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Hertha BSC

Hertha BSC

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


HERTHA BSC
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Berlin verliert 0:2 - Nasenbeinbruch bei Ibisevic

Drei Tunnel: Quaison macht Mainz wieder Hoffnung

Der 1. FSV Mainz 05 hat den freien Fall gestoppt: Nach vier Pflichtspielniederlagen in Folge gewannen die Rheinhessen hochverdient mit 2:0 bei Hertha BSC. Der Mann des Tages beim Abstiegskandidaten war Angreifer Quaison. Die Berliner verloren nicht nur das Spiel, sondern ganz früh im Spiel auch ihren Kapitän.

Er war kurz vor der Pause nicht zu stoppen: Mainz-Angreifer Quaison (#7) erzielt das 1:0.
Er war kurz vor der Pause nicht zu stoppen: Mainz-Angreifer Quaison (#7) erzielt das 1:0.
© imagoZoomansicht

Berlins Trainer Pal Dardai stellte nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen zweimal um: Der unter der Woche mit einer Erkältung angeschlagene Selke saß vorerst nur auf der Bank, Kapitän Ibisevic übernahm seine Position. Darüber hinaus musste Maier passen, weswegen Skjelbred in die erste Elf rutschte.

Mainz-Coach Sandro Schwarz nahm nach der 2:4-Pleite in Hoffenheim gleich vier Veränderungen vor: Diallo (Gelbsperre), de Jong, Kapitän Brosinksi und Muto (alle drei auf der Bank) mussten weichen, Bell, Serdar, Holtmann und Quaison bekamen von Beginn an ihre Chance.

Ibisevic verletzt ausgewechselt

Die ersten Minuten im Olympiastadion gehörten den Hausherren, auch wenn Schwarz seine Mannschaft früh attackieren ließ: 84 Prozent Ballbesitz und 80 Prozent gewonnene Zweikämpfen sprachen in den ersten zehn Minuten klar für die Hertha. Chancen gab es gegen einen kompakten Gegner aber kaum. Der erste Hochkaräter gehörte sogar den Mainzern, allerdings scheiterte Berggreen frei vor Jarstein (14.). Und dann das: Kapitän Ibisevic zog sich einen Nasenbeinbruch zu, Selke kam früh zum Einsatz (16.).

Pekarik und Torunarigha kommen zu spät

Durch die erste gute Gelegenheit hatten die Rheinhessen nun Mut geschöpft, Latza hob die Kugel über die Abwehr - Quaison zwang Jarstein per Kopfball zu einer Glanztat (22.). Die "Alte Dame" tat sich derweil schwer, brauchbare Möglichkeiten herauszuspielen. Die beste vergab noch Lazaro, der sich im Strafraum die Kugel einen Tick zu weit vorlegte (38.). Und dann war es passiert: Quaison schnappte sich die Kugel und zog aus der Distanz ab. Der Schwede tunnelte dabei Pekarik und Torunarigha, das Leder schlug links unten ein - 1:0 (40.). Auf eine Antwort des Hauptstadtklubs wartete man anschließend vergeblich.

Torunarigha nicht auf der Höhe

Nach dem Wechsel wollten die Berliner möglichst schnell den Ausgleich, die erste Chance hatte aber erneut der Gast: Holtmann hob die Kugel hinter die Abwehr, doch Quaison konnte das Duell mit dem einmal mehr etwas orientierungslosen Torunarigha nicht zum zweiten Tor des Abends nutzen (51.).

Früher Feierabend für den Matchwinner

Mit der Einwechslung von Weiser erhoffte sich Dardai mehr Elan fürs eigene Spiel (56.). Doch es war Mainz, das sich wieder öfter gefährlich annäherte: Gegen Latza musste Jarstein sein ganzes Können zeigen (58.). Der nächste Angriff saß dann wieder, weil Gbamin einen punktgenauen Ball von hinten raus spielte. Quaison nahm die Kugel gut mit und tunnelte anschließend Jarstein - 2:0 (65.). Zwei Minuten später durfte er bereits Feierabend machen, Muto ersetzte ihn.

Holtmann zielt zu weit links

Auch ohne den Doppeltorschützen blieben die Rheinhessen gefährlicher: Holtmann lief auf Jarstein zu, schob das Leder aber knapp links vorbei (74.). Elf Minuten vor Schluss gab dann auch die Hertha ihren ersten Torschuss nach der Pause ab, doch Zentner hatte mit Weisers Versuch keine Probleme (79.). Weil Pekarik den einzigen Berliner Hochkaräter nach der Pause vergab (87.), stand am Ende ein verdienter 2:0-Auswärtssieg, durch den die Mainzer den Negativlauf stoppten. Berlin konnte den Dreier in Leverkusen nicht "vergolden".

Die Dardai-Elf will am nächsten Samstag (15.30 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München Wiedergutmachung betreiben, Mainz tags zuvor (20.30 Uhr) zu Hause gegen den VfL Wolfsburg nachlegen.

Bundesliga, 2017/18, 23. Spieltag
Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 0:2
Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05 0:2
Im Gespräch

Pal Dardai vor dem Spiel am Mikrofon. Der Ungar nahm zwei Änderungen vor.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (3) - 
Pekarik (5) , 
Stark (4,5) , 
Torunarigha (5) , 
Plattenhardt (4) - 
Skjelbred (4)    
Lustenberger (4) - 
Lazaro (3,5) , 
Darida (4,5) , 
Kalou (5)    
Ibisevic        

Einwechslungen:
16. Selke (4,5) für Ibisevic
56. Weiser (5) für Skjelbred
73. Leckie für Kalou

Trainer:
Dardai
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Zentner (3) - 
Balogun (3)    
Bell (3)    
A. Hack (3) - 
Donati (3) , 
Holtmann (3) - 
S. Serdar (4)    
Gbamin (2)    
Latza (3)    
Berggreen (4)    
Quaison (1,5)            

Einwechslungen:
68. Muto für Quaison
85. De Blasis für S. Serdar
89. Ujah für Berggreen

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Quaison (40., Rechtsschuss, Donati)
0:2
Quaison (65., Rechtsschuss, Gbamin)
Gelbe Karten
Hertha:
-
Mainz:
Balogun
(2. Gelbe Karte)
,
Latza
(6.)
,
Gbamin
(2.)

Spieldaten

Hertha BSC       1. FSV Mainz 05
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 9 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 547 : 272 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 423 : 166 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 124 : 106 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 61% Passquote
 
Ballbesitz 66% : 34% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 
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1.
Gulacsi, Peter
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14
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2.
Jarstein, Rune
Jarstein, Rune
Hertha BSC
13
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Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
13
5x
 
4.
Sommer, Yann
Sommer, Yann
Bor. Mönchengladbach
14
5x
 
5.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
12
4x
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Spielinfo

Anstoß:
16.02.2018 20:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
30908
Spielnote:  4
auf einem schlechten Rasen eine Partie auf fußballerisch mäßigem Niveau mit viel Stückwerk und einigen Längen.
Chancenverhältnis:
1:7
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 2,5
abgesehen von wenigen Schwierigkeiten bei Zweikampfbewertungen eine gute Vorstellung. Lag in allen wesentlichen Entscheidungen richtig.
Spieler des Spiels:
Robin Quaison
Mit einem Kopfball (22.) scheiterte Robin Quaison noch an Rune Jarstein, danach aber war er mit dem rechten Fuß gleich zweimal erfolgreich.

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