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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


TSG HOFFENHEIM
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.









60.
75.
90.












TSG bleibt auf Europa-Kurs, VfL im Keller stecken

Gnabry besorgt die Entscheidung

Hoffenheim fuhr gegen Wolfsburg souverän einen 3:0-Erfolg ein. Gegen den biederen VfL verhinderte nur mangelhafte Chancenverwertung der spielfreudigen Nagelsmann-Elf eine höhere Pausenführung. Zwar kamen die Niedersachsen zu Beginn des zweiten Durchgangs etwas besser ins Spiel, Zielstrebigkeit blieb aber über weite Strecken ein Fremdwort. Ein Doppelschlag in der Schlussphase beseitigte alle Zweifel am TSG-Sieg.

Schulz markiert das 1:0
Keine schwere Aufgabe: Nico Schulz markiert das 1:0 für Hoffenheim.
© imagoZoomansicht

TSG-Coach Julian Nagelsmann vertraute nach dem 2:0 beim FC Augsburg auf dieselbe Startelf.

Wolfsburgs Trainer Bruno Labbadia stellte gegenüber dem 1:2 gegen Bayer 04 Leverkusen dreimal um: Für William, Arnold und Brekalo spielten Rexhbecaj (Startelfdebüt), Bazoer und Malli.

Hoffenheim gestattete Wolfsburg in der Anfangsphase im Mittelfeld viel Ballbesitz und lauerte auf die Gegenattacke. Dies klappte gegen fehlerhafte Gäste mehr als einmal und mündete in erste gefährliche Aktionen durch Kaderabek (5.) und Gnabry (8.), zudem brachte Verhaegh den eigenen Keeper ins Schwitzen (9.).

Schulz markiert die Führung

Besuche des VfL am gegnerischen Strafraum blieben aus, einfallslos verpufften die Angriffsversuche schon im Ansatz. Nach einer Viertelstunde übernahm 1899 immer mehr die Ballkontrolle - mit schnellen Folgen: Gnabry schickte Grillitsch an die Grundlinie, dessen Querpass Casteels mit der Hand in den Rückraum abfälschte. Schulz rauschte heran und schoss den Ball aus sieben Metern ins linke Eck (18.).

Eine Reaktion der Wölfe auf den Rückstand fand nicht statt. Stattdessen fuhr die spielfreudige Nagelsmann-Elf Angriff auf Angriff gen Gästetor, die Niedersachsen kamen kaum in die Zweikämpfe. Vor allem Kaderabek schob rechts immer wieder an, und vorne wirbelten Gnabry und Kramaric.

1899 vergibt drei Hochkaräter

Dass es bis zum Kabinengang beim 1:0 blieb, war der mangelnden Chancenverwertung der weiterhin angriffslustigen TSG zuzuschreiben: Gnabry (Lattenschuss, 32., Kopfball, 34.) sowie Kramaric, der frei vor Casteels am Keeper scheiterte (40.), verpassten es, die Führung auszubauen.

Bei den Niedersachsen kassierte Origi kurz vor der Pause die Höchststrafe: Brekalo betrat für den keineswegs verletzten Stürmer den Platz, genau wie Polanski bei den Krauchgauern für den allerdings angeschlagenen Geiger.

Mit einem Abschluss von Brekalo nach mutigem Solo (46.) startete Durchgang zwei - ein Fingerzeig für mehr offensives Engagement des Abstiegskandidaten? Auf den Joker konnte Labbadia dabei wenig später jedenfalls nicht mehr bauen, der Kroate musste nach Zusammenprall mit Polanski schon in der 54. Minute wieder raus - Dimata kam.

Tatsächlich hatte Wolfsburg nun mehr Ballbesitz und kombinierte sicherer. Dies lag eher an der nun sehr abwartenden Spielweise der Gastgeber, die sich auf Defensivarbeit beschränkten. Ohne Probleme, die von Brekalo einmal gezeigte Zielstrebigkeit ging dem VfL ab, Pässe in die Tiefe blieben meist Fehlanzeige.

Die Partie schleppte sich längere Zeit ohne Höhepunkte vor sich hin. 1899 lauerte auf den vielleicht vorentscheidenden Konter. Wie in der 65. Minute, als Bruma nach Kombination über Gnabry und Rupp Kramarics Abschluss so eben noch verhinderte. Wenig später ermahnte Vogt seine Mannen nach Didavis Schuss ans Außennetz (71.) zur Konzentration, doch auch Malli schnupperte am Ausgleich (76.).

Gnabry als Torschütze und Vorbereiter

Dann aber zerstörte 1899 alle Wolfsburger Hoffnungen auf einen Punktgewinn per Doppelschlag: Bruma konnte Gnabrys Flachschuss aus 16 Metern nicht verhindern, leicht abgefälscht vom Niederländer schlug der Ball rechts im Eck ein (77.). Und als Knoche nach Gnabrys Hereingabe Guilavogui anschoss und das Leder ins eigene Tor prallte, war der Kuchen im Kraichgau gegessen (80.).

Für Hoffenheim geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach weiter. Auf Wolfsburg, weiterhin 15. vor den punktgleichen Mainzern, wartet drei Stunden später das Heimspiel gegen den FC Schalke 04.

Bundesliga, 2017/18, 26. Spieltag
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 3:0
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 3:0
Maskottchen-Jubel

Hoffenheims Maskottchen Hof? freut sich schon vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg ausgiebig.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Akpoguma (3) , 
Vogt (2,5)    
B. Hübner (2,5) - 
Kaderabek (2,5) , 
N. Schulz (2)    
Grillitsch (2)    
Rupp (2,5) , 
Geiger (2,5)    
Gnabry (1,5)    
Kramaric (2)    

Einwechslungen:
43. Polanski (4)     für Geiger
66. Uth für Kramaric
78. Nad. Amiri für Grillitsch

Trainer:
Nagelsmann
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (2) - 
Verhaegh (4)    
J. Bruma (4,5)    
Knoche (5,5) , 
Rexhbecaj (5) - 
Guilavogui (5) , 
Bazoer (5) - 
Didavi (5) , 
Mehmedi (5) , 
Malli (5)    
Origi (6)    

Einwechslungen:
42. Brekalo     für Origi
54. Dimata (5) für Brekalo
82. Steffen für Malli

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
N. Schulz (18., Linksschuss, Grillitsch)
2:0
Gnabry (77., Linksschuss, Uth)
3:0
Guilavogui (80., Eigentor, Rechtsschuss, Gnabry)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Polanski
(1. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
J. Bruma
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       VfL Wolfsburg
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 16 : 6 Torschüsse
 
gespielte Pässe 440 : 519 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 358 : 434 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 82 : 85 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 46% : 54% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 62% : 38% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 7 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 5 Abseits
 
Ecken 11 : 4 Ecken
 
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1.
Gulacsi, Peter
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2.
Sommer, Yann
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Bor. Mönchengladbach
15
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3.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
14
5x
 
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
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Bayer 04 Leverkusen
12
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Spielinfo

Anstoß:
10.03.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
25550
Spielnote:  3
äußerst einseitige Partie, in der nur Hoffenheim für spielerische Momente und Torgefahr sorgte.
Chancenverhältnis:
9:2
Eckenverhältnis:
11:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
lag bei nahezu jeder Entscheidung richtig und hatte die Partie dank großzügiger Linie und souveräner Körpersprache jederzeit im Griff.
Spieler des Spiels:
Serge Gnabry
Wendig, trickreich, kreativ: Sobald Serge Gnabry Tempo aufnahm, war er nicht zu stoppen. Er krönte seine starke Leistung mit einem Tor und einer Vorlage.

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