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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach


VFL WOLFSBURG
BOR. MÖNCHENGLADBACH
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Gladbach agiert über 90 Minuten glücklos

Malli leitet Wolfsburger Heimsieg ein

Der VfL Wolfsburg hat das Sonntagabendspiel der Bundesliga für sich entschieden und vor heimischem Publikum Borussia Mönchengladbach mit 3:0 besiegt. Die Wölfe, die sich nach der durchaus verdienten Führung einigelten, hielten Ball und Gegner erfolgreich vom eigenen Gehäuse fern, sorgten in der zweiten Hälfte für die Entscheidung und machen in der Tabelle einen ordentlichen Sprung.

Yunus Malli
Torschütze und Vorbereiter: Yunus Malli traf zum 1:0 und legte den zweiten Treffer auf.
© imagoZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt wechselte im Vergleich zur 1:2-Auswärtsniederlage in Augsburg dreimal: Uduokhai, Itter und Gerhardt ersetzten Arnold (Rotsperre), Tisserand (grippaler Infekt) und Knoche (Bank).

Mönchengladbachs Trainer Dieter Hecking sah sich nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Bayern gezwungen, zwei neue Akteure zu bringen: Kramer (Schädelprellung) und Herrmann (Muskelfaserriss) mussten durch Jantschke und Grifo ersetzt werden.

Wolfsburg erwartete die Gäste mit einem 4-2-3-1 in der eigenen Hälfte und verzichtete auf ein aggressives Pressing. Im Umschaltspiel setzten die Wölfe auf Tempo - und das sollte sich bereits mit dem ersten Angriff bezahlt machen: Von Gomez schön bedient, erzielte Malli aus zwölf Metern das frühe 1:0 (4.). Um ein Haar hätte Wolfsburg durch eine nahezu identische Situation das zweite Tor nachgelegt, aber Malli setzte Gerhardts Vorarbeit freistehend am Gladbacher Gehäuse vorbei (8.).

Didavi erhöht mit Traumtor

Obwohl die Schmidt-Elf nach dem Führungstreffer durchaus selbstbewusst den Ball in den eigenen Reihen wandern ließ, fand die Borussia peu à peu in die Partie hinein und suchte im 4-4-2 den Weg in die Spitze. Ein Ginter-Abschluss (7.) und vor allem ein Freistoß von Grifo (14.) sorgten für erste Gefahr vor dem Tor von VfL-Schlussmann Casteels. Insgesamt agierten die Fohlen jedoch zu zaghaft und legten vor allem in der Defensive zu viel Passivität an den Tag. Die logische Folge: das 0:2. Von Malli mit einem Chip schön in Szene gesetzt, lupfte Didavi das Leder über den herausgeeilten Sommer in die Maschen - ein sehenswerter Treffer (25.).

Gladbachs doppelter Abseits-Treffer

Wolfsburg war in der ersten halben Stunde stets darum bemüht gewesen, das Spiel zu entzerren und somit Lücken im an diesem Abend nicht gerade sattelfesten Abwehrverbund der Rheinländer zu reißen. Allerdings ließen sich die Hausherren nun mit der Führung im Rücken tiefer in die eigene Hälfte fallen und überließen den Gästen das Feld. Die witterten nun ihre Chance und brachten den Ball vor der Pause zweimal im Tor von Wölfe-Schlussmann Casteels unter - das Problem: Sowohl Hazards (37.) als auch Stindls (39.) vermeintliche Treffer wurden wegen Abseits zurecht nicht anerkannt.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die Niedersachsen durch Abschlüsse von Origi (46.) und Malli (47.) zurück, übergaben die Spielkontrolle dann aber sogleich wieder an Mönchengladbach. Die Borussia rannte an, hatte in Person von Stindl eine gute Chance (49.), prallte jedoch zumeist an der gut organisierten VfL-Abwehrkette ab.

Guilavogui macht den Deckel drauf

Wolfsburg beschränkte sich auf die Defensive und fuhr nur noch vereinzelt überfallartige Gegenstöße. Während Origi in der 56. Minute gegen Sommer nur zweiter Sieger blieb, machte es Guilavogui in der 71. Minute besser und vollstreckte unter Mithilfe von Zakaria, der entscheidend abfälschte, aus 22 Metern zum 3:0. Mit neuem Selbstverständnis und -bewusstsein nahmen die Wölfe nun wieder aktiv am Spielgeschehen teil und hatten gegen geschockte, aber dennoch weiter tapfer kämpfende Fohlen durchaus die Chance, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten (Malli, 79.).

Bayern-Mythos geistert weiter umher

Gladbach gab sich nicht auf, jedoch sollten Abschlüsse von Wendt (80.), Ginter (82.) und Stindl (87.) nicht den Weg in das Wolfsburger Gehäuse finden. Letztlich gewannen die Wölfe verdient und kletterten durch den Dreier auf den elften Tabellenplatz. Durch die Gladbacher Niederlage verpassten die Fohlen das, was zuvor neun anderen Bundesligisten schon nicht gelungen war: Nach einem Sieg gegen Bayern München einen Dreier einzufahren.

Wolfsburg spielt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV. Mönchengladbach empfängt am Vorabend (18.30 Uhr) Schalke 04.

1. Bundesliga, 2017/18, 14. Spieltag
VfL Wolfsburg - Bor. Mönchengladbach 3:0
VfL Wolfsburg - Bor. Mönchengladbach 3:0
Aufgepasst

Wolfsburgs Gomez im Duell mit Vestergaard (r.).
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (2) - 
Verhaegh (3) , 
Uduokhai (3) , 
Brooks (3,5) , 
G. Itter (4)    
Guilavogui (2)    
Gerhardt (3) - 
Origi (4) , 
Didavi (2)        
Malli (1,5)    
Gomez (3)    

Einwechslungen:
63. William für G. Itter
72. Ntep für Didavi

Trainer:
Schmidt
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sommer (3,5) - 
Jantschke (4)    
Elvedi (5)    
Vestergaard (4) , 
Wendt (3,5) - 
Ginter (5) , 
Zakaria (3,5)    
Hazard (3,5)    
Grifo (4) - 
Stindl (3,5)    
Raffael (4,5)    

Einwechslungen:
31. Cuisance (3) für Jantschke
83. Drmic für Hazard
83. Bobadilla für Raffael

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Malli (4., Rechtsschuss, Gomez)
2:0
Didavi (25., Linksschuss, Malli)
3:0
Guilavogui (71., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Wolfsburg:
-
Gladbach:
Zakaria
(4. Gelbe Karte)
,
Elvedi
(4.)

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Bor. Mönchengladbach
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 405 : 559 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 334 : 494 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 71 : 65 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 88% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 7 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 5 Abseits
 
Ecken 6 : 5 Ecken
 
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Spielinfo

Anstoß:
03.12.2017 18:00 Uhr
Zuschauer:
24265
Spielnote:  2,5
ein munterer Schlagabtausch mit vielen Torszenen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 3,5
weitgehend sicher, hätte Stindl für dessen Foul an Itter verwarnen müssen (33.).
Spieler des Spiels:
Yunus Malli
Vor allem vor der Halbzeit war Yunus Malli kaum zu stoppen und der Dreh- und Angelpunkt des Wolfsburger Spiels. Sehenswert der Assist zum 2:0.

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