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Werder Bremen

Werder Bremen

0
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0

Halbzeitstand
0:0
Hertha BSC

Hertha BSC


WERDER BREMEN
HERTHA BSC
15.
30.
45.






60.
75.
90.









Negativserie von Hertha BSC bleibt bestehen

90.+4! Eggestein lässt den Dreier für Werder liegen

Der SV Werder Bremen hat einen so dringend benötigten Dreier im Heimspiel gegen Hertha BSC verpasst - und das trotz teils bester Möglichkeiten. Vor allem Maximilian Eggestein ließ mit einem verpatzten Hochkaräter in der Nachspielzeit die Punkte liegen - und so sprang am Ende nur ein müdes 0:0 heraus, was Berlin mehr hilft als den weiter akut abstiegsbedrohten Grün-Weißen.

Maximilian Eggestein (rechts)
Ließ in der vierten Minute der Nachspielzeit das 1:0 liegen: Maximilian Eggestein (rechts).
© imagoZoomansicht

Bremens Coach Florian Kohfeldt reagierte auf das beachtliche, aber erneut erfolglose 2:4 beim FC Bayern München mit einer personellen Veränderung: Der offensiv stärkere Gebre Selassie kam für Bauer (Bank) rein. Somit bildeten zum Beispiel vorne erneut Kapitän Junuzovic, Gondorf (rechtzeitig fit nach Wadenproblemen) und Stoßstürmer Kruse die Angriffsabteilung.

Hertha-Trainer Pal Dardai tat es seinem Gegenüber gleich - und schickte nach dem 1:1 gegen Dortmund Pekarik für Weiser (muskuläre Probleme) ins Rennen.Das bedeutete auch, dass Stammtorwart Jarstein (Muskelfaserriss im Oberschenkel) erneut von Kraft vertreten wurde - und dass Selke schon wieder den Vorzug vor Kapitän Ibisevic (Bank) bekam.

Gondorf im Pech, Kruse versucht's zweimal

Bekanntermaßen waren die Berliner mit einer gewaltigen Hypothek ins Weser-Stadion gekommen, denn: Aus ihren vergangenen neun Auswärtsspielen in Bremen hatten sie bis dato nur einen Punkt generiert. Der letzte Auswärtssieg an der Weser? Ein 3:0 am 11. März 2006. Doch nicht nur das: Am 13. Dezember 2013 hatte die Alte Dame zuletzt ein Ligaspiel gegen den SVW gekommen. Wenig verwunderlich vielleicht auch deswegen die Ausrichtung: Die Hauptstädter riskierten im gesamten ersten Durchgang kaum etwas - und sollten sich nach 45 Minuten lediglich durch einen eher harmlosen Schuss von Kalou einmal ordentlich annähern.

Ansonsten aber dominierten die Grün-Weißen auf spielerischer Ebene komplett, wenngleich es für Kruse & Co. sichtlich schwer war, sich gekonnt durchs tiefe Abwehrgeflecht der Gäste zu kombinieren. Chancen sprangen dabei trotzdem raus - und zwar richtig gute: Gondorf jagte einen Direktschuss an den linken Pfosten (2.), Augustinsson scheiterte an Keeper Kraft (23.) und Kruse feuerte die Kugel gleich zweimal knapp drüber (41. und 45.).

Tor, Videobeweis, kein Tor

Zum Jubel setzten die Hanseaten übrigens auch einmal an. Sogar der Tor-Jingle ertönte bereits im Stadion, nachdem Eggestein nach Vorlage von Gondorf aus kurzer Distanz flach vollendet hatte (10.). Doch nach Studie der Bilder nahm Schiedsrichter Bastian Dankert den Treffer zu Recht zurück, weil dem schönen Angriff ein Ellenbogentreffer für Lustenberger von Delaney vorausgegangen war - an dessen Ende der Berliner sogar ausgewechselt und durch Torunarigha ersetzt werden musste (22.).

Erst Geplänkel, dann Hochkaräter

Die zweiten 45 Minuten begannen derweil so, wie die ersten geendet hatten: Es ging äußerst zäh zu. Das unterstrich die Worte von Hertha-Coach Dardai, der im Vorfeld bereits ein "Kampfspiel" prophezeit hatte. Das war es inzwischen auch, denn Bremen fiel viele Minuten lang nichts mehr Großartiges nach vorne ein, während die Berliner weiterhin eher auf die defensive Ausrichtung guckten.

