Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
FC Schalke 04

FC Schalke 04

2
:
1

Halbzeitstand
2:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


FC SCHALKE 04
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.









60.
75.
90.















S04 überzeugt vor allem in Abschnitt eins - Hoffenheim harmlos

Schalker Big Points dank Kehrer und Embolo

Der FC Schalke 04 hat sich nach zwei 1:2-Niederlagen in Folge wieder siegreich gezeigt - und das im perfekten Augenblick. Denn mit einem verdienten 2:1 gegen eine weitestgehend zu harmlose TSG 1899 aus Hoffenheim haben die Königsblauen nicht nur die direkte Konkurrenz distanziert, sondern zugleich auch die eigenen Ansprüche in Richtung internationales Geschäft untermauert.

Thilo Kehrer (links) und Breel Embolo
Schalker Torschützen unter sich: Thilo Kehrer (links) und Breel Embolo.
© Getty ImagesZoomansicht

S04-Coach Domenico Tedesco, der in der vergangenen sechs Ligapartien nur einen Dreier gefeiert hatte, reagierte personell mit lediglich einem Wechsel im Vergleich zum 1:2 beim FC Bayern München: Nastasic rückte für den gesperrten Meyer (5. Gelbe Karte) in die Startelf. Bentaleb, der derzeit eher lustlos auf Schalke agiert, schaffte es dagegen einmal mehr nicht in den Kader.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann, ebenfalls vor diesem Spiel mit seinem Team nur einmal in den jüngsten sechs Bundesliga-Partien erfolgreich, nahm dagegen nach dem 4:2-Heimsieg gegen Mainz drei Wechsel vor: Bicakcic, Kaderabek und der kommende Schalker Uth kamen rein, Akpoguma (Bank), Gnabry (krank) und Geiger (Oberschenkelzerrung) wichen.

Kehrer steigt am höchsten

"Wir müssen an unsere Leistungen gegen Bayern und auch aus dem Hinspiel (0:2; Anm.d.Red.) anknüpfen", hatte S04-Coach Tedesco vor diesem wichtigen Duell ausgegeben - und dies offenbar auch seinen Schützlingen eingebläut. Denn die Knappen legten durchaus los wie die Feuerwehr: Embolo und Burgstaller pressten extrem früh, während der verkappte Zehner di Santo neben seiner Tätigkeit als Ballverteiler oder Zulieferer immer wieder TSG-Aufbauspieler Grillitsch zustellte und Goretzka den Dreh- und Angelpunkt gab. Alles in allem war das abgespulte Anfangsprogramm zu viel für den Gast.

Die Schalker Brust wurde so von Minute zu Minute breiter - und sollte sich mit dem frühen Führungstreffer weiter stählen. Auch deswegen, weil sich das anfangs schläfrige 1899 hier mit selbst schlug: Der unbedrängte Goretzka nickte den Ball nach einer Ecke aus halblinker Position im Strafraum ins Zentrum zu Kehrer. Der 21-Jährige hatte sich zuvor von Gegenspieler Grillitsch davongeschlichen, stieg nun höher als Bicakcic und köpfte die Kugel über Baumann hinweg ins Netz (11.).

Embolo jubelt und verstummt

Breel Embolo
Jubelte zweimal - und beim zweiten Mal zählte der Treffer: S04-Stürmer Breel Embolo.
© Getty Images

Kurze Zeit später fing sich Hoffenheim direkt das 0:2 - dachten zunächst alle: Nach absolut schwacher Abwehrarbeit und schwachem Aufbauspiel über die linke Seite ging zunächst der Ball verloren. Dann steckte Schöpf für Embolo durch - und der Schweizer zog in den Sechzehner und traf aus spitzem Winkel im Duell mit Keeper Baumann. Allerdings lag diesem Treffer eine Abseitsposition zugrunde, weswegen das Tor durch Schiedsrichter Benjamin Brand wieder zurückgenommen wurde.

Embolo feiert doch noch

Doch die bärenstarken Königsblauen ließen sich von diesem zu Recht aberkannten Treffer nicht beirren und blieben am Drücker, während auf der anderen Seite Kramaric, Szalai oder auch der kommende Schalker Uth komplett blass blieben. Die fast logische Folge war ein gewaltiger Patzer von Vogt, der den Ball quasi für den lauernden Embolo servierte. Der 21-Jährige bedankte sich artig und schob zum 2:0 ein (28.).

Gerade defensiv wackelten die Kraichgauer bedenklich, ein Fehler nach dem anderen war hier angesagt. Immerhin: Mit fortschreitender Zeit gestaltete die TSG das Geschehen etwas ausgeglichener und kam zu ordentlichen Aktionen. Die besten darunter: Schulz und Kramaric arbeiteten sich gut voran, scheiterten aber an Naldo (41.). Bicakcic prüfte Fährmann aus der Distanz (43.). Und Uth verpasste (45.+1).

