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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
Bayer 04 Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen


EINTRACHT FRANKFURT
BAYER 04 LEVERKUSEN
15.
30.
45.








60.
75.
90.














Auch das 65. Duell endet nicht torlos - Alarios Pfostenpech

Volland veredelt mustergültigen Konter

Leverkusen gewann in Frankfurt nicht unverdient mit 1:0. Bayer setzte den kompakten Hessen ab Mitte des ersten Durchgangs mit schnellen Kombinationen immer mehr zu, einziges Manko blieb die Chancenverwertung. Umgekehrtes Bild zunächst nach Wiederanpfiff, nun drehte die Eintracht auf, ehe ein Konter der Herrlich-Schützlinge die Partie mit Beginn der Schlussphase entschied.

Alario köpft
Pechvogel Lucas Alario: Der Argentinier trifft hier per Kopf zum ersten Mal den Pfosten.
© imagoZoomansicht

Frankfurts Coach Niko Kovac vertraute exakt auf die Anfangsformation, die zuletzt beim 1:1 in Hoffenheim auf dem Rasen gestanden hatte.

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich tauschte im Vergleich zum 2:2 gegen Leipzig zweimal Personal aus: Für Wendell (Gelbsperre) und Bailey (Fieber) liefen Retsos und Alario auf.

64-mal hatten sich die Kontrahenten bisher in der Bundesliga getroffen, noch nie hatte das Duell torlos geendet. Tore also garantiert? Bayer startete mit viel Ballbesitz in die Partie, fand aber gegen kompakte Hessen, die rechte Seite bevorzugend, im Vorwärtsgang zunächst keine Lösungen. Die SGE agierte abwartend, ließ den Gegner kommen, doppelte bei Bedarf den ballführenden Akteur.

Daraus resultierte in der Anfangsviertelstunde der eine oder andere schnelle Ballgewinn, bis auf eine Torannäherung durch Stendera sprang dabei aber nichts heraus (6.). Die Rheinländer wiederum kamen nur einmal durch, Alario traf nach Brandts Hereingabe das Leder nicht richtig (15.).

Bayer war technisch überlegen, die Eintracht kompensierte dies durch bissigen Einsatz, musste gegen geballte Angriffspower der Gäste mit fünf Offensivkräften hochkonzentriert verteidigen. Dies gelang 20 Minuten gut, ehe das Spiel der Gäste nach Mehmedis Möglichkeit (21.) zielstrebiger wurde. Während die Kovac-Schützlinge offensiv nicht zur Geltung kamen und Haller völlig in der Luft hing, begann auf der Gegenseite für immer überlegenere Gäste ein wahrer Chancenreigen:

Alario trifft beide Pfosten

Alario scheiterte per Kopf erst am linken Pfosten (29.), wenig später per Rechtsschuss am rechten (32.). Zwischenzeitlich fehlte Brandt im Zentrum freistehend beim Abschluss die letzte Koordination (31.), ehe Volland für kombinationssichere Rheinländer zweimal in Hradecky seinen Meister fand (37., 39.). Mit einem schmeichelhaftem 0:0 für die Eintracht ging es in die Kabine.

Leno pariert famos gegen Rebic

Ob Kovac in der Halbzeit mehr Engagement einforderte? Jedenfalls begann sein Team forsch und hatte den ersten Hochkaräter, als Leno Rebics 13-Meter-Schuss famos entschärfte (49.). Zwei Minuten später hieß es nach Wolfs scharfer Hereingabe durch den Fünfer erneut Durchatmen bei Bayer.

Die Werkself hatte den Faden verloren, geriet gegen einsatzfreudige und viel früher attackierende Hessen immer mehr in Bedrängnis. Wieder blieb Leno im Duell mit Rebic der Sieger (60.) und hatte wenig später Glück, dass Haller stark bedrängt von Retsos und der nachsetzende Gacinovic aus spitzem Winkel die nächsten Chancen verpassten (62.).

Leverkusen hatte im zweiten Durchgang kaum einen Fuß auf den Boden gebracht, tauschte Bellarabi für Alario ein (66.). Der Joker initiierte gleich die erste Bayer-Chance nach dem Wechsel (Havertz, 67.).

Volland vollendet den Konter

In der äußerst intensiven zweiten Hälfte wollte die SGE den Sieg. Gacinovic brachte sich per Solo in gute Position, verlor dann aber am Strafraum den Überblick - mit Folgen: Brandt klärte, der Konter lief. Havertz spielte nach links zu Mehmedi, dessen Linksflanke sich Volland in halbrechter Position mit der Brust herunterstoppte und das Leder mit links aus elf Metern in die Maschen jagte - achtes Saisontor des Nationalspielers (76.).

Und die Entscheidung. Zwar versuchte die Kovac-Elf alles, um wenigstens das 1:1 zu erzielen, prallte aber ohne echte Ausgleichschance an Tah und Co. ab.

Frankfurt gastiert am nächsten Spieltag am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) bei der Berliner Hertha. Leverkusen empfängt schon am Samstag (15.30 Uhr) Borussia Dortmund.

1. Bundesliga, 2017/18, 13. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen 0:1
Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen 0:1
Auswärtsaufgabe

Bayer Leverkusen um Trainer Heiko Herrlich sah sich am 13. Bundesliga-Spieltag in Frankfurt um.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3) - 
Salcedo (4,5)        
Abraham (3,5)        
Falette (5)    
M. Wolf (4) , 
Willems (5) - 
Gacinovic (5) , 
Stendera (4)    
Haller (4,5) , 
Rebic (3,5)    

Einwechslungen:
68. Kamada für Stendera
87. Hrgota für Salcedo

Trainer:
Kovac
Bayer 04 Leverkusen
Aufstellung:
Leno (2,5) - 
L. Bender (2,5)    
Tah (2) , 
Retsos (3,5) - 
Kohr (3,5)    
Aranguiz (3,5) - 
Brandt (2,5)    
Mehmedi (2,5)    
Havertz (3,5) , 
Volland (2,5)        
Alario (3)        

Einwechslungen:
66. Bellarabi für Alario
84. Ramalho für Brandt
90. Kießling für Volland

Trainer:
Herrlich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Volland (76., Linksschuss, Mehmedi)
Gelbe Karten
Frankfurt:
Abraham
(3. Gelbe Karte)
,
Rebic
(2.)
,
Falette
(3.)
,
Salcedo
(1.)
Leverkusen:
Alario
(3. Gelbe Karte)
,
Mehmedi
(2.)
,
Kohr
(5., gesperrt)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Bayer 04 Leverkusen
Tore 0 : 1 Tore
 
Torschüsse 14 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 442 : 452 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 342 : 369 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 100 : 83 Fehlpässe
 
Passquote 77% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 20 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 9 : 2 Ecken
 
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2.
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3.
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11
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4.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
15
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5.
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Spielinfo

Anstoß:
25.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
50000
Spielnote:  3,5
das Spiel gewann erst nach 30 Minuten an Unterhaltungswert, insgesamt eine durchschnittliche Bundesligapartie.
Chancenverhältnis:
4:7
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 2,5
kleinere Fehler, insgesamt aber ein souveräner Leiter einer Partie, die keine große Herausforderung darstellte.
Spieler des Spiels:
Jonathan Tah
Als Stabilisator und Ruhepol in der stabilen Dreierkette war Jonathan Tah maßgeblich am Leverkusener Sieg und der guten Abwehrleistung beteiligt.

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