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Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen

2
:
2

Halbzeitstand
1:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


BAYER 04 LEVERKUSEN
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.








60.
75.
90.











Hoffenheim besticht durch gnadenlose Effizienz

Chancenwucher - Bayer verpasst Sieg über TSG

Bayer Leverkusen wartet in der Bundesliga weiter auf den ersten Sieg. Die Werkself kam trotz drückender Überlegenheit gegen die TSG Hoffenheim nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Während die Kraichgauer durch gnadenlose Effizienz bestachen, mussten sich die Rheinländer den Vorwurf mangelhafter Chancenverwertung gefallen lassen.

Mark Uth
Jubel über den Ausgleichstreffer: Mark Uth erzielt das 2:2 gegen Leverkusen.
© picture allianceZoomansicht

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich änderte seine Startelf nach der 1:3-Niederlage bei Bayern München nur einmal: Brandt durfte für Bailey von Beginn an ran und kam somit zu seinem 100. Einsatz für die Werkself.

Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann wechselte im Vergleich zur 2:4-Pleite gegen Liverpool in den Champions-League-Play-Offs fünfmal: Kaderabek, Nordtveit, Demirbay (alle Bank), Gnabry und Geiger (jeweils nicht im Kader) wurden durch Bicakcic, Toljan, Rupp, Amiri und Uth ersetzt.

Leverkusen legte vom Anstoß weg munter los und suchte in einem 3-4-3-System direkt den Weg in die Spitze. Vor allem über rechts wusste die Werkself zu gefallen und kreierte über diese Seite auch die ersten Chancen: Volland (8./16.) und Bellarabi (11./15.) ließen diese jedoch liegen. Von Hoffenheim war nichts zu sehen - die Kraichgauer konnten sich aus der Leverkusener Umklammerung nicht befreien und mussten eine Bayer-Angriffswelle nach der anderen über sich ergehen lassen.

Leverkusener Chancenwucher

Den einzigen Kritikpunkt, den sich die Rheinländer in der ersten Halbzeit gefallen lassen mussten, war die mangelhafte Chancenverwertung. Diverse Großchancen, unter anderem eine Vier-gegen-drei-Überzahl-Situation (25.) oder einen Abschluss von Aranguiz aus aussichtsreicher Position (27.) brachte Bayer nicht im Gehäuse von TSG-Keeper Baumann unter.

Wendell trifft vom Elfmeterpunkt

Während Referee Harm Osmers nach einem Zweikampf zwischen Wagner und Kohr im Leverkusener Strafraum noch den Videobeweis zu Rate zog und infolgedessen einen Strafstoß verweigerte (29.), gab es in der 31. Minute auf der Gegenseite nach einem Foul von Bicakcic an Brandt keinen Zweifel - Elfmeter. Wendell trat an und besorgte die verdiente Führung für die Werkself. Vor der Pause hätte das Herrlich-Team das Ergebnis noch ausbauen können, doch Kohr (39.), Bellarabi (41) und Wendell (45.+1) ließen die nötige Präzision vermissen.

Paukenschläge nach Wiederanpfiff

Der zweite Durchgang begann mit zwei Paukenschlägen: Zunächst war es Kramaric, der für die TSG mit dem ersten Hoffenheimer Torschuss überhaupt den Ausgleich markierte (47.), nur zwei Minuten später stellte jedoch Bellarabi die Leverkusener Führung wieder her, als er aus zwölf Metern halbrechter Position zum 2:1 einschoss (49.). Mit der direkten Antwort holte die Werkself Hoffenheim wieder auf den Boden der Tatsachen zurück - es herrschte wieder das gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit.

TSG gleicht erneut aus

Doch in der Folge legten die Rheinländer wieder eine ähnlich miserable Chancenauswertung an den Tag, Brandt (54.) und Bellarabi (58.) verpassten eine vorzeitige Entscheidung, weshalb es kam, wie so oft im Fußball: Demirbay flankte auf Uth, dessen Volley-Abnahme von der Unterkante der Latte zum 2:2 in die Maschen ging (70.). Der erneute Ausgleich hinterließ deutliche Spuren bei der Werkself. Hoffenheim gestaltete die Partie nun ausgeglichener und hielt den Ball in der Folge erfolgreich vom eigenen Gehäuse fern und feierte letztlich einen glücklichen Punkt gegen äußerst fahrlässig agierende Leverkusener.

Leverkusen gastiert nach der Länderspielpause samstags (15.30 Uhr) bei Mainz 05. Hoffenheim tritt im Samstagabendspiel (18.30 Uhr) gegen Bayern München an.

1. Bundesliga, 2017/18, 2. Spieltag
Bayer 04 Leverkusen - TSG Hoffenheim 2:2
Bayer 04 Leverkusen - TSG Hoffenheim 2:2
Gute Leistung - auch gegen Hoffenheim?

Beim 1:3 zum Bundesliga-Auftakt bei Meister Bayern spielte Bayer Leverkusen stark. Wie ging es für die Truppe von Trainer Heiko Herrlich am 2. Spieltag im Duell mit der TSG 1899 weiter?
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (3)    
Tah (3) , 
S. Bender (4,5) , 
Henrichs (3) - 
Mehmedi (2,5)    
Kohr (3,5) , 
Aranguiz (2,5) , 
Wendell (2,5)        
Bellarabi (1,5)        
Volland (4)    
Brandt (3)    

Einwechslungen:
71. Bailey für Brandt
77. Kießling für Volland
77. Ramalho für Mehmedi

Trainer:
Herrlich
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3) - 
Toljan (3,5) , 
Bicakcic (3)    
B. Hübner (5) , 
Zuber (5)    
Vogt (2)        
Nad. Amiri (3,5)    
Rupp (4)    
Uth (2,5)    
Wagner (2,5) , 
Kramaric (2,5)    

Einwechslungen:
46. Demirbay (3) für Rupp
57. Kaderabek (3,5) für Zuber
75. Grillitsch für Nad. Amiri

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wendell (33., Foulelfmeter, Linksschuss, Brandt)
1:1
Kramaric (47., Linksschuss, Wagner)
2:1
Bellarabi (49., Rechtsschuss, Mehmedi)
2:2
Uth (70., Rechtsschuss, Demirbay)
Gelbe Karten
Leverkusen:
Bellarabi
(1. Gelbe Karte)
,
Wendell
(1.)
Hoffenheim:
Vogt
(1. Gelbe Karte)
,
Bicakcic
(1.)

Spieldaten

Bayer 04 Leverkusen       TSG Hoffenheim
Tore 2 : 2 Tore
 
Torschüsse 17 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 513 : 332 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 416 : 226 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 106 Fehlpässe
 
Passquote 81% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 61% : 39% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 51% : 49% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 6 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.08.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
27106
Spielnote:  2
hohes Tempo, intensive Partie, spannend und auch spielerisch meist hochwertig.
Chancenverhältnis:
10:3
Eckenverhältnis:
6:1
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 5,5
äußerst großzügig, hätte Toljan (6., Foul an Wendell) und Bicakcic (60., Foul an Kohr) verwarnen müssen; Wendells Foul an Bicakcic (80.) war zudem rotwürdig. Noch schlimmer: übersah vor dem 2:2, dass Uth Henrichs zu Fall bringt. Elfmeterwürdig war überdies Kohrs Einsteigen gegen Wagner (29.).
Spieler des Spiels:
Karim Bellarabi
Mit flotten Dribblings und kernigen Torschüssen tobte sich Karim Bellarabi so richtig aus, traf zum 2:1 und war von Hoffenheims Abwehr nie zu bändigen.

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