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Hamburger SV

Hamburger SV

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


HAMBURGER SV
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.




60.
75.
90.












Zweiter Heimsieg in Folge für den Hamburger SV

Pechvogel Akpoguma - Kostic kurios

Der Hamburger SV hat den zweiten Heimsieg in Folge gelandet und sich im Abstiegskampf der Liga Luft verschafft. Die Hamburger gingen gegen Hoffenheim durch ein Eigentor früh in Führung, verdienten sich diese dann aber auch. Ein kurioser Treffer in Hälfte zwei sorgte letztlich für die Vorentscheidung.

Pechvogel: Hoffenheims Kevin Akpoguma (l.) trifft ins eigene Netz.
Pechvogel: Hoffenheims Kevin Akpoguma (l.) trifft ins eigene Netz.
© imagoZoomansicht

HSV-Coach Markus Gisdol beließ es nach dem 0:2 auf Schalke bei einem Wechsel: Wood verdrängte Ito auf die Bank.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann konnte hingegen wieder auf Wagner, der beim 1:3-Europa-League-Aus in Braga krank gefehlt hatte, zurückgreifen. Der Sturmtank fand sich ebenso neu in der Startelf wieder wie Akpoguma, Gnabry und Uth. Nordtveit, Geiger, Amiri und Kramaric mussten weichen.

Das Europapokal-Aus steckte den Kraichgauern augenscheinlich noch in den Knochen. Zwar hatte die TSG durch Gnabry die erste Chance der Partie (2.), doch das war dann auch für eine lange Zeit die einzige nennenswerte Offensivszene der Hoffenheimer, die dann auch noch vom Pech erwischt wurden, als Akpoguma eine Hereingabe von Douglas Santos ins eigene Netz beförderte (6.).

HSV überzeugt defensiv

Hoffenheim trat in Hamburg erschreckend mutlos auf und war entsprechend harmlos. Spielzüge über mehrere Stationen waren bei den Gästen praktisch nicht zu sehen. Ganz anders der HSV, dem die Führung Sicherheit gab und der über weite Strecken des ersten Durchgangs Ball und Gegner kontrollierte. Gerade defensiv überzeugten die Rothosen, die sich die Räume gut aufteilten, früh störten und dem Gegner keine Freiräume gestatteten.

Nach vorne lief es aber nicht ganz so berauschend. Zwingend waren die Hanseaten nämlich nicht: Zwar kam der HSV zu mehreren Ecken und ein paar Halbchancen, nennenswerte Abschlüsse sprangen dabei aber nicht heraus. Die beste Gelegenheit hatte noch Kostic mit seinem Distanzversuch, den 1899-Schlussmann Baumann parierte (39.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs wurden die Hoffenheimer zwar etwas besser, konnten HSV-Keeper Mathenia aber nicht auf die Probe stellen. So überraschte es nicht, dass sich am Pausenstand nichts änderte.

Hoffenheimer Total-Aussetzer sorgt für die Vorentscheidung

Handlungsschnell: Filip Kostic.
Handlungsschnell: Filip Kostic.
© imago

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen nicht allzu viel. Die Hoffenheimer blieben bemüht, zugleich aber auch ideenlos. Mehr Gefahr strahlten die Hamburger aus, die bei Woods Pfostentreffer Pech hatten (49.) und über Arp (53.) sowie Kostic (61.) zu weiteren Abschlüssen kamen. Nach etwas mehr als einer Stunde erhöhte Nagelsmann das Risiko, brachte mit Kramaric und Szalai zwei weitere Stürmer und ließ seine Elf fortan im 4-3-3 agieren. Eine Maßnahme, die optisch zumindest etwas fruchtete. Dennoch agierten die Gäste wie schon zuvor zu oft zu hektisch, die Ruhe am Ball fehlte.

