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Hannover 96

Hannover 96

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
SC Freiburg

SC Freiburg


HANNOVER 96
SC FREIBURG
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Hannover fährt verdienten 2:1-Sieg ein

Anton leitet das Ende von Freiburgs Serie ein

Hannover 96 hat die Freiburger Serie von neun Spielen ohne Niederlage beendet. Die Niedersachsen fuhren einen verdienten 2:1-Sieg gegen den Sport-Club ein. Die Gäste aus dem Breisgau taten sich lange Zeit schwer und kamen erst kurz vor Schluss zum späten Anschlusstreffer.

Hannover feiert das 1:0 durch Anton
Hannovers Anton (li.) feiert seinen 1:0-Treffer gegen Freiburg.
© imagoZoomansicht

96-Coach André Breitenreiter tauschte nach dem 1:1 beim Hamburger SV nur einmal Personal: Schwegler (Hexenschuss) wurde durch Sorg ersetzt.

Freiburgs Trainer Christian Streich nahm nach der Nullnummer gegen Bayer 04 Leverkusen ebenfalls nur eine Veränderung in seiner Startelf vor: Der gesperrte Haberer (5. Gelbe Karte) wurde durch Kempf ersetzt.

Wenig Tempo in den Anfangsminuten

Beide Trainer schickten ihre Mannschaft in einer 3-4-3-Grundformation auf das Feld und ließen die jeweilige offensive Dreierkette den Gegner früh anlaufen. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus dem Breisgau hatten damit Mühe, das Spiel von hinten geordnet aufzubauen. Es entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie, der in der Anfangsphase noch das Tempo fehlte.

Die ersten Möglichkeiten des Spiels bekamen die Hausherren: Füllkrug zwang Schwolow mit einem Schuss von der Strafraumkante zu einer Parade (11.). Neun Minuten später hielt Freiburgs Torhüter einen Schuss von Ostrzolek vom linken Strafraumeck fest (20.).

Anton erzielt die Führung

Dann meldete sich auch mal der Sport-Club zu Wort: Kleindienst erlief einen Chippass hinter die 96er Defensivreihe, scheiterte aber freistehend an Tschauner, der auch den Nachschuss von Höler entschärfte (23.). Aus der Doppelchance fasste die Streich-Elf aber keinen Mut, blieb stattdessen in den Minuten danach passiv - und geriet in Rückstand. Sorg durfte ungestört aus dem rechten Halbraum flanken, Kochs Kopfballabwehr wurde zur Vorlage für Anton, der das Spielgerät mit einem satten Rechtsschuss von der Strafraumkante im Tor versenkte (28.).

Bis zur Pause tat sich im Anschluss, mit Ausnahme einer Bebou-Chance (45.), wenig. Hannover spielte aktiver, hatte mehr Spielanteile und beschäftigte die Gäste in deren Hälfte. Zudem rückten die Gastgeber bei eigenen Chancen fast durchgehend geschlossen auf und gewannen so auch häufig den Ball im Rückraum.

Streich reagierte zur Pause und schickte Kath für den defensiven Kempf auf das Feld und stellte auf ein 4-4-2 um. Für einige Minuten gewann der SCF dadurch tatsächlich an Zugriff, erspielte sich aber keine Chance. Stattdessen schlug Hannover ein zweites Mal zu: Sané fing einen Schwolow-Abstoß ab und spielte zu Füllkrug. Koch ließ sich aus dem Zentrum locken, wodurch der Passweg auf Bebou frei wurde. Der Sommer-Neuzugang hatte das Auge für den aufgerückten Ex-Freiburger Klaus, dessen Schuss aus wenigen Metern im kurzen Eck einschlug (54.).

Guldes Anschlusstreffer kommt zu spät

Nun drehten sich die Spielanteile. Freiburg bekam deutlich mehr Ballbesitz, kam aber erst in der 68. Minute zu einem ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel: Kaths Schuss wurde geblockt. Hannover zog sich etwas zurück und setzte Nadelstiche. Klaus (67.), Bebou (69.), Sané (75.) und Füllkrug (82.) ließen eine höhere Führung liegen. Der Sport-Club tat sich weiter schwer, kam aber kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch zum Anschlusstreffer: Gulde traf nach einem Freistoß aus dem Gewühl heraus zum 1:2 - dabei blieb es bis zum Schlusspfiff.

Für Hannover geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln weiter. Freiburg, dessen Serie von neun Spielen ohne Niederlage damit ein Ende fand, empfängt zur gleichen Zeit den SV Werder Bremen.

Bundesliga, 2017/18, 22. Spieltag
Hannover 96 - SC Freiburg 2:1
Hannover 96 - SC Freiburg 2:1
Wieder Stimmung in Hannover?

Die Fans der 96er hatten vor der Partie gegen Freiburg angekündigt, ihren Stimmungsboykott aus Protest gegen Martin Kind zu beenden. Manager Horst Heldt freut es: "Wir freuen uns, dass uns jetzt alle wieder unterstützen."
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Tschauner (3)    
Sorg (3) , 
S. Sané (2,5) , 
Elez (4) - 
Korb (3,5) , 
Ostrzolek (3,5) - 
Anton (2,5)    
Fossum (3)    
Klaus (2,5)        
Bebou (3)    
Füllkrug (3,5)

Einwechslungen:
73. Bakalorz für Klaus
84. Harnik für Bebou
90. F. Hübner für Fossum

Trainer:
Breitenreiter
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
Söyüncü (5) , 
Gulde (3,5)    
Kempf (4)    
Kübler (4,5)    
R. Koch (4,5) , 
C. Günter (4)    
Abrashi (4,5) - 
Kleindienst (4,5)    
Höler (4) - 
Petersen (5)    

Einwechslungen:
46. Kath (4) für Kempf
63. Terrazzino     für Kleindienst
69. P. Stenzel für Kübler

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Anton (28., Rechtsschuss)
2:0
Klaus (54., Rechtsschuss, Bebou)
2:1
Gulde (88., Rechtsschuss, R. Koch)
Gelbe Karten
Hannover:
-
Freiburg:
Terrazzino
(1. Gelbe Karte)
,
C. Günter
(2.)

Spieldaten

Hannover 96       SC Freiburg
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 13 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 383 : 595 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 272 : 454 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 111 : 141 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 7 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 7 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
10.02.2018 15:30 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
37800
Spielnote:  4
viel Kampf und Leerlauf, wenige Torszenen und gelungene Aktionen.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2,5
solide und unauffällig, hatte keine heiklen Szenen zu bewerten.
Spieler des Spiels:
Waldemar Anton
Mit einer hohen Präsenz im Zentrum und – nicht nur beim Führungstreffer – beherztem Einsatz trug Waldemar Anton erheblich zum 96-Sieg bei.

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