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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
SC Freiburg

SC Freiburg


VFB STUTTGART
SC FREIBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Söyüncüs Platzverweis erweist sich als Knackpunkt

Pavard macht noch vor der Pause alles klar

Der VfB Stuttgart hat sein Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 3:0 gewonnen. Als Knackpunkt erwies sich ein früher Platzverweis für SCF-Verteidiger Söyüncü, der die Schwaben mehr als 75 Minuten in Überzahl spielen ließ. Ginczek brachte den VfB schließlich in Front, ehe Pavard noch vor der Pause das 2:0 markierte. Freiburg fasste sich im zweiten Durchgang noch einmal ein Herz, musste sich aber spätestens mit Teroddes Treffer geschlagen geben.

Insua, Pavard, Beck
Jubel über das 2:0: Stuttgarts Torschütze Pavard (M.) mit Insua (li.) und Beck (re.).
© imagoZoomansicht

Stuttgarts Trainer Hannes Wolf nahm nach dem 3:1-Sieg im Pokal in Kaierslautern eine Veränderung in seiner Startelf vor: Der am Oberschenkel verletzte Badstuber wurde durch Özcan ersetzt. Dieser gab sein Startelf-Debüt und rückte in einer 4-2-3-1-Grundfortmaion ins offensive Mittelfeld. Die defensive Viererkette bildeten Insua, Pavard, Baumgartl und Beck. Auf der Doppelsechs begannen Burnic und Ascacibar. Ginczek startete als einzige Spitze.

Freiburgs Trainer Christian Streich tauschte nach dem 3:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Dresden zwei Akteure in seiner Elf: Torhüter Schwolow und Angreifer Haberer ersetzten Gikiewicz und Petersen (beide Bank). Der SCF begann mit einem 3-4-3, das sich situativ zu einem 5-4-1 verschob.

Söyüncüs Handspiel bestraft Stieler mit einer Roten Karte

Nach einer ersten Phase des Abtastens waren alle taktischen Erwägungen über den Haufen geworfen: Söyüncü hatte im Laufduell mit Ginzcek als letzter Mann den Ball mit der Hand gespielt. Schiedsrichter Stieler schaute sich die Szene am Seitenrand an und entschied sich nach dem Videobeweis für einen Platzverweis gegen den türkischen Verteidiger (12.). Eine harte Entscheidung, angesichts der Tatsache, dass noch keine klare Torchance für den VfB vorlag. Streich zog daraufhin Höfler in die Fünferkette zurück und begegnete Stuttgarts Ballbesitzspiel mit einem 5-3-1.

Der VfB hatte nun die Aufgabe, das schnell verschiebende Bollwerk der Gäste zu knacken. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, sich in den Strafraum zu kombinieren, probierte es Akolo aus 17 Metern. Schwolow lenkte den Ball mit etwas Glück an die Unterkante der Latte, von der die Kugel ins Feld zurückprallte (23.). Eine Minute später entscheid der SCF-Keeper auch das zweite Duell mit Stuttgarts Offensivmann für sich: Akolos Kopfball lenkte er mit einer starken Parade zur Ecke ab (24.). Özcan (25.), Burnic (29.) und Akolo (31.) ließen für den drückend überlegenen VfB weitere Chancen liegen.

Söyüncü fliegt vom Platz
Entscheidende Szene: Freiburgs Söyüncü fliegt vom Platz.
© Getty Images

Freiburg stellte nun für kurze Zeit auf eine 4-4-1 um. Die größeren Abstände in der Verteidigung versuchte der VfB mit Diagonalpässen auszunutzen - und ging schließlich nach 38 Minuten in Führung. Baumgartl bediente Özcan auf dem linken Flügel, der Stenzel an der Strafraumkante aussteigen ließ und dann mit seiner scharfen Flanke vor dem Tor Ginzcek fand. Dessen Direktabnahme ließ Schwolow keine Chance (38.). Özcan (43.) und Baumgartl (43.) verpassten einen höheren Vorsprung, für den sorgte schließlich Pavard in der vierten Minute der Nachspielzeit: Der Franzose verlängerte einen Freistoß von Özcan per Kopf ins rechte Eck (45.+4).

