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Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


HAMBURGER SV
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.















Hamburg lässt Chancen liegen

HSV verpasst Sieg gegen harmlose Wolfsburger

Der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg trennten sich bei mitunter starkem Schneetreiben mit 0:0. Die Hanseaten hatten insgesamt mehr Spielanteile und auch die besseren Gelegenheiten, präsentierten sich im Abschluss indes zu ineffizient.

Mario Gomez, Mergim Mavraj (re.)
Spiel in leichtem Schneetreiben: Mario Gomez und Hamburgs Mergim Mavraj (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Hamburgs Trainer Markus Gisdol veränderte seine Anfangsformation nach dem 0:0 im Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf zwei Positionen: Statt Sakai (Bank) und Wood (Knieprobleme) begannen Walace und Ito.

Auch Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt nahm im Vergleich zum 3:0-Heimsieg gegen Mönchengladbach zwei Wechsel vor. Für Itter (Bronchitis) und Gerhardt (Bank) spielten William und Arnold (nach Rot-Sperre).

Arp knapp am Tor vorbei

Die Hamburger begannen mit viel Elan und kamen in den Anfangsminuten zu mehreren Halbchancen. Uduokhai störte Douglas Santos am Strafraumrand im letzten Moment entscheidend beim Abschluss (3.), Brooks fälschte einen Schuss von Walace aus zwölf Metern im letzten Moment noch entscheidend ab (5.), ehe Kostic kurz darauf halbrechts im Strafraum den Ball nicht richtig traf (6.). Nach rund zehn Minuten verflachte die Partie bei einsetzendem Niederschlag, der im Verlauf der ersten Hälfte von Regen in Schnee überging, zusehends.

Beide Mannschaften standen in der Defensive sehr solide und störten das gegnerische Aufbauspiel über weite Strecken früh und effektiv. Nach der schwungvollem Anfangsphase tat sich so lange Zeit wenig in die Hansestadt. Erst nach einer halben Stunde war es der HSV, der kurzzeitig wieder druckvoller agierte - und in der 31. Minute beinahe in Führung gegangen wäre: Nach Steilpass von Walace tauchte Arp im Strafraum auf, versetzte erst gekonnt Uduokhai und spitzelte den Ball dann haarscharf flach am linken Pfosten vorbei. Kurz darauf zielte Jung nach Vorarbeit von Kostic aus zentraler Position in Bedrängnis ein gutes Stück am Tor vorbei (33.).

Die in der Liga in den vier Spielen zuvor mit insgesamt zehn Toren noch recht offensivfreudigen und durchschlagskräftigen Wolfsburger taten sich gegen die hoch stehende HSV-Defensive dagegen bis zum Pausenpfiff äußert schwer. Und so stand am Ende der ersten 45 Minuten kein einziger Torschuss für den VfL zu Buche.

Hamburg ohne Abschlussglück

Martin Schmidt
Muss weiter auf den ersten Auswärtssieg mit dem VfL warten: Martin Schmidt.
© picture alliance

Nach Wiederbeginn übernahm der HSV schnell wieder die Initiative. Es dauerte allerdings fast 20 Minuten, bis bei zwischenzeitlich erneut starkem Schneetreiben wieder konstruktive Angriffe zustande kamen. Verantwortlich dafür waren erneut vornehmlich die Hamburger: Hunt säbelte am Elfmeterpunkt freistehend an einer Hereingabe von links vorbei (64.). In der 70. Minute verpasste Diekmeier mit einem strammen Schuss aus 14 Metern sein erstes Bundesliga-Tor nur knapp, weil Casteels aufmerksam parierte. Wenig später verpasste Hunt nach Hereingabe von Arp nur um einen halben Schritt (73.).

Den Wolfsburgern gelang auch in der zweiten Hälfte in der Offensive wenig, einzig in den letzten rund 20 Minuten, als die Partie insgesamt offener wurde, kam auch der VfL zu ein paar Strafraumszenen. In der 85. Minute hätte Gomez nach gefühlvoller Hereingabe am zweiten Pfosten den Spielverlauf aus kurzer Distanz beinahe auf den Kopf stellen können, kam jedoch wenige Zentimeter zu spät. Nachdem auch noch ein noch zweifach abgefälschter Kostic-Kopfball in der 90. Minute von Casteels entschärft wurde, blieb es am Ende beim aus Sicht der Gäste durchaus schmeichelhaften Remis.

Hamburg empfängt in der englischen Woche am Dienstag (20.30 Uhr) Eintracht Frankfurt, bereits zuvor am Dienstag (18.30 Uhr) spielt Wolfsburg zu Hause gegen RB Leipzig.

1. Bundesliga, 2017/18, 15. Spieltag
Hamburger SV - VfL Wolfsburg 0:0
Hamburger SV - VfL Wolfsburg 0:0
Raus aus dem Keller

Wollte mit seinem HSV im Heimspiel gegen Wolfsburg unbedingt drei Punkte einfahren: Trainer Markus Gisdol.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Diekmeier (2,5)    
K. Papadopoulos (2,5)    
Mavraj (2,5) , 
Jung (3,5) , 
Walace (3,5)    
Ito (5)    
Hunt (4) , 
Kostic (4)    
Arp (4)    

Einwechslungen:
60. Waldschmidt (4,5) für Ito
78. Ekdal für Walace
83. Hahn für Arp

Trainer:
Gisdol
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3) - 
Verhaegh (3) , 
Uduokhai (3) , 
Brooks (3) , 
William (3,5)    
Guilavogui (3,5) , 
Arnold (3) - 
Origi (5)    
Didavi (4,5)    
Malli (5)    
Gomez (5)    

Einwechslungen:
56. Ntep (4)     für Origi
78. Gerhardt für Malli
90. Osimhen für Didavi

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
Diekmeier
(4. Gelbe Karte)
,
Kostic
(2.)
Wolfsburg:
Ntep
(1. Gelbe Karte)
,
William
(3.)

Spieldaten

Hamburger SV       VfL Wolfsburg
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 3 Torschüsse
 
gespielte Pässe 439 : 380 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 337 : 275 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 105 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 53% : 47% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 6 : 2 Ecken
 
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4.
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Schwolow, Alexander
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SC Freiburg
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Spielinfo

Anstoß:
09.12.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
45226
Spielnote:  4
offen und spannend bis zum Ende, aber nur der HSV tat aktiv etwas für das Spiel.
Chancenverhältnis:
4:0
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 4
Gomez' Versuch einer Tätlichkeit gegen Papadopoulos hätte mit Rot geahndet werden müssen (62.); vertretbar, bei Verhaeghs leichtem Kontakt gegen Kostic nicht auf Elfmeter zu entscheiden (69.); Papadopoulos' riskantes Einsteigen gegen Ntep hätte Freistoß für Wolfsburg und Gelb gegen den Hamburger nach sich ziehen müssen (90.+2).
Spieler des Spiels:
Dennis Diekmeier
Defensiv stabil, bereicherte Dennis Diekmeier mit zahlreichen Vorstößen auch die Offensive des HSV, nur ein Tor blieb ihm wieder einmal versagt (69.).

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