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Hertha BSC

Hertha BSC

3
:
1

Halbzeitstand
2:0
Hannover 96

Hannover 96


HERTHA BSC
HANNOVER 96
15.
30.
45.









60.
75.
90.












Herthas Angreifer trifft erneut gegen den Lieblingsgegner

Doppelter Kalou lässt Berlin jubeln

Im Schneetreiben von Berlin bescherte die Hertha Trainer Pal Dardai ein erfolgreiches Jubiläum und besiegte Hannover 96 mit 3:1. Die Alte Dame legte von Beginn an einen äußerst erfrischenden Auftritt hin und ging verdient in Führung. Zwar konnte sich der Hauptstadtklub zwischendurch beim starken Jarstein, der sein Team mit diversen Paraden im Spiel hielt, bedanken, fuhr letztlich aber einen nicht unverdienten Dreier ein.

Fabian Lustenberger, Niklas Stark und Salomon Kalou
Glückwünsche für den Torschützen: Fabian Lustenberger (li.) und Niklas Stark feiern gemeinsam mit Salomon Kalou (re.).
© picture allianceZoomansicht

Im Vergleich zum 1:1 im Auswärtsspiel beim FC Augsburg brachte Berlins Trainer Pal Dardai gleich fünf Neue: Pekarik, Maier, Lazaro, Lustenberger und Kalou durften für Langkamp, Leckie, Skjelbred, Ibisevic (alle Bank) und Mittelstädt (nicht im Kader) von Beginn an ran.

Hannovers Coach André Breitenreiter wechselte nach dem 2:0-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim doppelt: Benschop (Bank) und Schwegler (Gelbsperre) wurden durch Sorg und Harnik ersetzt.

Hertha BSC legt stark los

Obwohl die Gäste aus Hannover die erste Gelegenheit der Partie verbuchten - Bebou scheiterte nach feinem Sololauf an Jarstein (2.) -, gehörte die Anfangsphase ganz klar der Hertha. Die Berliner, die in einem 4-2-3-1 aufliefen, drängten den Aufsteiger früh in die eigene Hälfte. Vor allem die sehr spielfreudig und variabel auftretende Offensivkette um Weiser, Lazaro und Kalou wusste zu gefallen. Während es jedoch Weiser (5./6.), Maier (11.), Selke (15.) und Kalou (14.) im Abschluss an Präzision mangelte, machte es Letztgenannter in der 18. Minute besser und brachte die Alte Dame nach einer Pekarik-Flanke mit 1:0 in Führung.

Hannover hätte das Ergebnis um ein Haar postwendend egalisiert, aber Jarstein reagierte nach Sanés Kopfball blendend (21.). Von diesem Beinahe-Ausgleich ließ sich die Dardai-Elf nicht irritieren und beherrschte weiter die Partie. In der Offensive durfte sich diesmal Lazaro in einem Abschluss versuchen, doch der Österreicher scheiterte an Tschauner (25.).

Vor der Pause: Kalou stellt auf 2:0

Nach rund einer halben Stunde schaffte es 96, die Partie offener zu gestalten, verteidigte geschickter und hatte durch Füllkrug, bei dessen Kopfball aus fünf Metern Jarstein einmal mehr überragend rettete, die große Chance auf das 1:1 (34.). Letztlich ging es aber mit 2:0 für Berlin in die Pause. Verantwortlich dafür war erneut Kalou. Nach einem Lazaro-Freistoß prallte Sanés Klärungsversuch aus dem Getümmel zu dem Ivorer, der aus vier Metern seinen insgesamt sechsten Treffer gegen die Niedersachsen erzielte (45.). Gegen kein anderes Team traf der 32-Jährige öfter.

Rune Jarstein
In Durchgang eins schier unüberwindbar: Hertha-Keeper Rune Jarstein.
© imago

Hannover kam besser aus der Kabine, dem Aufsteiger fehlte es allerdings weiter an Durchschlagskraft. Fand die Breitenreiter-Elf einmal die Lücke im Berliner Defensivverbund, war beim bis dato schier unüberwindbaren Jarstein Endstation (Füllkrug, 49.). Die Hertha agierte zusehends passiver und wurde dafür in der 65. Minute bestraft: Einen Freistoß des eingewechselten Fossum köpfte Harnik in Richtung Tor, scheiterte aber an Jarstein, der jedoch nur abklatschen ließ und letztlich bei Bebous Abstauber machtlos war.

