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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


VFB STUTTGART
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.









60.
75.
90.










Der FSV Mainz 05 verliert auch gegen den zweiten Aufsteiger

Badstuber krönt sein Startelfdebüt

Der VfB Stuttgart ist in der Bundesliga angekommen und feierte bei strahlendem Sonnenschein und vor begeisterter Kulisse einen verdienten 1:0-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05. Die Rheinhessen dagegen verloren auch gegen den zweiten Aufsteiger. Zum Matchwinner schwang sich Holger Badstuber auf, der bei seinem Startelfdebüt für die Schwaben per Hechtkopfball entscheidend traf.

Heiße Duelle: Stuttgarts Josip Brekalo (li.) gegen den Ex-Stuttgarter und Neu-Mainzer Alexandru Maxim.
Heiße Duelle: Stuttgarts Josip Brekalo (li.) gegen den Ex-Stuttgarter und Neu-Mainzer Alexandru Maxim.
© imagoZoomansicht

Stuttgarts Trainer Hannes Wolf stellte im Vergleich zur 0:2-Niederlage bei Hertha BSC dreimal um: Baumgartl, Aogo und Badstuber begannen für Ailton, Zimmermann und Asano, die alle auf der Bank Platz nahmen. Die beiden Ex-Nationalspieler Badstuber und Aogo gaben also ihr Startelfdebüt für den VfB.

Sandro Schwarz, Coach von Mainz 05, brachte nach der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 Öztunali und Quaison für de Blasis und Fischer (beide Bank).

Es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine sehr intensive Partie, in der kein Quadratmeter des Rasens kampflos preisgegeben wurde. Der VfB agierte mit einer Dreierkette, in der Badstuber zentral spielte. Den ersten kleinen Aufreger gab's in der 7. Minute: Quaison kam halbrechts im Strafraum an den Ball, kollidierte am Schienbein mit Kaminski und fiel. Es gab keinen Strafstoß.

Die Partie war ausgeglichen mit vielen Zweikämpfen, in denen die Kontrahenten sich nichts schenkten. Chancen blieben zunächst Mangelware, Aogo schoss rechts vorbei (11.), Brosinskis strammen Schuss entschärfte Zieler sicher (14.).

Beide Teams setzten nach Ballverlust auf schnelles Gegenpressing. Es kam kein Spielfluss auf. Das hohe Handlungstempo forderte Tribut in Form von fehlender Genauigkeit. Die Torhüter waren beinahe beschäftigungslos.

Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte sahen die Zuschauer in Minute 29: Maxim brachte einen Freistoß von der linken Seite herein, Bell stieg am höchsten und köpfte hoch aufs linke Eck, doch Zieler rettete mit einer Glanztat. Aogo schoss kurz darauf einen spektakulären Volley aus zwölf Metern über den Kasten (33.).

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten schickten beide Trainer unveränderte Teams auf den Rasen. Auch das Bild blieb das gleiche. Es gab kaum Kombinationen über mehr als zwei Stationen, hüben wie drüben stand dann der Ballverlust. Zudem leisteten sich beide Mannschaften, da stets stark bedrängt, viele Abspielfehler.

Also musste ein Standard herhalten, um Zählbares zu produzieren: Aogo brachte eine Ecke von links herein, Badstuber flog heran und köpfte aus sechs Metern ins linke Eck (53.). Eine nicht unverdiente Führung für die etwas strukturierteren Schwaben.

Der VfB war nun euphorisiert, Mainz steckte aber keineswegs auf, orientierte sich etwas offensiver, ohne allerdings Gefahr auszustrahlen. Stuttgart boten sich nun etwas mehr Räume. Der eingewechselte Asano führte sich gut ein, sein strammer 20-Meter-Schuss ging haarscharf links vorbei (67.).

Stuttgarts Defensive hatte alles im Griff gegen die offensiv harmlosen Mainzer. Und der VfB konterte im eigenen Stadion, spielte die schnellen Gegenangriffe aber oft nicht sauber genug aus. Mainz wiederum fehlten Ideen, Kreativität und Durchschlagskraft.

In der 79. Minute kam der Videobeweis zum Einsatz, nachdem Terodde im Dreikampf mit Donati und Adler zu Fall kam. Schiedsrichter Benjamin Brand entschied nach kurzer Beratung auf Strafstoß. Terodde trat selbst an und schoss an den linken Pfosten.

Der VfB zog sich in den Schlussminuten zurück, versuchte die Räume eng zu machen. Mainz baute nun Druck auf und schoss mehrmals aus der zweiten Reihe, doch Zieler war stets auf dem Posten. In der Nachspielzeit rettete der Keeper gegen Muto fantastisch und hielt so den insgesamt verdienten Sieg des Aufsteigers fest.

Stuttgart ist nach der Länderspielpause am Sonntag (18 Uhr) bei Schalke 04 zu Gast. Mainz empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Bayer 04 Leverkusen.

1. Bundesliga, 2017/18, 2. Spieltag
VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 1:0
VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05 1:0
Erstes Heimspiel für den Aufsteiger

Der zurück in die Bundesliga aufgestiegene VfB Stuttgart um Trainer Hannes Wolf erwartete am 2. Spieltag den FSV Mainz 05.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (2) - 
Baumgartl (2,5) , 
Badstuber (1,5)    
Kaminski (3) - 
Pavard (3) , 
Aogo (3)    
Mangala (3)    
Gentner (3)        
Akolo (4,5)    
Brekalo (3,5)    

Einwechslungen:
63. Asano für Brekalo
72. Özcan für Akolo
84. M. Zimmermann für Aogo

Trainer:
Wolf
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Adler (3) - 
Donati (4) , 
Bell (3)    
Diallo (3) , 
Brosinski (4) - 
F. Frei (5)    
Latza (4) - 
Öztunali (4,5)    
Maxim (4,5)    
Quaison (4,5)    
Muto (3,5)

Einwechslungen:
66. Fischer für Öztunali
71. Kodro für Maxim
81. De Blasis für F. Frei

Trainer:
Schwarz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Badstuber (53., Kopfball, Aogo)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Gentner
(1. Gelbe Karte)
,
Mangala
(1.)
Mainz:
Quaison
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Terodde schießt Foulelfmeter an den Pfosten (81.)

Spieldaten

VfB Stuttgart       1. FSV Mainz 05
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 439 : 391 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 359 : 308 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 83 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.08.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
53150
Spielnote:  3
trotz einiger Fehler auf beiden Seiten eine intensive und bis zum Schluss spannende Partie.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 4,5
weitestgehend gute Zweikampfbewertung und Vorteilsauslegung, allerdings mit einem spielentscheidenden Fehler: Der Zweikampf Kaminski gegen Quaison (7.) wurde trotz Video-Assistent nicht mit Strafstoß geahndet. Angesichts des Elfmeters für den VfB (80.) urteilte das Schiedsrichter-Team mit zweierlei Maß.
Spieler des Spiels:
Holger Badstuber
Ein rundum gelunger Tag für Holger Badstuber. Bei seinem Liga- und Startelf- debüt für den VfB gewinnt er alle Zweikämpfe und trifft zum Sieg.

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