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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


VFB STUTTGART
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.







60.
75.
90.












Korkuts Serie hält an: Zehnter Punkt im vierten Spiel

Thommys Premierentor reicht dem VfB

Stuttgart setzte seinen Weg ins Mittelfeld in einer chancenarmen Partie mit einem 1:0-Erfolg gegen Frankfurt fort. Die Eintracht verschuldete nach gutem Beginn den Rückstand selbst und verlor in der Folge gegen einen gut organisierten VfB im ersten Abschnitt den Faden. Auch viel Ballbesitz im zweiten Durchgang nutzte der SGE gegen die defensivstarke und disziplinierte Elf von Tayfun Korkut nichts.

Thommy dreht nach dem 1:0 ab
Erik Thommy hat das 1:0 für den VfB erzielt und dreht ab.
© imagoZoomansicht

VfB-Coach Tayfun Korkut vertraute im Vergleich zum 1:0 in Augsburg auf exakt dieselbe Startformation.

Frankfurts Trainer Niko Kovac brachte gegenüber dem 2:1 gegen Leipzig Russ und Gacinovic für Salcedo (Bank) sowie Boateng (Gelbsperre).

Nach wilden Anfangsminuten übernahm Frankfurt mit viel Ballkontrolle und guter Spielanlage das Kommando. Folgerichtig ergab sich für die Gäste auch die erste Chance, da Costas Distanzschuss streifte noch die Latte (8.).

Leichte Übung: Thommys Führungstor

Kaum strukturiert kamen Stuttgarts Offensivaktionen daher. Nach Doppelpatzer der Eintracht stand es aber überraschend 1:0: Chandler verlor den Ball, Abraham ging fahrlässig in den Zweikampf gegen Ginczek, der dem Kapitän den Ball abknöpfte, rechts im Strafraum Hradecky umkurvte und aus spitzem Winkel schoss. Russ klärte mithilfe des Pfostens knapp vor der Linie. Den Abpraller musste Thommy aus kürzester Distanz nur noch einschieben - erstes Bundesligator des Offensivspielers (13.).

SGE verliert den Faden

Der Rückstand sorgte für einen Bruch im Spiel der Hessen. Der VfB verteidigte gut organisiert und solide, auch zu fehlerhaftes Passspiel der Kovac-Elf verhinderte in der Offensive zielgerichtete Lösungen. Zwingende Torchancen blieben auch für die auf Umschaltspiel lauernden Schwaben aus, immerhin bedrohten Badstuber (22.) und Gentner (29.) Hradeckys Gehäuse wenigstens im Ansatz.

Nach einer halben Stunde schwang sich Frankfurt wieder zu mehr Ballkontrolle hinauf. Ein flüssiger und temporeich vorgetragener Angriff über Gacinovic brachte Rebic in Stellung, der sich beim Dribbling den Ball aber zu weit vorlegte (32.). Dies blieb trotz wieder steigendem Ballbesitz der Gäste die letzte nennenswerte Aktion vor dem Pausenpfiff, weil Hallers Treffer wegen klarer Abseitsposition (41.) zu Recht die Anerkennung versagt blieb.

Mit Fabian für Russ stärkte Kovac die Offensive. Die ersten Aktionen und daraus resultierende Hochkaräter gehörten aber dem VfB in Person von Ginczek, gegen den da Costa in höchster Not kurz vor der Linie rettete (46.), ehe der Stürmer per Kopf aus acht Metern genau auf Hradecky platzierte (48.). Bei der ersten Chance hätte das Tor aber wegen einer Abseitsstellung in Folge des Videobeweises wohl nicht gezählt.

Defensiv bot das engmaschige Abwehrnetz der Schwaben der SGE kaum Lücken. Drangen die Gäste doch einmal in den Strafraum vor, behaupteten sich Baumgartl & Co. zweikampfstark in den direkten Duellen - ein echter Offensivakzent des Tabellendritten blieb absolute Fehlanzeige. Kovac reagierte, Jovic ersetzte Haller (65.), und weil sich nichts änderte, Barkok da Costa (74.).

Pavard wirft sich in Jovics Schuss

Die Schlussphase war schon angebrochen, als es die erste Möglichkeit der Eintracht nach dem Wechsel zu notieren gab. Ein Sinnbild war Pavards Einsatz, der sich nach Falettes Flügellauf in Jovics Abschluss aus elf Metern warf und so verhinderte, dass der Ball gefährlich Richtung Tor flog (79.).

Fabians Fernschuss fliegt vorbei

Weil Ginczek bei seiner letzten Aktion knapp drüberschoss (88.), ehe ihn Akolo ersetzte, blieb es spannend bis zum Ende. Fabian fehlte aus der Distanz nicht viel zum Ausgleich (90.+2) - doch es reichte zum Sieg und damit zum zehnten Punkt unter Korkut im vierten Spiel.

Stuttgart gastiert am Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln. Frankfurt hat am Samstag Besuch von Hannover 96.

Bundesliga, 2017/18, 24. Spieltag
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 1:0
VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 1:0
Trainer und Ehrengast

Vor dem Heimspiel des VfB Stuttgart mit Eintracht Frankfurt ließ sich Coach Tayfun Korkut mit Grünen-Politiker Cem Özdemir ablichten.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3) - 
Beck (4) , 
Baumgartl (3) , 
Pavard (2,5) , 
Insua (3,5) - 
Badstuber (3) - 
Ascacibar (3,5)        
Gentner (3)        
Er. Thommy (3)        
Ginczek (3)    
Gomez (3,5)

Einwechslungen:
67. Aogo für Er. Thommy
81. Mangala für Ascacibar
90. Akolo für Ginczek

Trainer:
Korkut
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3,5) - 
Russ (4)    
Abraham (5)    
Falette (4) - 
da Costa (4,5)    
Hasebe (3,5) , 
Chandler (4) - 
M. Wolf (4,5) , 
Gacinovic (4) - 
Haller (5)    
Rebic (4)    

Einwechslungen:
46. Fabian (4,5) für Russ
65. Jovic     für Haller
74. Barkok für da Costa

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Er. Thommy (13., Rechtsschuss, Ginczek)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Ascacibar
(9. Gelbe Karte)
,
Gentner
(2.)
Frankfurt:
Jovic
(2. Gelbe Karte)
,
Rebic
(7.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 350 : 554 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 229 : 441 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 121 : 113 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 38% : 62% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 4 : 3 Ecken
 
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2.
Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
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3.
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Bor. Mönchengladbach
11
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4.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
10
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5.
Bredlow, Fabian
Bredlow, Fabian
1. FC Nürnberg
7
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Spielinfo

Anstoß:
24.02.2018 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
55418
Spielnote:  4,5
intensive Partie auf niedrigem Niveau, viele Fehler und kaum Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 4,5
insgesamt viele Probleme bei der Zweikampfbewertung und den persönlichen Strafen; lag bei knappen Abseitsentscheidungen zugunsten von Ginczek (46.) und gegen Rebic (67.) falsch; Falette war gegen Gentner am Rande des Nachtretens und hätte zumindest Gelb sehen müssen (85.).
Spieler des Spiels:
Benjamin Pavard
Aus einem kompakten Stuttgarter Abwehrverbund hob sich Benjamin Pavard mit Zweikampfstärke und Übersicht noch ein Stückchen ab.

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