Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Hertha BSC

Hertha BSC

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
Hamburger SV

Hamburger SV


HERTHA BSC
HAMBURGER SV
15.
30.
45.








60.
75.
90.










Arp erzielt sein erstes Bundesligator

Herthas Standards sitzen: Rekik macht's Stark nach

Hertha BSC hat den Hamburger SV distanziert. Im Duell zweier Mannschaften, die jeweils sieben Pflichtspiele in Folge ohne Sieg geblieben waren, machten die Eckbälle der Hausherren den Unterschied - Stark und Rekik köpften die Berliner zum 2:1-Heimsieg, bei dem der 17-jährige Arp seinen ersten Bundesligatreffer für den HSV erzielte.

Welcher Hamburger war für Herthas Niklas Stark (re.) beim 0:1 eingeteilt?
© imagoZoomansicht

Herthas Coach Pal Dardai veränderte seine Startelf gegenüber der 1:3-Pleite im Pokal gegen Köln auf zwei Positionen: Langkamp sprang für Lustenberger ein (angeschlagen, nicht im Kader), dazu stürmte Ibisevic anstelle von Selke (Bank).

Hamburgs Trainer Markus Gisdol tat es seinem Pendant gleich und brachte gegenüber dem 0:1 gegen den FC Bayern ebenfalls ein neues Duo. Jung musste nach seinem Platzverweis passen, ihn ersetzte Ekdal. Dafür kehrte Kostic nach seinem Muskelfaserriss in die Startelf zurück, Hunt machte dafür Platz (Bank).

"Man hat gesehen, dass eine Verunsicherung da ist, da wollen wir natürlich reinstoßen", hatte Gisdol angesichts des negativen Trends bei der Hertha (sieben Pflichtspiele ohne Sieg) im Vorfeld angekündigt, der allerdings auch auf seine Hamburger (ebenfalls sieben Pflichtspiele ohne Sieg) zugetroffen hatte. Trotz der Ankündigung seines Trainers zog sich der Bundesliga-Dino zunächst zurück und überließ der Hertha das Spiel. Der Plan: Nach Ballgewinn über schnelle Tempogegenstöße zum Abschluss kommen. Die Idee zahlte sich zunächst ganz gut aus, Kostic beispielsweise brach bei einem solchen links durch und bediente Hahn in der Mitte. Der Offensivmann bekam die Kugel freistehend nicht richtig gedrückt (11.).

1. Bundesliga, 2017/18, 10. Spieltag
Hertha BSC - Hamburger SV 2:1
Hertha BSC - Hamburger SV 2:1
Berliner Krisenzeit?

Siebenmal sieglos gegen siebenmal sieglos: In der Hauptstadt erwartete die Hertha den Hamburger SV zum Duell zweier Sorgenkinder.
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild

Hamburg lässt Stark unbewacht

Und die Hertha? Sie münzte gleich ihre erste Gelegenheit gnadenlos in die Führung um. Plattenhardts Ecke von rechts landete am kurzen Pfosten, wo drei Hamburger Stark im Luftkampf nichts anhaben konnten. Der Kopfball des U-21-Europameisters senkte sich in einem hohen Bogen ins lange Eck - 1:0 (17.). Daran hatte der HSV ein bisschen zu knabbern, wohingegen das Spiel der Alte Dame in der folgenden Phase merklich an Sicherheit gewann.

Der nächste Abschluss gehörte trotzdem den Hanseaten, die sich bei einem eigenen Eckball etwas haben einfallen lassen. Kostic führte kurz aus, Sakai sah Douglas Santos im Rückraum. Der Brasilianer setzte zum Kunstschuss an, den Jarstein aus dem Eck fischte (29.). Weil sich der Hauptstadtklub inzwischen auf den Matchplan der Gäste eingestellt und immer eine Absicherung postiert hatte, erzeugte Hamburgs Umschaltspiel nicht die gewünschte Wirkung. Eine Alternative hatte der HSV zunächst nicht parat, sodass die Gastgeber, die auch nur das Nötigste taten, den Vorsprung mit in die Kabine nahmen.