Dennoch wurde die Partie insgesamt lebhafter, weil Hamburg gefährlich konterte (69./Arp) und die Gäste ihrerseits auch den einen oder anderen Akzent setzten (71./Schulz). Eine Viertelstunde vor Schluss fiel schließlich die Vorentscheidung, weil die Hoffenheimer schlichtweg in Gedanken nicht bei der Sache waren. Während Hamburgs van Drongelen eingewechselt wurde, wurde der Ball freigegeben. Kostic sah die Chance und schloss aus etwa 30 Metern ab - die Mauer hatte sich noch gar nicht positioniert - und überwand dann auch noch Baumann mit einem tückischen Aufsetzer - ein Gegentor der Kategorie: "Das darf einfach nicht passieren!"

Schipplock im Pech - Jungs Premiere

Danach probierten es die Hoffenheimer mit wütenden Angriffen, bissen sich aber an den aufmerksamen Hanseaten letztlich doch die Zähne aus und mussten sogar noch das 0:3 schlucken. Nachdem der eingewechselte Schipplock noch an die Latte geköpft hatte, landete der Ball nur Sekunden später über Kostic und Diekmeier bei Jung, der in seinem 59. Bundesligaspiel sein allererstes Tor erzielte (88.).

Die TSG musste die Heimreise folglich mit leeren Händen antreten, wo sie sich nun auf das bevorstehende Duell gegen Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) vorbereiten muss. Gegen die Sachsen wird 1899 aber ohne Vogt auskommen müssen, der Gelb-gesperrt pausieren wird. Tags zuvor sind die Hamburger in Freiburg (20.30 Uhr) gefordert.

1. Bundesliga, 2017/18, 13. Spieltag
Hamburger SV - TSG Hoffenheim 3:0
Hamburger SV - TSG Hoffenheim 3:0
Handshake

Am Sonntagnachmittag empfingen die Hanseaten den Klub aus dem Kraichgau. HSV-Trainer Markus Gisdol (li.) begrüßte Hoffenheims Coach Julian Nagelsmann. .
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (2,5) - 
Diekmeier (2,5) , 
Mavraj (3) , 
Douglas Santos (2,5) - 
Jung (2)    
G. Sakai (2)    
Hunt (3,5)    
Wood (3)    
Kostic (1,5)    
Arp (2,5)    

Einwechslungen:
75. van Drongelen für Hunt
82. Schipplock für Wood
90. + 1 Waldschmidt für Arp

Trainer:
Gisdol
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (4,5) - 
Akpoguma (5) , 
Vogt (4,5)        
Posch (4) - 
Zuber (4,5)    
N. Schulz (4) - 
Grillitsch (4,5)    
Demirbay (3,5)    
Gnabry (4,5)    
Wagner (5) , 
Uth (4)    

Einwechslungen:
57. Nad. Amiri (4) für Gnabry
63. Szalai für Demirbay
64. Kramaric für Zuber

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Akpoguma (6., Eigentor, Rechtsschuss, Douglas Santos)
2:0
Kostic (75., direkter Freistoß, Linksschuss)
3:0
Jung (88., Rechtsschuss, Diekmeier)
Gelbe Karten
HSV:
-
Hoffenheim:
Vogt
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Uth
(1.)
,
Grillitsch
(1.)

Spieldaten

Hamburger SV       TSG Hoffenheim
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 19 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 279 : 432 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 181 : 323 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 98 : 109 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 75% Passquote
 
Ballbesitz 40% : 60% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 23 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 22 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 8 Ecken
 
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3.
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Bayern München
11
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4.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
15
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5.
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16
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Spielinfo

Anstoß:
26.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
46470
Spielnote:  2,5
intensiv und temporeich mit vielen Zweikämpfen.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 1,5
souveräner Auftritt mit wohltuend großzügiger Leitung, lag bei so gut wie allen Entscheidungen und den persönlichen Strafen richtig.
Spieler des Spiels:
Filip Kostic
War Initiator des ersten und dritten Tores, zudem fulminanter Schütze zum 2:0. Filip Kostic war von der Hoffenheimer Defensive nur schwer zu greifen.

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