Verletzung im Schiedsrichter-Team

Der zweite Abschnitt begann kurios: Weil der Linienrichter bei einem Schalker Vorstoß ohne Fremdeinwirkung wegknickte, humpelte und nicht mehr weitermachen konnte, musste sich der vierte Offizielle Guido Kleve umziehen sowie an die Seitenlinie schreiten. Erst nach minutenlanger Pause konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Künstler Burgstaller

Sportlich passierte lange Zeit wenig: Lediglich Burgstaller mit einer artistischen Einlage (57.) sowie Caligiuri mit einem zu schwachen Abschluss (62.) oder auch nochmals Burgstaller mit einer technisch hochwertigen Aktion (67.) konnten mal Offensivakzente setzen. Vor Fährmann Gehäuse passierte derweil gar nichts.

Kramaric lässt Spannung aufkommen

Erst ab der 70. Minute, als die Gäste aus dem Kraichgau bereits dreimal gewechselt hatten (neu drin: Zuber, Zulj, Rupp), kam Hoffenheim ein wenig auf. Mehr Druck wurde entfacht. Und schon klingelte es: Nach einer Flanke von Kaderabek, der links vor dem Strafraum wenig Gegenwehr spürte, stieg im Zentrum Kamaric hoch. Der Kroate gewann das Duell mit Caligiuri klar - und stellte per Kopf auf 1:2. Die lange Zeit stabile Abwehr der Schalker zeigte sich dabei erstmals unaufmerksam (78.).

In den folgenden spannungsgeladenen Minuten sowie in der siebenminütigen Nachspielzeit hielten Naldo & Co. den letzten Bemühungen von Seiten der TSG aber Stand. Es blieb somit beim verdienten 2:1 für S04, das sich mit diesem eminent wichtigen Dreier von 1899 distanzierte.

Für Königsblau geht es am nächsten Sonntag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Leverkusen weiter. Hoffenheim, dessen Rückrunde weiterhin arg durchwachsen verläuft (bisher nur magere fünf Punkte), ist bereits am Samstag (15.30 Uhr) gegen den derzeit starken SC Freiburg im Einsatz.

Bundesliga, 2017/18, 23. Spieltag
FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim 2:1
FC Schalke 04 - TSG Hoffenheim 2:1
Zuversichtlich

Domenico Tedesco vor dem Spiel gegen Hoffenheim.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3)    
Kehrer (2,5)    
Naldo (2,5) , 
Nastasic (3) - 
Schöpf (3,5)    
Stambouli (2,5) - 
Goretzka (4)    
Di Santo (2,5)    
Embolo (2)        
G. Burgstaller (3)    

Einwechslungen:
75. Pjaca für Di Santo
83. Harit für Embolo
90. + 6 Oczipka für Schöpf

Trainer:
Tedesco
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Bicakcic (5)        
Vogt (5,5)        
B. Hübner (4)    
Kaderabek (3,5)    
N. Schulz (4)        
Grillitsch (4)    
Nad. Amiri (4,5)    
Kramaric (3)    
Szalai (4,5) , 
Uth (5)

Einwechslungen:
52. Zuber (4) für N. Schulz
58. Zulj (4) für Bicakcic
67. Rupp für Nad. Amiri

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kehrer (11., Kopfball, Goretzka)
2:0
Embolo (28., Rechtsschuss)
2:1
Kramaric (78., Kopfball, Kaderabek)
Gelbe Karten
Schalke:
Goretzka
(2. Gelbe Karte)
,
G. Burgstaller
(4.)
Hoffenheim:
N. Schulz
(2. Gelbe Karte)
,
Bicakcic
(4.)
,
Vogt
(8.)
,
Grillitsch
(4.)
,
Kaderabek
(4.)
,
B. Hübner
(7.)

Besondere Vorkommnisse
Nach der Verletzung von Schiedsrichter-Assistent Robert Schröder übernahm für ihn der Vierte Offizielle Guido Kleve (52.), die Stelle des Vierten Offiziellen nahm Stefan Tendyck ein.

Spieldaten

FC Schalke 04       TSG Hoffenheim
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 9 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 276 : 493 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 177 : 389 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 99 : 104 Fehlpässe
 
Passquote 64% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 36% : 64% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
17.02.2018 18:30 Uhr
Zuschauer:
60741
Spielnote:  2
flotte Partie vor allem dank zielstrebiger Schalker, spannende Schlussphase nach Hoffenheims Anschlusstreffer (78.).
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 2
sehr umsichtig, in Vorteilssituationen zumeist überaus vorbildlich. Nicht kleinlich, bisweilen jedoch zu großzügig. Korrekte Aberkennung des ersten Embolo-Tores (14.) durch den Video-Assistenten.
Spieler des Spiels:
Breel Embolo
Bei seinem zweiten, diesmal regulären Treffer bewies Breel Embolo Gespür für die Situation. Auch sonst war der Schalker sehr umtriebig.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine