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FC Schalke 04

FC Schalke 04

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hamburger SV

Hamburger SV


FC SCHALKE 04
HAMBURGER SV
15.
30.
45.






60.
75.
90.












S04 baut Serie aus - Nächste Auswärtspleite des HSV

Di Santos Wartezeit endet - Schalke nun Zweiter

Gegen den Hamburger SV landete Schalke 04 einen 2:0-Sieg und schob sich dadurch in der Tabelle auf Platz zwei vor. Die Knappen präsentierten sich über weite Strecken des Spiels abgeklärt, clever, waren obendrein auch noch effizient und zwangen so einen bemühten, aber glücklosen HSV in die Knie. Für Hamburg war es die fünfte Auswärtsniederlage am Stück, während Schalke seit nunmehr sechs Partien ungeschlagen ist (4/2/0).

Das Warten hat ein Ende: Franco di Santo bejubelt sein 1:0.
Das Warten hat ein Ende: Franco di Santo bejubelt sein 1:0.
© imagoZoomansicht

Schalkes Trainer Domenico Tedesco vertraute derselben Elf wie beim 1:0 in Freiburg. Auf der Gegenseite wechselte Hamburgs Coach Markus Gisdol nach dem 3:1 gegen den VfB Stuttgart einmal: Jung (nach Sperre) spielte für Ekdal im zentralen Mittelfeld.

Anfangs entwickelte sich ein offenes Match zweier Mannschaften, die eine ähnliche Spielidee hatten. "Frühes Anlaufen, schnelles Umschalten" lautete das Credo auf beiden Seiten. Im Detail war es aber so, dass die Hausherren mehr Ballbesitz hatten, was auch am HSV lag, der sich ein wenig zurücknahm und abwartender agierte.

Die Schalker erlaubten sich jedoch weniger Fehler im Spielaufbau und wirkten insgesamt abgeklärter. S04 hatte auch in einer interessanten, aber chancenarmen Anfangsphase den einzigen nennenswerten Abschluss, als McKennie aus kurzer Distanz knapp über das Tor köpfte (4.).

In der 16. Minute folgte eine Schlüsselszene: Nach einem Ballgewinn im Mittelkreis trugen die Knappen den Ball schnell in den Strafraum, wo Konoplyanka von Jung umgerannt wurde. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied sofort auf Strafstoß, den di Santo sicher verwandelte (17.) - sein erstes Bundesliga-Tor seit dem 5. März 2016 (3:1 in Köln).

Mit der Führung im Rücken wurde es noch ein wenig leichter für die zweitbeste Abwehr der Liga. S04 ließ den Ball gut laufen, erlaubte sich wenige Fehler und kontrollierte weitgehend das Geschehen gegen bemühte, aber recht ideenlose Hanseaten. Chancen gab es dennoch punktuell hüben wie drüben: Weil aber weder Schalkes Konoplyanka (25.) und McKennie (29.) noch auf der Gegenseite Arp (23.), Sakai (34.) und der in der 35. Minute für den blassen Ito gekommene Waldschmidt (41.) Abschlussglück hatten, blieb es beim 1:0 zur Pause.

Meyers "Einlage" löst Rudelbildung aus - Di Santo angeschlagen

Langes Bein: Hamburgs Arp im Zweikampf mit Oczipka (r.).
Langes Bein: Hamburgs Arp im Zweikampf mit Oczipka (r.).
© imago

Durchgang zwei ging dann ohne di Santo los. Der Argentinier blieb aufgrund von muskulären Problemen im hinteren rechten Oberschenkel draußen und wurde fortan von Embolo vertreten. Auf dem Platz wurde indes der HSV aktiver und näherte sich durch Diekmeier (48.) und Hunt (57./Pfosten) dem Ausgleich an. Dieser wäre nach einer Stunde gar nicht mal unverdient gewesen, weil S04 einerseits nicht mehr ganz so souverän auftrat und die Hamburger andererseits viel investierten. Aber: Die knappe Führung der Knappen hielt.

Aufregung kam in der 73. Minute auf: Nachdem Meyer, der von Jung an der Hüfte gepackt worden war, äußerst theatralisch zu Boden ging, kam es zu einer Rudelbildung, in der sich vor allem Papadopoulos und Meyer rege beteiligten. Als Konsequenz gab es für alle drei Hauptprotagonisten (Papadopoulos, Meyer und Jung) eine Gelbe Karte.

Etwas später folgte die Entscheidung: Caligiuri drang nach starkem Solo-Lauf in den HSV-Sechzehner ein und bediente dort Konoplyanka. Der Ukrainer legte schließlich quer nach innen, wo Embolo und Papadopoulos verpassten. Burgstaller stand jedoch goldrichtig und schob zum 2:0 ein. Das Tor nahm die Luft aus der Begegnung und hatte noch einen weiteren großen Effekt. Durch diesen Treffer schoben sich die Königsblauen in der Tabelle aufgrund der nun besseren Tordifferenz an RB Leipzig vorbei und eroberten Platz zwei in der Tabelle.

Kommende Woche erwartet die Schalker das ewig junge Revierderby bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr). 24 Stunden später danach empfängt der Hamburger SV die TSG Hoffenheim.

1. Bundesliga, 2017/18, 12. Spieltag
FC Schalke 04 - Hamburger SV 2:0
FC Schalke 04 - Hamburger SV 2:0
Er fehlt

Leon Goretzka ist aufgrund einer Stressreaktion im Unterschenkel zum Zuschauen verdammt.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3)    
Stambouli (3) , 
Naldo (3)    
Kehrer (3) - 
D. Caligiuri (2,5) , 
McKennie (2,5) , 
M. Meyer (2)        
Oczipka (3) - 
di Santo (2,5)        
Konoplyanka (2)    
G. Burgstaller (2,5)    

Einwechslungen:
46. Embolo (4)     für di Santo
87. Schöpf für Konoplyanka
90. + 2 Nastasic für M. Meyer


Trainer:
Tedesco
Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Diekmeier (3) , 
K. Papadopoulos (3)    
Mavraj (4) , 
Douglas Santos (4,5) - 
Jung (5)    
G. Sakai (4)        
Ito (5)        
Hunt (4) , 
Kostic (4,5)    
Arp (3)

Einwechslungen:
35. Waldschmidt (3) für Ito
69. Wood für G. Sakai
83. Hahn für Kostic

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
di Santo (17., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Konoplyanka)
2:0
G. Burgstaller (77., Rechtsschuss, Konoplyanka)
Gelbe Karten
Schalke:
Naldo
(3. Gelbe Karte)
,
Embolo
(3.)
,
M. Meyer
(3.)
HSV:
Ito
(1. Gelbe Karte)
,
Jung
(1.)
,
K. Papadopoulos
(7.)

Spieldaten

FC Schalke 04       Hamburger SV
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 12 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 421 : 442 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 332 : 339 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 89 : 103 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 49% : 51% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 19 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 7 : 6 Ecken
 
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4.
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5.
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Spielinfo

Anstoß:
19.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
62271 (ausverkauft)
Spielnote:  3
relativ wenige Torszenen und wenig Kreativität, lebte immerhin lange Zeit von der Spannung.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2,5
lag in den spielentscheidenden Momenten richtig, behielt bei der Rudelbildung (73.) einen kühlen Kopf. Hätte bei der Grätsche von Papadopoulos gegen Embolo aber auf Foul entscheiden können (76.).
Spieler des Spiels:
Yevhen Konoplyanka
Holte den Elfmeter raus, war an der Entstehung des 2:0 beteiligt. Wenn Schalke gefährlichwurde,war Yevhen Konoplyanka immer involviert.

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