Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
Werder Bremen

Werder Bremen


EINTRACHT FRANKFURT
WERDER BREMEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Wieder kein Punkt für Werder

Haller verdirbt Kohfeldts Premiere spät

Im ersten Pflichtspiel unter Interimstrainer Florian Kohfeldt schnupperte Werder Bremen lange an einem Remis in Frankfurt. Gerade im ersten Durchgang hatte die Partie einen hohen Unterhaltungswert, Moisander konterte Rebics Sahnetreffer. Nach dem Seitenwechsel schien alles auf ein 1:1 hinauszulaufen, ehe Haller wie schon so oft in dieser Saison ganz spät zuschlug und die Eintracht glücklich machte.

Sebastien Haller
Eins mit Sternchen in der Haltungsnote: Sebastien Haller (#9) schlug wieder einmal kurz vor Schluss eiskalt zu.
© imagoZoomansicht

Frankfurts Trainer Nico Kovac nahm nach dem 1:1-Unentschieden bei Mainz 05 eine personelle Änderung vor und brachte Hasebe für Gacinovic (Bank).

Bei Werder Bremen stand nach der Entlassung von Trainer Alexander Nouri erstmals Florian Kohfeldt in verantwortlicher Position an der Seitenlinie. Er änderte das Team nach dem 0:3 gegen Augsburg auf drei Positionen, zwei Umstellungen betrafen die Defensive: Bauer und Sané saßen erst einmal auf der Bank, Veljkovic und Bargfrede rückten ins Team. In der Offensive bekam zudem Bartels den Vorzug vor Belfodil.

Werders Feuerwehr-Taktik

Bremens Plan sah vor, die Eintracht zu überrumpeln. Ein neuer Trainer bedeutet immer auch eine veränderte Spielanlage, und Werder setzte auf den Überraschungseffekt: Wie angestachelt rannten die Hanseaten an und setzten die Eintracht extrem früh unter Druck. Weil auch die Spieler der hinteren Pressinglinien mutig nachschoben, hatte Frankfurt so seine Probleme, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Der stürmische Bremer Ansatz trug frühe Früchte, Kruse belohnte die Gäste aber nicht (2.).

Bis auf die gute Möglichkeit von Kruse hielt sich die Eintracht defensiv schadlos, nach einer guten Viertelstunde meldeten sich die Hessen auch selber in der Offensive zu Wort - und bewiesen dabei Effektivität. Stenderas Schuss aus 20 Metern wurde noch geblockt (12.), kurz darauf war jedoch kein Bremer mehr zur Stelle. Willems leitete Stenderas Vertikalpass etwas glücklich zu Rebic weiter, der am linken Strafraumeck völlig freistand und den schwierig zu nehmenden - weil aufsetzenden - Ball direkt ins rechte Eck jagte (17.).

Abrupt wurde den Bremern der Wind aus den Segeln genommen, Frankfurt drängte durch Wolf auf den schnellen zweiten Treffer (19.). Frankfurt schien die Lage nun unter Kontrolle zu haben, hatte die Rechnung aber ohne Moisander gemacht. Nach einer Ecke von links bekam der Gastgeber den Ball nicht geklärt, und Moisander drückte das Leder aus fünf Metern über die Linie (25.).

Werder hatte sich wieder zurückgekämpft, und die Partie nahm zum Schluss der ersten Hälfte noch einmal richtig Fahrt auf. Erst glänzten Wolf und Pavlenka, der Bremer hatte das bessere Ende für sich (29.), dann bewies auch der zweite Torhüter seine Klasse: Hradecky schwang sich zum unüberwindbaren Koloss im Tor der Eintracht auf und vereitelte nacheinander beste Möglichkeiten von Junuzovic (40.), Kruse (42.) und Eggestein (43.).

Abschnitt zwei begann ausgeglichen, allmählich war das Heimteam jedoch im Vorteil. Als Stendera den Doppelpass mit Willems spielte und dieser querpasste, musste Boateng den Ball nur noch über die Linie drücken. Stattdessen bekam er die Kugel ans Schienbein, von wo sie hoch in die Luft flog - Riesenchance vertan (55.)!

Pavlenka macht's wie Hradecky

Die Eintracht verstand es besser, sich Chancen zu erarbeiten. Willems prüfte Pavlenka aus zwölf Metern, dann parierte der Gästekeeper gegen den eigenen Mann Moisander (64./65.). Die Partie war längst nicht so rasant wie zu Teilen des ersten Abschnitt, vieles schien auf ein Remis hinauszulaufen.

Doch Frankfurt raffte sich noch einmal zu einer Schlussoffensive auf, Boateng und Falette vergaben Möglichkeiten (87./88.). Einen Pfeil hatten die Hessen aber noch im Köcher - Tawatha flankte maßgenau auf den Elfmeterpunkt, wo Haller den Ball im Sprung per Volleyschuss im Bremer Kasten versenkte. Die späte Eintracht-Führung, erzielt mit dem ersten Torschuss von Haller in der 89. Minute! Bremen warf noch einmal alles nach vorne, wurde aber nicht mehr gefährlich.

Bremen bleibt also zum 14. Mal in Folge ohne Erfolg - Vereins-Negativrekord. Frankfurt bejubelt dagegen erneut einen späten Sieg. Weiter geht es für die Eintracht nach der Pause am 18. November in Hoffenheim. Bremen empfängt am Sonntag, 18.11., um 18 Uhr, Hannover 96.

1. Bundesliga, 2017/18, 11. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 2:1
Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 2:1
Spielerisch

Betont mit seiner Aufstellung das spielerische Element: Bremens neuer Coach Florian Kohfeldt.
© imago

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (1) - 
Salcedo (4) , 
Abraham (4)    
Falette (4) , 
Willems (3,5)    
Hasebe (4) - 
Stendera (3,5)    
M. Wolf (4) , 
Rebic (3)        
Haller (2,5)    

Einwechslungen:
67. Gacinovic für Stendera
76. Jovic für Rebic
79. Tawatha für Willems

Trainer:
Kovac
Werder Bremen
Aufstellung:
Pavlenka (2,5) - 
Veljkovic (3,5) , 
Moisander (3,5)    
Augustinsson (4)    
Bargfrede (4)    
M. Eggestein (3)    
Delaney (4) - 
Bartels (4) , 
Junuzovic (3,5)    

Einwechslungen:
67. Kainz für Bargfrede
90. Johannsson für M. Eggestein
90. + 1 Belfodil für Augustinsson

Trainer:
Kohfeldt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rebic (17., Rechtsschuss, Willems)
1:1
Moisander (25., Rechtsschuss)
2:1
Haller (89., Rechtsschuss, Tawatha)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Werder Bremen
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 16 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 404 : 436 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 301 : 319 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 103 : 117 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 3 Abseits
 
Ecken 7 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
03.11.2017 20:30 Uhr
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
eine Partie auf keinem hochklassigen Niveau, viele Torchancen und Spannung bis zum Schluss sorgten dennoch für Unterhaltung.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
7:8
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 3
ohne größere Fehler, wirkte aber nicht immer souverän und handlungsschnell.
Spieler des Spiels:
Lukas Hradecky
In der ersten Hälfte zeigte Lukas Hradecky mit mehreren Glanztaten, warum er im Eins-gegen-eins einer der besten Torhüter der Bundesliga ist.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine