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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


EINTRACHT FRANKFURT
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.








60.
75.
90.













Wolfsburg feiert wichtigen Auswärtssieg in Frankfurt

Didavi benötigt nur einen genialen Moment

Der VfL Wolfsburg feierte bei Eintracht Frankfurt einen für den Klassenverbleib eminent wichtigen Sieg. Nach einer sehr schwachen ersten Hälfte, in der Wolfsburg kaum aktiv ins Geschehen eingriff, genügte der Jonker-Elf nach dem Seitenwechsel eine geniale Kombination zur Führung. Diese hielt bis zum Ende, weil in der 62. Minute erst Casteels und Sekunden später Ntep ihre ganze Klasse zeigten.

Mario Gomez und Daniel Didavi
Wolfsburgs Torschützen: Mario Gomez (li.) und Daniel Didavi.
© ImagoZoomansicht

SGE-Coach Niko Kovac wechselte im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei 1899 Hoffenheim auf vier Positionen: Gacinovic, Tawatha, Rebic und Hrgota erhielten den Vorzug vor Russ, Abraham (5. Gelbe), Seferovic und Barkok.

Auch Wolfsburgs Trainer Andries Jonker tauschte nach der 0:6-Schlappe gegen die Bayern viermal das Personal: Wollscheid, Guilavogui, Ntep und überraschenderweise auch der Ex-Frankfurter Jung durften anstelle von Blaszczykowski, Rodriguez, Horn und den gesperrten Luiz Gustavo (Gelb-Rot) ran.

Frankfurt nahm sofort das Heft des Handelns in die Hand: Der Pokalfinalist hatte gerade in der Anfangsphase deutlich mehr Ballbesitz und dazu eine beeindruckende Zweikampfquote von 80 Prozent. Spielerisch klappte bei der Eintracht aber genauso wenig wie bei den Wölfen, deren Motto eindeutig "Safety first" lautete.

Ntep aus dem Nichts ins Nichts

Gar nicht sicher wirkte Jung in der 16. Minute, als er gegen Rebic leichtfertig den Ball verlor. An der folgenden Flanke des Frankfurters rauschte Hrgota im Sturmzentrum knapp vorbei. Die verunsicherten Niedersachsen, die zwei Spiele in Folge nicht ins gegnerische Tor getroffen hatten, zeigten derweil weiterhin nur wenig Interesse daran, am Spiel aktiv teilzunehmen. Stattdessen rührte die Mannschaft aus der Autostadt kräftig Beton an. Mehr oder weniger aus dem Nichts hatte Ntep in Minute 28 die große Möglichkeit zum 1:0, scheiterte aber kläglich.

Am Spielverlauf veränderte sich auch in der Folge nicht viel. Einzig die Anzahl der Wolfsburger Nadelstiche erhöhte sich leicht, während sich die SGE nicht mehr so zwingend in ihren Aktionen präsentierte. Für Wolfsburg köpfte Ntep ziemlich freistehend aus sechs Metern klar neben das Tor (41.).

Plötzlich gibt es Wolfsburger Feinkost

Der erste Durchgang hatte nicht wirklich Appetit auf mehr gemacht, doch was Wolfsburg direkt nach dem Wiederbeginn machte, war ganz lecker anzusehen: Eine klasse Kombination von Bazoer, Gomez und Didavi schloss Letzterer überlegt zur Gästeführung ab (48.).

So ging es aus Sicht der Niedersachsen auch erst einmal nicht weiter, denn die Jonker-Elf zog sich erwartungsgemäß wieder zurück. Die Frankfurter gerieten derweil nicht in Panik und spielten ganz ruhig nach vorne. Durch Hrgota wären die Hessen auch beinahe zum Ausgleich gekommen, doch Casteels rettete reaktionsschnell (62.). Bitter für die SGE: Im direkten Gegenzug stellte Wolfsburg durch Gomez auf 2:0, nachdem sich zuvor Ntep im Stile eines Running Backs durch die Eintracht-Abwehr inklusive eines Tunnels gegen Varela getankt hatte (63.).

Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes war die Partie noch lange nicht entschieden, denn die Frankfurter kamen weiterhin zu Chancen - und Wolfsburg bot obendrein defensiv auch immer wieder mal etwas an. Zum Beispiel Gerhardt, der einen Flankenball aus unerklärlichen Gründen passieren ließ und so Fabian eine großartige Schusschance ermöglichte. Der Mexikaner schoss drüber (70.). Nur 120 Sekunden später vergab Seferovic aus fünf Metern kläglich.

Chancenwucher, doch es bleibt beim 2:0

Dichter sollten die Hessen nicht mehr herankommen, aber auch Wolfsburg ließ in der Schlussviertelstunde ein paar Möglichkeiten liegen, das Ergebnis deutlicher zu gestalten: Bazoer scheiterte an Hradecky (77.), Gomez kam bei einem Flankenball einen Wimpernschlag zu spät (82.) und der eingewechselte Malli traf nur das Außennetz (87.). So blieb es bei einem verdienten 2:0-Erfolg der Wolfsburger, die sich ein wenig Luft im Keller verschafften.

Für Eintracht Frankfurt steht am kommenden Samstag um 15.30 Uhr das Nachbarschaftsduell bei Mainz 05 an. Wolfsburg empfängt zur gleichen Zeit Borussia Mönchengladbach.

1. Bundesliga, 2016/17, 32. Spieltag
Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 0:2
Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg 0:2
Der frühe Vogel...

...sichert sich den besten Platz und die erste Einkaufstüte. Dieser Eintracht-Fan hat noch Zeit, bevor das Spiel zwischen Frankfurt und Wolfsburg beginnt.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3) - 
Varela (5) , 
M. Hector (4) , 
Oczipka (4,5) , 
Tawatha (5) - 
Chandler (4,5)    
Stendera (4)    
Gacinovic (5)    
Fabian (5) , 
Rebic (4)    
Hrgota (6)    

Einwechslungen:
52. Tarashaj (4,5) für Stendera
67. D. Blum für Rebic
67. Seferovic für Hrgota

Trainer:
Kovac
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (2,5)    
S. Jung (4)    
Knoche (3) , 
Wollscheid (3) , 
Gerhardt (3,5)    
Guilavogui (3,5) , 
Arnold (4) - 
Bazoer (4) , 
Didavi (2,5)        
Ntep (3)    
Gomez (2)        

Einwechslungen:
73. Vieirinha für Ntep
80. Malli für Didavi
84. Blaszczykowski für S. Jung

Trainer:
Jonker

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Didavi (48., Linksschuss, Gomez)
0:2
Gomez (63., Linksschuss, Ntep)
Gelbe Karten
E. Frankfurt:
Gacinovic
(9. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Gerhardt
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Casteels
(2.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       VfL Wolfsburg
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 7 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 467 : 459 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 373 : 358 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 94 : 101 Fehlpässe
 
Passquote 80% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 51% : 49% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 2 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
06.05.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
49000
Spielnote:  5
eine tempoarme und spannungslose Partie mit Freundschaftsspielcharakter.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
2:4
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
Gacinovics Schwalbe richtig und gut erkannt (27.). Den Zweikampf Wollscheid gegen Seferovic (70.) hätte man mit Strafstoß ahnden können - ihn nicht zu geben, passte allerdings zur angenehm großzügigen Linie.
Spieler des Spiels:
Mario Gomez
VfL-Stürmer Mario Gomez bekam vorne nur wenige brauchbare Bälle – und war doch der Beste: tolle Vorarbeit zum 1:0, eiskalter Vollstrecker beim 2:0.

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