Leipzig 0:0
Skeptisch

VfB-Coach Tayfun Korkut schaut vor der Partie gegen RB Leipzig etwas kritisch drein.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (2,5) - 
Beck (4) , 
Pavard (3,5) , 
Badstuber (3) , 
Insua (3,5) - 
Aogo (4) - 
Ascacibar (3,5)    
Thommy (4,5)    
Gentner (4)    
M. Gomez (4,5) , 
Ginczek (4,5)    

Einwechslungen:
76. Akolo für Thommy
85. M. Kaminski für Ascacibar
90. + 1 Mangala für Ginczek

Trainer:
Korkut
RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (3,5) - 
Klostermann (4)    
Konaté (3) , 
Orban (3,5)    
Bernardo (3,5)    
Demme (3,5) , 
Keita (3) - 
Sabitzer (4) , 
Lookman (5)    
Ti. Werner (4)    
Y. Poulsen (4)    

Einwechslungen:
46. Bruma (4) für Lookman
64. Forsberg für Y. Poulsen
77. Augustin für Ti. Werner

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Stuttgart:
-
Leipzig:
Klostermann
(2. Gelbe Karte)
,
Bernardo
(2.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       RB Leipzig
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 388 : 472 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 278 : 352 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 45% : 55% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 5 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
14
7x
 
2.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
5x
 
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
13
5x
 
4.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
12
4x
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Spielinfo

Anstoß:
11.03.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
53548
Spielnote:  4,5
viel Kampf und Krampf, unansehnliches Spiel mit wenigen Höhepunkten.
Chancenverhältnis:
3:6
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 4
in einer umkämpften Partie ohne entscheidenden Fehler, ließ aber die Karten zu lange stecken und trug damit zur übertriebenen Härte und Hektik bei.
Spieler des Spiels:
Ron-Robert Zieler
Er hatte zwar nicht die Welt zu tun, aber wenn VfB-Keeper Ron-Robert Zieler eingreifen musste, war er zur Stelle – wie gegen Keita, Werner und Poulsen.

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