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Hamburger SV

Hamburger SV

3
:
1

Halbzeitstand
1:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


HAMBURGER SV
VFB STUTTGART
15.
30.
45.








60.
75.
90.












HSV siegt nach Burnics Ampelkarte und Zielers Fehlgriff

Nach viel Zündstoff: Arp sorgt für die Entscheidung

Der HSV beendete gegen Stuttgart seine Negativserie und feiert nach neun sieglosen Partien beim 3:1 den dritten Sieg. Der VfB musste zwei Nackenschläge einstecken: Nach einer Fehlentscheidung von Referee Guido Winkmann früh dezimiert patzte Zieler bei der Führung der spielfreudigen Hamburger böse. Weil der HSV dicke Chancen nicht nutzte, war der Aufsteiger nach der Pause zurück im Spiel - aber nicht lange, ein Doppelschlag beendete die Stuttgarter Hoffnungen auf einen Punktgewinn.

Pavard gegen Arp
HSV-Torschütze Jan-Fiete Arp lässt Benjamin Pavard schlecht aussehen.
© imagoZoomansicht

Hamburgs Coach Markus Gisdol hatte nach dem 1:2 in Berlin drei Neue an Bord: Für van Drongelen, Hahn und Wood begannen Ito, Hunt sowie Arp (Startelfdebüt).

VfB-Coach Hannes Wolf musste gegenüber dem 3:0-Erfolg über Freiburg auf Mittelfeldabräumer Ascacibar (Gelbsperre) verzichten, für den Aogo ins Team rückte.

Der HSV drückte in den Anfangsminuten mächtig aufs Tempo, die erste Möglichkeit aber hatte der VfB. Und was für eine: Nach Özcans Steilpass scheiterte Ginczek nach gelungenem Dribbling gegen Papadopoulos frei vor Mathenia am Keeper (3.).

Die Gisdol-Elf schob immer wieder über die Flügel an, verzeichnete erste gute Ansätze vor allem dank Initiator Hunt (6., 9.).

Burnic sieht die schnellste Ampelkarte der Saison

Der Blondschopf sollte auch bei der nächsten nennenswerten Aktion im Blickpunkt stehen: Bei einem Zweikampf mit dem bereits gelbverwarnten Burnic kam der Linksfuß zu Fall, Referee Guido Winkmann wollte ein Foul des Stuttgarters gesehen haben und zückte nach einiger Verzögerung die Ampelkarte (13.) - Fehlentscheidung.

Nächster Tiefschlag mit Zielers bösem Patzer

Der Dino nutzte seine Überzahl zur Führung - allerdings nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach einem Standard und unter gütiger Mithilfe Zielers: Der Keeper ließ einen an sich harmlosen Hunt-Freistoß durch die Finger flutschen, der Ball prallte vom Pfosten ans Bein des Schlussmanns und von dort ins Tor (20.).

Nach der Führung spielten gegen sichtlich angeknockte Schwaben nur noch die Hausherren, die zur Pause höher hätten führen müssen. Aber Arp (26.) und vor allem Diekmeier, der sein erstes Ligator im 192. Spiel aus elf Metern auf dem Fuß hatte (28.), verpassten das 2:0.

Der VfB konnte sich bis zum Kabinengang kaum aus der Umklammerung lösen, Zieler war gegen Kostic (41.) und Ito (45.+2) auf dem Posten, dann war Pause.

Videobeweis: Ausgleich Ginzcek

Aus der kam der VfB durchaus mutig, hatte aber Glück bei Diekmeiers Fernschuss (50.). Wenig später war Stuttgart nach Videobeweis zurück, Diekmeier hatte den Ball nach Aogos Freistoß mit der Hand berührt - Ginzcek verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum Ausgleich (55.).

Doppelschlag Kostic und Arp

Die Hausherren suchten nach einer Antwort, die zehn Minuten später gefunden war: Ito leitete eine tolle Kombination ein, der Ball landete über Hunt und Diekmeier auf Kostics Kopf, der im Flug aus kurzer Distanz gegen den Ex-Klub vollendete (65.).

Vier Zeigerumdrehungen später sorgte Arp für ein Glanzlicht und gleichzeitig für die Vorentscheidung: Von Diekmeier angespielt, düpierte der Youngster erst Pavard, umspielte auch noch Baumgartl und schoss aus 13 Metern mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 3:1 ein (69.).

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Damit war den Schwaben der Zahn gezogen. Ein höherer Sieg des Dino war möglich, Zieler bestand Bewährungsproben gegen Kostic (72., 75.) und Hunt (80.) aber mit Bravour. Es blieb beim 3:1, das den HSV im Abstiegskampf etwas Luft verschafft.

Weiter geht es für den HSV nach der Länderspielpause am 19. November auf Schalke. Stuttgart erwartet bereits am Freitag, den 17. November, Besuch von Borussia Dortmund.

1. Bundesliga, 2017/18, 11. Spieltag
Hamburger SV - VfB Stuttgart 3:1
Hamburger SV - VfB Stuttgart 3:1
Im Negativstrudel

Absturz: Nach starkem Saisonstart (zwei Siege) hatte der HSV um Coach Markus Gisdol sieben Pleiten und ein Remis einstecken müssen. In Runde elf sollte gegen Stuttgart die Trendwende gelingen.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (2,5) - 
Diekmeier (2,5) , 
K. Papadopoulos (3,5)    
Mavraj (3) , 
Douglas Santos (2,5)    
Ekdal (3)    
G. Sakai (4)    
Ito (2,5)    
Hunt (2)        
Kostic (2,5)    
Arp (2)    

Einwechslungen:
68. Waldschmidt für Ito
82. Hahn für Hunt
90. Janjicic für Ekdal

Trainer:
Gisdol
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (5) - 
Beck (5) , 
Baumgartl (4,5) , 
Pavard (4) , 
Insua (4) - 
Burnic    
Aogo (4)    
Asano (5) , 
Akolo (4)    
Özcan (3,5)    
Ginczek (3)        

Einwechslungen:
66. Mangala für Özcan
75. Terodde für Ginczek
82. Ailton für Akolo

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hunt (20., direkter Freistoß, Linksschuss)
1:1
Ginczek (55., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:1
Kostic (65., Kopfball, Diekmeier)
3:1
Arp (69., Rechtsschuss, Diekmeier)
Gelb-Rote Karten
HSV:
-
Stuttgart:
Burnic
(12.)

Gelbe Karten
HSV:
Douglas Santos
(1. Gelbe Karte)
,
K. Papadopoulos
(6.)
Stuttgart:
-

Spieldaten

Hamburger SV       VfB Stuttgart
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 21 : 3 Torschüsse
 
gespielte Pässe 621 : 224 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 539 : 136 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 82 : 88 Fehlpässe
 
Passquote 87% : 61% Passquote
 
Ballbesitz 74% : 26% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 48% : 52% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 11 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
04.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
54976
Spielnote:  2,5
viel Tempo und Schwung, vor allem vonseiten des HSV.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
11:3
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 5,5
beeinflusste die Partie entscheidend durch die falsche Ampelkarte gegen Burnic. Bei dessen zweiter Verwarnung lag gegen Hunt nicht mal ein Foulspiel vor.
Spieler des Spiels:
Jann-Fiete Arp
Schon vor der Pause bestach Jann-Fiete Arp mit dem Rücken zum Tor als Anspielstation, danach krönte er sein Startelf-Debüt mit dem 3:1.

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