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Werder Bremen

Werder Bremen

3
:
1

Halbzeitstand
2:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


WERDER BREMEN
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.






60.
75.
90.














SV Werder Bremen fährt verdienten Heimsieg ein

Doppelpacker Kainz bändigt ideenlose Wölfe

Dem SV Werder Bremen ist im Abstiegskampf ein kleiner Befreiungsschlag gelungen: Die Hanseaten bezwangen vor heimischem Publikum den VfL Wolfsburg mit 3:1 und vergrößerten dadurch den Abstand auf den Relegationsplatz auf drei Zähler. Gegen zahnlose Wölfe agierte Werder bissig, fuhr einen verdienten Sieg ein und bleibt damit das siebte Heimspiel in Folge unbesiegt (vier Siege, drei Remis).

Zlatko Junuzovic, Florian Kainz, Ludwig Augustinsson
Gefeierter Doppelpacker: Florian Kainz (mi.) wird durch Zlatko Junuzovic und Ludwig Augustinsson beglückwünscht.
© Getty ImagesZoomansicht

Werder-Coach Florian Kohfeldt brachte im Vergleich zum 2:4 n.V. im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer 04 Leverkusen einen neuen Akteur: Bargfrede ersetzte Delaney, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt wechselte nach der 0:1-Pokalniederlage beim FC Schalke 04 viermal: Für Jung, Origi (beide Bank), Tisserand (Oberschenkelverletzung) und Gerhardt (Sprunggelenksverletzung) durften William, Verhaegh, Brekalo und Osimhen von Beginn an ran.

Der VfL Wolfsburg, der im 4-2-3-1 vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht war, wurde von selbstbewusst auftretenden Bremer Gastgebern allerdings direkt kalt erwischt: Nach einer maßgenauen Junuzovic-Ecke wuchtete der eingelaufene Augustinsson das Leder bereits in der vierten Minute in die Maschen - 1:0 für den SV Werder. Zwar hatten die Wölfe in der Folge weiter das Gros an Ballbesitz, doch gegen eine im 4-1-4-1 clever verteidigende Bremer Elf fanden die Niedersachsen kein Durchkommen.

Bremen drängt auf das zweite Tor

Stattdessen sorgten die Hausherren erneut für Gefahr im Strafraum von Ex-Bremer Casteels, der gegen seinen ehemaligen Verein sein 100. Bundesligaspiel absolvierte: Eggestein konnte den Wolfsburger allerdings sowohl nach schönem Kruse-Zuspiel (17.), als auch nach einer Johannsson-Flanke nicht überwinden (29.). Deutlich verunsicherte Wölfe wirkten konsterniert, waren nicht aggressiv genug am Mann und ließen in der Vorwärtsbewegung Passsicherheit vermissen.

Feiner Schlenzer von Kainz

Stattdessen stürmte weiter Bremen, hatte nach einer Doppelchance durch Kruse und Moisander, der den Ball satt ans rechte Kreuzeck setzte, allerdings Abschlusspech (31.). Vor der Pause stellte Bremen in Person von Kainz dann doch noch auf 2:0: Nach einem Doppelpass mit seinem österreichischen Landsmann Junuzovic brachte Kainz das Spielgerät sehenswert im Wolfsburger Gehäuse unter (40.).

Koen Casteels
Vergeblicher Flug: VfL-Keeper Koen Casteels kann Florian Kainz' (nicht im Bild) Schlenzer nicht mehr erreichen.
© Getty Images

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der VfL mit einem anderen Gesicht. Während Osimhen aus aussichtsreicher Position noch Präzision vermissen ließ (48.), machte es Verhaegh nur eine Minute später besser: Nach einem von Moisander an Knoche verursachten Foulelfmeter scheiterte der Niederländer vom Punkt zwar zunächst an Pavlenka, ließ diesem im Nachschuss dann aber keine Chance - nur noch 1:2 (49.).

Konter Bremen, Abschluss Kainz - 3:1

Obwohl dieser Anschlusstreffer die Hanseaten kurzzeitig ein wenig aus dem Konzept gebracht hatte, konnte Wolfsburg, das nun zwar präsenter, aber nicht wirklich gefährlicher wirkte, aus dieser Schwächephase der Gastgeber keinen Profit schlagen. Stattdessen schlug Kainz, nachdem er von Kruse schön in Szene gesetzt worden war, ein zweites Mal zu und traf durch die Beine von Casteels zum 3:1 (72.).

Werder lässt in der Schlussphase nichts mehr zu

Mit dem 3:1 war die Messe quasi gelesen: Malli (77.) und Arnold (90.) probierten es zwar aus der Distanz, brachten Pavlenka damit aber nicht in Verlegenheit. Stattdessen hatte Bremen sogar noch die Chance auf das vierte Tor, doch Kruse wurde von Bruma abgeblockt (84.). Letztlich blieb es beim hochverdienten 3:1-Erfolg für den SV Werder, der damit das siebte Heimspiel in Folge ohne Niederlage blieb sich ein Drei-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz erspielte.

Für Bremen geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg weiter. Wolfsburg trifft zur gleichen Zeit zu Hause auf den FC Bayern.

Bundesliga, 2017/18, 22. Spieltag
Werder Bremen - VfL Wolfsburg 3:1
Werder Bremen - VfL Wolfsburg 3:1
Treffen der Trainer

Wölfe-Coach Martin Schmidt wird von Werder-Trainer Florian Kohfeldt im Weser-Stadion begrüßt.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2,5) - 
Veljkovic (3) , 
Moisander (3,5) , 
Augustinsson (2)        
Bargfrede (2,5)    
Junuzovic (2)        
Johannsson (3)    
Kainz (1,5)        

Einwechslungen:
57. Delaney (3) für Bargfrede
65. Gondorf für Johannsson
89. Ro. Bauer für Junuzovic

Trainer:
Kohfeldt
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
Verhaegh (4,5)            
Knoche (3) , 
J. Bruma (5)    
William (5) - 
Guilavogui (3,5)        
Arnold (4)    
Brekalo (4,5)    
Malli (4) , 
Mehmedi (5)    
Osimhen (4,5)

Einwechslungen:
69. Origi für Guilavogui
69. Steffen     für Brekalo
78. Dimata für Mehmedi

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Augustinsson (5., Kopfball, Junuzovic)
2:0
Kainz (40., Rechtsschuss, Junuzovic)
2:1
Verhaegh (49., Elfmeter-Nachschuss, Rechtsschuss)
3:1
Kainz (72., Linksschuss, M. Kruse)
Gelbe Karten
Bremen:
Augustinsson
(2. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Guilavogui
(6. Gelbe Karte)
,
J. Bruma
(1.)
,
Steffen
(1.)
,
Arnold
(4.)
,
Verhaegh
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Pavlenka hält Foulelfmeter von Verhaegh (49.)

Spieldaten

Werder Bremen       VfL Wolfsburg
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 344 : 523 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 256 : 430 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 88 : 93 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 6 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
11.02.2018 18:00 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
38062
Spielnote:  2,5
viel Tempo, viele Torszenen, nach dem Wechsel auch beidseits.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
6:8
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2,5
souverän und sicher in der Zweikampfbewertung. Der Elfmeter war vertretbar, ebenso Williams Klärung per Oberarm auf der Linie (30.).
Spieler des Spiels:
Florian Kainz
Werders linker Offensivspieler Florian Kainz zeigte eine wahre Energieleistung und entschied letztlich mit zwei blitzsauberen Toren die Partie.

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