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1. FC Köln

1. FC Köln

0
:
3

Halbzeitstand
0:1
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


1. FC KÖLN
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.






60.
75.
90.












Köln weiter sieglos - Hoffenheim beendet Negativtrend

Geiger und Wagner verschärfen die Krise in Köln

Vier Spiele in Folge hatten die Hoffenheimer nicht mehr gewonnen. Diese Serie endete nun in Köln, das trotz großer Leidenschaft am Ende mit 0:3 das Nachsehen hatte und in der Bundesliga weiterhin auf den ersten Dreier wartet. Der FC startete druckvoll, agierte in einem unterhaltsamen Spiel aber zu hektisch und wurde von 1899 letztlich eiskalt erwischt.

Im zweiten Anlauf: Hoffenheims Dennis Geiger (l.) trifft zum 1:0.
Im zweiten Anlauf: Hoffenheims Dennis Geiger (l.) trifft zum 1:0.
© imagoZoomansicht

Kölns Trainer Peter Stöger wechselte im Vergleich zum befreienden 5:2-Sieg über Baryssau in der Europa League zweimal: Für Clemens und Sörensen (beide Bank) kamen Olkowski und Osako, der sich mit seinen Joker-Toren gegen BATE für die Startelf empfohlen hatte.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann brachte indes nach dem 1:1 bei Istanbul Basaksehir in der Europa League vier Neue: Akpoguma, Posch, Geiger und Uth spielten für Hoogma (nicht im Kader), Nordtveit, Zuber und Kramaric (alle Bank). Nagelsmann änderte zudem sein System und vertraute in Müngersdorf auf eine variable Viererkette, in deren Zentrum überraschenderweise Vogt stand. Hinter dessen Einsatz hatte ein ganz dickes Fragezeichen gestanden, letztlich gab es aber grünes Licht für den Kapitän.

"Irgendwann müssen wir einfach gewinnen, damit der Abstand nicht viel zu groß wird", hatte Kölns Abwehrmann Heintz vor dem Spiel die Marschroute ausgegeben. Und der FC zeigte sich dann auch vom Anpfiff weg bis in die Haarspitzen motiviert. Die Rheinländer gingen hohes Tempo, agierten druckvoll, suchten den schnellen Weg nach vorne und gaben durch Olkowski sogar den ersten Warnschuss in der Partie ab (4.).

Zwei Probleme ergaben sich aber für den Geißbock-Klub. Auf der einen Seite war das eigene Spiel phasenweise zu hektisch, was immer wieder zu Lasten der Passgenauigkeit ging. Auf der anderen Seite brachten die Hoffenheimer ihre spielerische Klasse durchaus auf den Platz, hielten so Gefahr weitgehend vom eigenen Kasten fern - und bewiesen dann auch noch Effizienz: Nach Demirbays tollem Vertikalpass bediente Amiri Geiger im Fünfer, der zuerst verstolperte, dann aber hellwach reagierte und den Ball im zweiten Versuch über die Linie drückte (9.).

Leichtes Spiel für Hoffenheim - Wagner sicher vom Punkt

Tabellenrechner 1.Bundesliga

Mit der Führung im Rücken spielte es sich aus Sicht der Sinsheimer natürlich leichter. In der Folge wirkten die Gäste abgeklärter, geradliniger und sie hatten auch ein Chancenplus. Weil Posch (21.), Amiri (24.), Uth (32.) und Geiger (35.) aber kein Abschussglück hatten, blieben die Domstädter weiter im Rennen. Dieses hätten sie dann beinahe wieder völlig ausgeglichen gestalten können, wenn Osako kurz vor dem Pausenpfiff nicht nur den Pfosten getroffen hätte (41.).

So aber musste der FC zum Wiederanpfiff einem Rückstand hinterherjagen - und dieser betrug schon bald zwei Tore: Olkowski brachte im eigenen Strafraum Uth, der Horn bereits umkurvt hatte, aus der Balance. Schiedsrichter Deniz Aytekin bemühte den Videobeweis, überprüfte die Szene höchstpersönlich und entschied auf Strafstoß, den Wagner sicher zum 2:0 verwandelte (56.).

