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FC Schalke 04

FC Schalke 04

1
:
2

Halbzeitstand
1:0
Werder Bremen

Werder Bremen


FC SCHALKE 04
WERDER BREMEN
15.
30.
45.






60.
75.
90.















Nastasic fliegt mit Gelb-Rot - Pjaca ans Aluminium

Junuzovic schockt zehn Schalker in der Nachspielzeit

Big Points im Abstiegskampf: Werder Bremen ließ sich beim Gastspiel auf Schalke auch nicht von einem 0:1-Rückstand zur Pause beirren - und entführte durch ein spätes Tor drei Punkte aus der Veltins-Arena. Joker Junuzovic war am Ende der umjubelte Held.

Entfesselter Jubel in der Nachspielzeit: Werder-Joker Zlatko Junuzovic bejubelt sein Siegtor.
Entfesselter Jubel in der Nachspielzeit: Werder-Joker Zlatko Junuzovic bejubelt sein Siegtor.
© imagoZoomansicht

Schalkes Coach Domenico Tedesco stellte nach dem 2:0 in Stuttgart lediglich ein einziges Mal um: Bentaleb gab nach langer Verletzungspause sein Startelf-Comeback, Goretzka nahm dafür auf der Bank Platz.

Bremens Trainer Florian Kohfeldt baute seine Mannschaft auf zwei Positionen nach der Nullnummer gegen Hertha um: Winter-Neuzugang Rashica und Belfodil rutschten in die Anfangsformation, Bargfrede (Fußverletzung) und Junuzovic (Bank) wichen dafür.

Nur Konoplyanka nähert sich an

In den ersten Minuten zeigten die Gäste gleich, dass sie mitspielen wollten. Belfodil kam über links, Rashica über rechts - doch konstruktive Angriffsversuche waren Mangelware. Das galt allerdings auch für die Schalker, die sich schwer taten. Tedesco gab immer wieder wild gestikulierend Anweisungen. Nach der ersten Halbchance durch Konoplyanka passierte länger nichts mehr (11.). Erst Nastasic setzte mal wieder ein Ausrufezeichen: Für sein gestrecktes Bein gegen Kruse sah er zu Recht Gelb - seine fünfte in dieser Saison (22.).

Pavlenkas "Flutsch-Finger"

Zwei Minuten später führten die Königsblauen aus heiterem Himmel: Bentaleb bediente Konoplyanka an der Mittellinie, der Ukrainer trieb das Leder bis tief in die gegnerische Hälfte. 20 Meter vor dem Tor zog er dann ab - und der eigentlich zu zentrale Versuch passierte tatsächlich die Linie, weil Werder-Keeper Pavlenka schwer patzte (24.). In der Folge zogen sich die Hausherren weit zurück, überließen den Grün-Weißen das Feld. Bis zum Strafraum sah das auch ansehnlich aus, doch Torgefahr konnte Werder so gut wie gar nicht entfachen. So ging es wenig überraschend mit 1:0 in die Pause.

Harit verpasst das 2:0

Mit Wiederanpfiff brachte Tedesco Goretzka für Bentaleb ins Spiel, erneut wurde der deutsche Nationalspieler mit Pfiffen empfangen. Der baldige Bayern-Profi brachte allerdings Schwung ins Spiel der Gastgeber. Erst verpasste Harit das 2:0, dann parierte Pavlenka gegen di Santo bärenstark (53., 54.).

Junuzovic kommt rein

Von den Bremern war nach dem Wechsel offensiv lange nichts zu sehen - bis zur 67. Minute: Belfodil zielte im Strafraum ins kurze Eck, doch Fährmann war auf dem Posten. Auf der Gegenseite geriet der Schlenzer von Konoplyanka zu zentral (69.). Wenig später wurde auf beiden Seiten gewechselt: Pjaca ersetzte Konoplyanka, Junuzovic kam für den blassen Gondorf.

Nastasic fliegt - Pjaca an den Pfosten

Die Schlussviertelstunde begann dann mit einem Paukenschlag: Nastasic hielt Belfodil fest - und flog mit Gelb-Rot vom Platz (78.). Der Freistoß wurde aber noch teurer, denn Fährmann ließ den harmlosen Versuch von Augustinsson klatschen. Kruse bedankte sich - 1:1 (79.). Die letzten zehn Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch: Delaney zielte erst zu zentral (82.), dann schlenzte Joker Pjaca das Leder an den Innenpfosten (84.). Ein Tor sollte auch noch fallen - in der Nachspielzeit! Johannsson hob das Leder über die Abwehr, Eggestein tunnelte Fährmann, Joker Junuzovic grätschte das Leder über die Linie. Das 2:1 bedeutete gleichzeitig den Endstand.

Schalke fordert am Mittwochabend (20.45 Uhr) im Pokal-Heimspiel den VfL Wolfsburg, am Samstag (18.30 Uhr) sind die Königsblauen dann im Topspiel beim FC Bayern zu Gast. Bremen ist auch noch im Pokal dabei, im Viertelfinale geht's am Dienstagabend (20.45 Uhr) nach Leverkusen. In der Bundesliga empfangen die Grün-Weißen am Sonntag (18 Uhr) den VfL Wolfsburg zum Nord-Duell.

1. Bundesliga, 2017/18, 21. Spieltag
FC Schalke 04 - Werder Bremen 1:2
FC Schalke 04 - Werder Bremen 1:2
Gute Laune

Schalke-Coach Domenico Tedesco fiebert dem Heimspiel gegen Abstiegskandidat Bremen entgegen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (5)    
Kehrer (3,5)    
Naldo (2,5) , 
Nastasic (4,5)    
D. Caligiuri (3,5) , 
M. Meyer (3,5) , 
Oczipka (4) - 
Bentaleb (5,5)    
Harit (3,5) , 
Konoplyanka (4)        
Di Santo (5)    

Einwechslungen:
46. Goretzka (4) für Bentaleb
65. G. Burgstaller für Di Santo
70. Pjaca für Konoplyanka

Trainer:
Tedesco
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (4,5) - 
Veljkovic (4) , 
Moisander (3,5)    
Augustinsson (4) - 
Delaney (3) - 
Gondorf (4)    
Rashica (4)    
Belfodil (3,5)    
M. Kruse (3)        

Einwechslungen:
56. Johannsson (3) für Rashica
70. Junuzovic     für Gondorf
90. + 4 S. Langkamp für Belfodil

Trainer:
Kohfeldt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Konoplyanka (24., Rechtsschuss)
1:1
M. Kruse (79., Linksschuss, Johannsson)
1:2
Junuzovic (90. + 3, Rechtsschuss, M. Eggestein)
Gelb-Rote Karten
Schalke:
Nastasic
(78.)
Bremen:
-
Gelbe Karten
Schalke:
Kehrer
(3. Gelbe Karte)
Bremen:
Moisander
(3. Gelbe Karte)

Spieldaten

FC Schalke 04       Werder Bremen
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 437 : 552 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 362 : 457 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 75 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
03.02.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
62271 (ausverkauft)
Spielnote:  4
sehr ermüdend vor der Pause, dann zumindest etwas unterhaltsamer. Richtig spannend wurde es erst in der Schlussphase.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 3
weitgehend souverän, mit dem richtigen Maß beim Platzverweis von Nastasic aber mit vereinzelten Schwächen bei weiteren persönlichen Strafen.
Spieler des Spiels:
Naldo
Erneut erwies sich Schalkes Abwehrchef Naldo als Turm in der Schlacht. Defensiv souverän, offensiv gefährlich. An ihm lag es nicht, dass S04 verlor.

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