Wieder Ecke, wieder Tor

Nach Wiederbeginn dauerte es nicht lange, bis die Hanseaten bei einem Defensiv-Standard wieder einmal die Konsequenz vermissen ließen. Weiser schnappte sich die Kugel bei der Ecke und fand Rekik in der Mitte, der Ekdal abschüttelte und das Leder in das linke Kreuzeck drückte (50.). Der zweite Nackenschlag veranlasste Gisdol dazu, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Arp und Ito kamen frisch rein (56.), dazu ein paar Minuten später Hunt (67.).

Arps Premiere

Besonders mit der Einwechslung des Ex-Bremers bekam das Spiel der Hamburger Struktur, Ito wirbelte wie gewohnt über außen und suchte bevorzugt das Eins-gegen-eins. Und Arp fügte sich gleich einmal mit einem Treffer ein: Diekmeier marschierte rechts in den Sechzehner und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Papadopoulos das Auge für den 17-Jährigen behielt und quer legte. Arp hielt volley drauf und erzielte sein erstes Bundesligator (71.).

Spätestens damit ging ein Ruck durch die Hamburger Mannschaft, die sich noch einmal energisch gegen die drohende Niederlage stemmte. Die Hertha verschanzte sich zwar tief in der eigenen Hälfte, fuhr bei Gelegenheit aber den beinahe vorentscheidenden Konter: Weiser drang links nach vorne und sah Joker Selke in der Mitte, der im herausstürmenden Mathenia seinen Meister fand (80.). Das rächte sich aber nicht mehr, die Alte Dame brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und atmete auf.

Die Berliner spielen am nächsten Donnerstag (21.05 Uhr) in der Europa League gegen Sorja Luhansk, Hamburg empfängt am Samstag zuvor (15.30 Uhr) den VfB Stuttgart.

Treffsichere Teenager
Jüngste Bundesliga-Torschützen: Arp ist Nummer sieben
Jann-Fiete Arp, Christian Pulisic, Nuri Sahin und Julian Draxler sind dabei.
Dortmund dominiert bei den Jungstars

In der Bundesliga muss man schon 17 Jahre alt sein, wenn man bei den jüngsten Torschützen der Geschichte vorne auftauchen will. Mit 18 Jahren ist der Zug schon abgefahren. Am Samstag schoss sich HSV-Hoffnungsträger Jann-Fiete Arp in die Top Ten. Ganz vorne rangieren etliche BVB-"Frühstarter" - und ein früherer Schalker...
© Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (3) - 
Pekarik (3,5)    
S. Langkamp (3,5) , 
Rekik (2,5)    
Plattenhardt (4) - 
Stark (3)        
Skjelbred (3) - 
Weiser (4) , 
Lazaro (5)    
Kalou (4)    
Ibisevic (5)        

Einwechslungen:
73. Selke für Ibisevic
87. Maier für Lazaro
90. + 1 Torunarigha für Kalou

Trainer:
Dardai
Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (3) - 
Mavraj (4) , 
Diekmeier (3) , 
Ekdal (5)    
G. Sakai (3,5)    
Hahn (5)    
Wood (6)    
Kostic (4)    

Einwechslungen:
56. Arp (2,5)     für Ekdal
56. Ito (3) für Wood
67. Hunt für Hahn

Trainer:
Gisdol

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Stark (17., Kopfball, Plattenhardt)
2:0
Rekik (50., Kopfball, Weiser)
2:1
Arp (73., Rechtsschuss, K. Papadopoulos)
Gelbe Karten
Hertha:
Stark
(2. Gelbe Karte)
,
Pekarik
(1.)
HSV:
Kostic
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hertha BSC       Hamburger SV
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 8 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 383 : 405 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 268 : 294 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 115 : 111 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 47% : 53% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 52% : 48% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 9 : 11 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
28.10.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
52131
Spielnote:  4,5
lange Zeit ein in fußballerischer Hinsicht erschreckend schwaches Spiel, die Schlussphase entschädigte zumindest ein bisschen.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
9:11
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
souveräne Spielleitung einer Partie, die das Gespann nicht vor große Schwierigkeiten stellte.
Spieler des Spiels:
Karim Rekik
Als Vorlagengeber war Karim Rekik in der Liga bereits zweimal in Erscheinung getreten. Nun sicherte er mit seinem Tordebüt Herthas Sieg.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine