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SC Freiburg

SC Freiburg

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hamburger SV

Hamburger SV


SC FREIBURG
HAMBURGER SV
15.
30.
45.

60.
75.
90.









Partie im zweiten Durchgang nahezu ereignislos

Ravet trifft, tanzt - und wird zurückgepfiffen

Die beiden Tabellennachbarn Freiburg und Hamburg trennten sich am Freitagabend in einem unterdurchschnittlich unterhaltsamen Bundesligaspiel mit 0:0. Über 90 Minuten kristallisierte sich kein dominantes Team heraus, beide Kontrahenten schienen mit einem Zähler gut leben zu können und neutralisierten sich gegen Ende der Partie komplett.

Hart umkämpftes 0:0
Caglar Söyüncü ist hier vor Jann-Fiete Arp am Ball - ein Sinnbild für die gesamte Partie.
© imagoZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich wechselte nach dem 2:1-Heimsieg gegen Mainz 05 zweimal: Söyüncü und Ravet spielten für Kempf (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Kapustka.

Hamburgs Trainer Markus Gisdol verzichtete hingegen auf personelle Änderungen und schickte dieselbe Elf ins Rennen wie beim 3:0-Heimsieg gegen 1899 Hoffenheim.

Das Duell der beiden Tabellennachbarn kam zunächst ohne viele Höhepunkte aus. Fehlervermeidung war bei beiden Trumpf, kein Team wollte in Rückstand geraten. Dementsprechend vorsichtig fielen auch die Angriffsbemühungen beider Mannschaften aus, Petersens Kopfball ans Außennetz war eine willkommene Abwechslung zum ansonsten viel im Mittelfeld stattfindenden Geschehen (10.).

Gute Ansätze nach vorne zeigten zwar beide, im Abschluss fehlte es aber an Überzeugung oder dem nötigen Schussglück. So traf Günter nach schönem Doppelpass nur das Außennetz (17.), ehe Hunt die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs vergab: Nach Kostics Flachpass von links zielte er aus zehn Metern zu ungenau, Schwolow war zu Stelle (18.).

Arp lauert und vergibt

In der Folge hatte der SC mehr Ballbesitz, gewann mehr Zweikämpfe und schoss öfter aufs Tor. Meistens jedoch ging es nur aus der Distanz in Richtung HSV-Keeper Mathenia, der kein einziges Mal wirklich eingreifen musste. Von den Hamburgern kam offensiv ebenso nicht allzu viel, beinahe wären die Hanseaten aber noch in Führung gegangen: Arp erlief einen zu kurzen Rückpass von Haberer, setzte seinen Lupfer aus spitzem Winkel aber vorbei (42.). Dann war Pause.

Ohne personelle Wechsel ging es in den zweiten Durchgang, und auch am Spielgeschehen änderte sich erst einmal nichts. Torchancen entsprangen weniger spielerischen Glanzlichtern, sondern vielmehr Fehlern der Abwehrreihen. So gab Sakai einen bereits gewonnenen Ball wieder aus der Hand und ließ Ravet den Steckpass auf Haberer spielen, der seinen Meister im blockenden Papadopoulos fand (50.).

Wenig Action in Freiburg

Kurz darauf war Ravet nicht mehr zu halten: Erst schoss er den Ball aus kurzer Distanz an Mathenia vorbei in die Maschen, dann setzte er zum Jubeltanz an. Einziges Problem: Das Spiel war längst unterbrochen, Schiedsrichter Benjamin Brand hatte korrekterweise auf Abseits entschieden (53.). Freiburg war aktiver, spielte sich immer wieder vor allem über Günters linke Seite nach vorne - und ließ dann Präzision im Abschluss vermissen: Petersen und Höfler zielten zu ungenau (64./69.).

Danach gab es überhaupt keine aufsehenerregenden Szenen mehr. Beide Mannschaften neutralisierten sich komplett und einigten sich sprichwörtlich auf das torlose Remis, das Schiedsrichter Brand nach 93 Minuten besiegelte.

Die Freiburger müssen am Sonntag, den 10. Dezember, nach Köln zum nächsten Keller-Duell antreten - Anpfiff ist um 13.30 Uhr. Tags zuvor empfängt der Hamburger SV den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr).

1. Bundesliga, 2017/18, 14. Spieltag
SC Freiburg - Hamburger SV 0:0
SC Freiburg - Hamburger SV 0:0
Nette Aktion

Vor dem Spiel bedanken sich DFL und DFB bei ehrenamtlichen Helfern im Fußball. Die Schiedsrichter tragen an diesem Wochenende einen ähnlichen Aufdruck auf dem Rücken ihrer Oberteile.
© Picture Alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
R. Koch (2,5) , 
Schuster (3)    
Söyüncü (3) - 
P. Stenzel (3,5)    
C. Günter (2) - 
Höfler (3)    
Haberer (3) - 
Ravet (3,5)    
Terrazzino (4)    

Einwechslungen:
70. Kath für Terrazzino
79. Kleindienst für Ravet

Trainer:
Streich
Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Diekmeier (4)    
Mavraj (3) , 
Jung (4,5)    
G. Sakai (4)    
Hunt (4,5)    
Kostic (4,5) - 
Wood (5,5)        
Arp (5)    

Einwechslungen:
70. Walace für Hunt
87. Hahn für Wood
90. + 2 Schipplock für Arp

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Freiburg:
P. Stenzel
(3. Gelbe Karte)
,
Höfler
(3.)
HSV:
Diekmeier
(3. Gelbe Karte)
,
Wood
(1.)
,
Jung
(2.)

Spieldaten

SC Freiburg       Hamburger SV
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 21 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 440 : 320 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 311 : 195 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 129 : 125 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 61% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 13 : 20 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 7 : 5 Ecken
 
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3.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
15
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4.
Baumann, Oliver
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TSG Hoffenheim
16
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Schwolow, Alexander
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SC Freiburg
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
01.12.2017 20:30 Uhr
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
die Partie lebte von der Intensität und Struktur des SC, der gegen einen schwachen Gegner jedoch zu selten zwingend wurde.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
7:5
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 1,5
unaufgeregt und korrekt im Strafmaß, lag zudem richtig bei der knappen Abseitsstellung von Ravet vor dessen Treffer (53.).
Spieler des Spiels:
Kyriakos Papadopoulos
Nicht nur gegen Haberer (50.) rettete er in der Not. Kyriakos Papadopoulos gab den klassischen Ausputzer und sicherte dem HSV wesentlich das Remis.

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