Viel Leerlauf nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel nahm Streich zwei Wechsel vor: Kath und Kent kamen in die Partie. Der SCF schob noch deutlich höher und hielt den VfB weiter vom eigenen Strafraum weg. Stuttgart probierte es nun einige Male über die Außenbahnen, zog sich nach mehreren vergeblichen Versuchen und zwei harmlosen Distanzschüssen von Burnic (58., 72.) zurück. Freiburg wusste die Passivität der Hausherren auszunutzen und wagte sich nun mutiger nach vorne. Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Haberer (60.) und Kent (75.) scheiterten aus aussichtsreicher Position ebenso wie der eingewechselten Petersen (79.).

Joker Terodde macht den Deckel drauf

Wenige Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit machte der eingewechselte Terodde den Deckel drauf. Der Stürmer nutzte einen verunglückten Flachschuss von Ascacibar als Vorlage. Schuster, der das Abseits aufhob, kam einen Schritt zu spät und konnte schließlich das dritte Stuttgarter Tor nicht verhindern (82.). Somit blieb es am Ende beim deutlichen Sieg des VfB, der sich damit weiter von der Abstiegszone absetzte.

Die Schwaben sind am Samstag (15.30 Uhr) in Hamburg zu Gast. Freiburg empfängt zur gleichen Zeit den FC Schalke 04.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Zieler (3)    
Beck (3)    
Baumgartl (2,5) , 
Pavard (2)    
Insua (3,5) - 
Ascacibar (2,5)    
Burnic (3,5)        
Asano (4) , 
Akolo (2)    
Özcan (1,5) - 
Ginczek (2,5)        

Einwechslungen:
67. Terodde     für Ginczek
73. Ailton für Akolo
84. Grgic für Burnic

Trainer:
Wolf
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
R. Koch (3) , 
Schuster (4)    
Söyüncü    
P. Stenzel (4,5) , 
C. Günter (4,5) - 
Frantz (4) , 
Höfler (3,5) - 
Haberer (4,5)    
Terrazzino (4)    
Niederlechner (4)    

Einwechslungen:
46. Kath (3) für Niederlechner
46. Kent (4) für Terrazzino
75. Petersen für Haberer

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ginczek (38., Linksschuss, Özcan)
2:0
Pavard (45. + 4, Kopfball, Özcan)
3:0
Terodde (82., Linksschuss, Ascacibar)
Rote Karten
Stuttgart:
-
Freiburg:
Söyüncü
(12., Handspiel)

Gelbe Karten
Stuttgart:
Burnic
(1. Gelbe Karte)
,
Ascacibar
(5., gesperrt)
,
Beck
(2.)
Freiburg:
-

Spieldaten

VfB Stuttgart       SC Freiburg
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 6 Torschüsse
 
gespielte Pässe 692 : 289 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 625 : 221 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 67 : 68 Fehlpässe
 
Passquote 90% : 76% Passquote
 
Ballbesitz 71% : 29% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 0 Ecken
 
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4.
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Spielinfo

Anstoß:
29.10.2017 18:00 Uhr
Zuschauer:
58872 (ausverkauft)
Spielnote:  4
nach chancenreicher erster Hälfte folgte ein zerfahrener zweiter Durchgang.
Chancenverhältnis:
7:1
Eckenverhältnis:
6:0
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 6
schlechtes Maß bei persönlichen Strafen, Rote Karte gegen Söyüncü (12.) falsch, weil Ginczek nicht im Ballbesitz war und deshalb keine klare Torchance vorlag.
Spieler des Spiels:
Berkay Özcan
Klasse Finte vor dem 1:0, toller Freistoß vor dem 2:0 – Berkay Özcan wurde zur Triebfeder und rechtfertigte seine erstmalige Nominierung in die Startelf.

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