Erst mit der Hereinnahme von Ibisevic, der nur wenige Sekunden später auch direkt einen Hochkaräter haben sollte, kam wieder Schwung ins Weser-Stadion: Lazaro vernaschte Gebre Selassie auf der linken Bahn, zog die Grundlinie nach innen und brachte den Ball schließlich leicht abgefälscht zum komplett freistehenden Berliner Kapitän am zweiten Pfosten. Aus kürzester Distanz schoss der sichtlich überraschte Ibisevic die Kugel aber drüber (68.). Auf der anderen Seite hätte wenig später auch das 1:0 fallen müssen: Zunächst stand Gebre Selassie nach einer präzisen Junuzovic-Flanke frei vor dem Tor, köpfte aber Torwart Kraft an. Beim Nachschuss ging dann Gondorf volles Risiko und traf den linken Außenpfosten - Kraft war mit dem Fuß dabei noch leicht dran. Eine starke Tat des Berliner Schlussmannes (74.).

Vedad Ibisevic
Am Boden: Vedad Ibisevic nach seinem vergebenen Hochkaräter.
© imago

Belfodil und Eggestein scheitern aus besten Lagen

Kraft war in den Schlussminuten dann auch gegen den soeben erst eingewechselten Joker Belfodil zur Stelle, als er einen strammen Schuss stark mit der rechten Hand parierte (81.). Diese Chance war zugleich der Start der grün-weißen Schlussoffensive, doch weder Belfodil per Kopf (84.) noch Eggestein (90.+4) nutzten ihre Möglichkeiten. Besonders die letzte Chance trieb den Werderanern die Verzweiflung ins Gesicht. Denn: Nach einer Flanke von Johannsson nickte Belfodil den Ball im Strafraum zurück zu Eggestein, der aus wenigen Metern Entfernung direkt feuerte - und den auf der Linie in höchster Not rettenden Torunarigha abschoss.

Bremen musste sich demnach mit einer Nullnummer begnügen und nimmt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim FC Schalke 04 einen neuen Anlauf Richtung Dreier. Die Hertha, die weiterhin seit dem 13. Dezember 2013 (3:2) kein Ligaspiel mehr gegen den SVW gewonnen und gar seit dem 11. März 2006 (3:0) auf einen Sieg an der Weser wartet, empfängt zur gleichen Zeit Hoffenheim.

Bundesliga, 2017/18, 20. Spieltag
Werder Bremen - Hertha BSC 0:0
Werder Bremen - Hertha BSC 0:0
Vorfreude auf das nächste Heimspiel

Bremens Trainer Florian Kohfeldt wirkte vor dem Anpfiff extrem fokussiert.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (3) - 
Veljkovic (4) , 
Moisander (3) , 
Augustinsson (3,5)    
Bargfrede (3,5)        
Delaney (3,5)    
Gondorf (2,5)    
Junuzovic (4)        
M. Kruse (3,5)

Einwechslungen:
72. Kainz für Bargfrede
80. Belfodil für Gondorf
88. Johannsson für Junuzovic

Trainer:
Kohfeldt
Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2) - 
Pekarik (4) , 
Stark (4,5) , 
Lustenberger    
Plattenhardt (3,5) - 
Maier (4) , 
Skjelbred (4)    
Lazaro (3,5) , 
Duda (5)    
Kalou (5) - 
Selke (5)        

Einwechslungen:
22. Torunarigha (2) für Lustenberger
60. Leckie (4,5) für Duda
67. Ibisevic     für Selke

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Bremen:
Delaney
(3. Gelbe Karte)
,
Bargfrede
(4.)
,
Augustinsson
(1.)
Hertha:
Selke
(1. Gelbe Karte)
,
Ibisevic
(4.)

Spieldaten

Werder Bremen       Hertha BSC
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 5 Torschüsse
 
gespielte Pässe 559 : 413 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 437 : 286 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 122 : 127 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 69% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 21 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 1 Abseits
 
Ecken 2 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Jarstein, Rune
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Hertha BSC
6
3x
 
2.
Hradecky, Lukas
Hradecky, Lukas
Bayer 04 Leverkusen
5
2x
 
3.
Müller, Florian
Müller, Florian
1. FSV Mainz 05
6
2x
 
4.
Bredlow, Fabian
Bredlow, Fabian
1. FC Nürnberg
7
2x
 
Gulacsi, Peter
Gulacsi, Peter
RB Leipzig
7
2x
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Spielinfo

Anstoß:
27.01.2018 18:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
40030
Spielnote:  4
über weite Strecken ein zäher Mittelfeldkampf, wenig Zwingendes. Das änderte zumindest Werder nach der Pause etwas.
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
2:2
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 4
übersah das eindeutig gelbwürdige Foul von Delaney an Lustenberger vor dem vermeintlichen 0:1, mithilfe des Videobeweises korrigierte er seinen Fehler aber. Insgesamt Probleme in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Jordan Torunarigha
Lustenberger verletzt, da kam Jordan Torunarigha und war der Turm in der Berliner Abwehrschlacht; verhinderte in letzter Minute auf der Linie die Pleite.

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