Köln verliert den Faden - Entscheidung durch Wagner

Sicher ins Eck: Sandro Wagner (2.v.l.) trifft zum 2:0.
Sicher ins Eck: Sandro Wagner (2.v.l.) trifft zum 2:0.
© imago

Das war ein echter Wirkungstreffer für die Kölner, die danach ein wenig aufsteckten und den Faden verloren, auch wenn Stöger mit Jojic und Handwerker zwei frische Offensivspieler brachte. Die Kraichgauer hatten nun leichtes Spiel, machten nicht mehr als nötig. Beinahe hätte Vogt die Kölner aber wieder zurückgebracht, als er mit einer missglückten Kerze seinen eigenen Hintermann Baumann auf die Probe stellte (70.).

Das war zugleich der Startschuss für eine Schlussoffensive der Gastgeber, die es dann noch einmal wissen wollten und alles nach vorne warfen. Allerdings entpuppten sich die Kölner vor dem Tor als wenig gefährlich: Olkowski (72.) und Jojic (75.) scheiterten an Baumann, Guirassy schoss knapp vorbei (77.). Wie man es besser macht, zeigten die Hoffenheimer zehn Minuten vor Schluss: Über die eingewechselten Polanski und Kramaric landete der Ball bei Wagner, der von der linken Seite aus spitzem Winkel ins lange Eck vollendete und schlussendlich den 3:0-Endstand markierte.

Der 1. FC Köln ist nach der Bundesligapause am Samstag, den 18. November, in Mainz gefordert - Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Hoffenheim erwartet zur gleichen Zeit Eintracht Frankfurt.

1. Bundesliga, 2017/18, 11. Spieltag
1. FC Köln - TSG Hoffenheim 0:3
1. FC Köln - TSG Hoffenheim 0:3
Mit neuem Selbstvertrauen?

Ob das 5:2 in der Europa League gegen BATE Baryssau dem FC neues Selbstvertrauen bringt? Kölns Trainer Peter Stöger setzt im Sturm auf Osako, der gegen BATE als Joker erfolgreich war.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
T. Horn (2) - 
Olkowski (5)    
Maroh (3) , 
Heintz (4) , 
Rausch (4,5) - 
M. Lehmann (4,5)        
Özcan (5)    
Osako (4,5)    
Bittencourt (3,5)    
Zoller (5)    

Einwechslungen:
58. Jojic (4,5)     für Özcan
67. Handwerker für Zoller
79. Sörensen für M. Lehmann

Trainer:
Stöger
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5) - 
Posch (2,5) , 
Vogt (2,5)        
Akpoguma (2,5) , 
N. Schulz (3) - 
Grillitsch (2) - 
Demirbay (2,5)    
Geiger (2,5)        
Uth (3) , 
Nad. Amiri (3)    
Wagner (1,5)                

Einwechslungen:
67. Kramaric für Nad. Amiri
77. Polanski für Geiger
82. Nordtveit für Wagner


Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Geiger (9., Linksschuss, Nad. Amiri)
0:2
Wagner (56., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Uth)
0:3
Wagner (80., Linksschuss, Kramaric)
Gelbe Karten
Köln:
Bittencourt
(2. Gelbe Karte)
,
Osako
(1.)
,
Olkowski
(1.)
,
Jojic
(2.)
Hoffenheim:
Vogt
(4. Gelbe Karte)
,
Demirbay
(3.)
,
Wagner
(3.)

Spieldaten

1. FC Köln       TSG Hoffenheim
Tore 0 : 3 Tore
 
Torschüsse 12 : 22 Torschüsse
 
gespielte Pässe 323 : 574 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 257 : 509 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 66 : 65 Fehlpässe
 
Passquote 80% : 89% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 4 Abseits
 
Ecken 7 : 6 Ecken
 
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2.
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12
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4.
Pavlenka, Jiri
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Werder Bremen
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Hitz, Marwin
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FC Augsburg
12
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Spielinfo

Anstoß:
05.11.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
49200
Spielnote:  2,5
intensive Partie, in der die TSG für die spielerischen Glanzlichter sorgte; aufgrund vieler Chancen ein hoher Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
6:9
Eckenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2,5
nur mit kleineren Fehlern, hätte Amiri (37., Foul gegen Olkowski) verwarnen müssen. Olkowski nach dem Foul zum Strafstoß nur Gelb zu zeigen, ist vertretbar.
Spieler des Spiels:
Sandro Wagner
Er war enorm präsent in der Spitze und sehr ballsicher. Sandro Wagner glänzte aber vor allem als Doppel-Torschütze, leitete zudem die Szene zum Strafstoß ein.

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