Nach Anschluss: Hannover drängt, Hertha trifft

Mit frischem Selbstbewusstsein ausgestattet, rückte Hannover weiter auf. Dies bot den Gastgebern natürlich Räume, wie etwa in der 70. Minute, als nach einem Tempogegenstoß sowohl Selke als auch Kalou knapp scheiterten. Zwar brachte Berlin in der Schlussphase kaum noch Entlastungsangriffe zustande, in der 83. Minute gab es jedoch die alles entscheidende Szene: Einen Plattenhardt-Eckball köpfte Stark aufs Tor, Tschauner konnte in höchster Not nur abprallen lassen und Torunarigha erzielte aus kürzester Distanz das 3:1. Im Anschluss passierte nicht mehr viel, sodass Hertha BSC einen nicht unverdienten Sieg in Dardais 50. Heimspiel einfuhr und auf den elften Tabellenplatz kletterte.

Berlin spielt zum Hinrunden-Abschluss am kommenden Sonntag (18 Uhr) bei RB Leipzig. Hannover empfängt zuvor (15.30 Uhr) Bayer Leverkusen.

Bundesliga, 2017/18, 16. Spieltag
Hertha BSC - Hannover 96 3:1
Hertha BSC - Hannover 96 3:1
Wichtiges Heimspiel

Die Alte Dame aus Berlin, wettbewerbsübergreifend seit drei Partien ohne Sieg, erwartete am 16. Spieltag Aufsteiger Hannover 96. Hier zeigt sich Trainer Pal Dardai.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (2) - 
Pekarik (2,5)    
Stark (3,5) , 
Rekik (3)    
Plattenhardt (3,5)    
Lustenberger (3,5) , 
Maier (4)    
Weiser (3)    
Lazaro (3) , 
Kalou (1,5)        
Selke (4)

Einwechslungen:
46. Leckie (4)     für Weiser
56. Torunarigha (3)     für Rekik
81. S. Langkamp für Maier

Trainer:
Dardai
Hannover 96
Aufstellung:
Tschauner (2,5)    
Korb (4) , 
Anton (3,5) , 
S. Sané (3)    
Ostrzolek (3,5) - 
Sorg (5)        
Bakalorz (3,5)    
Bebou (3)    
Klaus (5)    
Harnik (4) , 
Füllkrug (2,5)

Einwechslungen:
46. Fossum (3) für Sorg
46. Sarenren Bazee (4)     für Klaus
88. Karaman für Bakalorz

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kalou (18., Kopfball, Pekarik)
2:0
Kalou (45., Rechtsschuss, Rekik)
2:1
Bebou (65., Linksschuss, Harnik)
3:1
Torunarigha (83., Kopfball, Stark)
Gelbe Karten
Hertha:
Leckie
(3. Gelbe Karte)
,
Plattenhardt
(4.)
Hannover:
Sorg
(2. Gelbe Karte)
,
S. Sané
(3.)
,
Sarenren Bazee
(1.)

Spieldaten

Hertha BSC       Hannover 96
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 15 : 20 Torschüsse
 
gespielte Pässe 358 : 439 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 264 : 344 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 95 Fehlpässe
 
Passquote 74% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 3 Abseits
 
Ecken 5 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
13.12.2017 20:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
29231
Spielnote:  3
nach einem temporreichen Beginn war die Partie nach der Pause weitgehend zerfahren.
Chancenverhältnis:
10:8
Eckenverhältnis:
5:8
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4
enorme Schwierigkeiten bei der Bewertung von Zweikämpfen, lag in den entscheidenden Situationen aber richtig (wie bei Pekariks unabsichtlichem Handspiel/80.).
Spieler des Spiels:
Salomon Kalou
Traf erst per Kopf, dann mit rechts. Salomon Kalou bewies zweimal seinen Torriecher und half zudem oft in der Defensive aus, um den Sieg zu sichern.

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