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Hamburger SV

Hamburger SV

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FSV Mainz 05

1. FSV Mainz 05


HAMBURGER SV
1. FSV MAINZ 05
15.
30.
45.

60.
75.
90.









HSV beendet Niederlagenserie - Muto und Diekmeier verletzt

Mathenia sichert Nullnummer in Hamburg

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel! Der Hamburger SV kam im Abstiegskrimi gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht über ein 0:0 hinaus. In einem Spiel, in dem keine Mannschaft gewillt war, Risiken einzugehen, waren die Nullfünfer die aktivere Mannschaft, konnten daraus aber ebenso kein Kapital schlagen wie der HSV, der sich kämpferisch verbessert zeigte und zumindest seine Niederlagenserie beendete.

Glanzparade: Hamburgs Christian Mathenia rettet gegen Yohinori Muto (re.).
Glanzparade: Hamburgs Christian Mathenia rettet gegen Yohinori Muto (re.).
© imagoZoomansicht

Hamburgs Trainer Markus Gisdol reagierte auf den desolaten Auftritt seiner Elf beim 0:4 in Augsburg mit vier Änderungen: Der wiedergenesene Mathenia (Tor) kehrte ebenso in die Startelf zurück wie Kostic (nach Gelb-Sperre). Außerdem waren Janjicic und Jung neu dabei. Mickel (Tor), Gregoritsch, Walace und Ostrzolek landeten auf der Reservebank. Bemerkenswert: Der erst 18-Jährige Janjicic, bislang mit Ausnahme von zwei Joker-Einsätzen fast ausnahmslos in der Regionalliga-Mannschaft eingesetzt, feierte sein Startelf-Debüt.

Auch FSV-Coach Martin Schmidt ließ im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach kräftig rotieren: Balogun, Gbamin, Öztunali, Cordoba und de Blasis spielten für Hack, Onisiwo, Frei, Bojan und Quaison.

Die prekäre Situation, in der sich beide Mannschaften befinden, war von Beginn an auf dem Platz spürbar. Zwar fehlte es hüben wie drüben nicht an Engagement, allerdings agierten sowohl die Hamburger als auch die Mainzer mit angezogener Handbremse. "Bloß keinen Fehler machen", schien das Motto zu sein.

Die Mainzer wirkten dennoch einen Tick strukturierter und kamen nach sieben Minuten zu einer dicken Möglichkeit: HSV-Keeper Mathenia musste bei einer Doppelchance von Cordoba und Muto all sein Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern. Mathenias Gegenüber Huth war kurz darauf gegen Kostic gefordert (14.).

Damit hatte es sich aber mit nennenswerten Abschlüssen vor der Halbzeit. Das Spiel war geprägt von Hektik, Nervosität und fehlenden Ideen. Unter dem Strich war es ein unheimlich zähes Duell zweier Mannschaften, die sich eng beharkten und offensiv nicht allzu viel zustande brachten.

Nichts Neues nach der Pause - Spätes Verletzungspech

Intensives Duell: Jhon Cordoba gegen Kyriakos Papadopoulos (re.).
Intensives Duell: Jhon Cordoba gegen Kyriakos Papadopoulos (re.).
© imago

Das große Problem hüben wie drüben war die Passquote. Bei den Hamburgern landete in Hälfte eins fast jeder zweite Ball beim Gegner, bei den Nullfünfern war es nur unwesentlich besser - 61 Prozent der Pässe kamen beim FSV an. Folglich überraschte es kaum, dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich nichts. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, keine Fehler zu machen und spielten auf Sicherheit. Die Tabelle lähmte offenbar gewaltig. Chancen gab es über weite Strecken der zweiten Hälfte praktisch gar nicht. Das lag zu einem Großteil auch daran, dass hüben wie drüben die Offensivspieler nur wenig Unterstützung erhielten. Nachrücken stand bei den Defensivspielern nicht unbedingt auf der Tagesordnung.

Knifflig wurde es für Schiedsrichter Daniel Siebert in der 73. Minute, als Donati den Ball im eigenen Sechzehner an den Arm bekam und sich so manch ein Hamburger-Fan Elfmeter gewünscht hätte. Diesen gab es aber nicht, sodass es bis zum Schluss ein spannendes Duell blieb. Der eingewechselte Jairo sorgte noch einmal für ein Ausrufezeichen, als er Huth mit einem satten Distanzversuch prüfte (77.), ehe Gbamis Freistoß knapp vorbeistrich (81.). Tore fielen keine mehr, dafür gab es gleich zwei Verletzte: Nach einem Zusammenprall zwischen Muto und Diekmeier ging es weder für den Mainzer noch für den Hamburger weiter.

Zwei Spieltage stehen in der Bundesliga noch auf dem Programm, traditionsgemäß finden alle Spiele zur gleichen Zeit statt - am kommenden Samstag ab 15.30 Uhr. Der HSV tritt dann auf Schalke ohne den Gelb-gesperrten Mavraj an, Mainz 05 empfängt die Frankfurter Eintracht.

1. Bundesliga, 2016/17, 32. Spieltag
Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05 0:0
Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05 0:0
Gespannte Erwartung

Mainzer Fans im Vorfeld des Abstiegskrimis in Hamburg.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Mathenia (1,5) - 
Diekmeier (4)    
Mavraj (4,5)    
G. Sakai (4)        
Janjicic (4) , 
Jung (4) - 
Hunt (5)    
Holtby (4)    
Kostic (5) - 
Wood (5,5)

Einwechslungen:
68. Jatta für Holtby
82. Gregoritsch für Hunt
89. Ostrzolek für Diekmeier

Trainer:
Gisdol
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
J. Huth (3) - 
Donati (3)    
Bell (2,5)    
Balogun (3) , 
Brosinski (2,5) - 
Gbamin (3) , 
Latza (3,5)    
Öztunali (4,5)    
De Blasis (3,5) - 
Cordoba (2) , 
Muto (4)    

Einwechslungen:
63. Jairo für Öztunali
79. F. Frei für Latza
87. Ramalho für Muto

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
HSV:
G. Sakai
(6. Gelbe Karte)
,
Mavraj
(5., gesperrt)
Mainz:
Donati
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hamburger SV       1. FSV Mainz 05
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 6 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 301 : 328 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 161 : 193 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 140 : 135 Fehlpässe
 
Passquote 53% : 59% Passquote
 
Ballbesitz 48% : 52% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 3 Ecken
 
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Spielinfo

Anstoß:
07.05.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
53915
Spielnote:  4
spielerisch auf bescheidenem Niveau, intensiv und von Zweikämpfen geprägt, zumindest spannend bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
1:5
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 2,5
fuhr eine großzügige Linie, hätte Cordoba (1.) und Diekmeier (26.) Gelb zeigen müssen. Korrekt, beim Zweikampf zwischen Hunt und Bell keinen Foulelfmeter für den HSV zu geben (39.).
Spieler des Spiels:
Christian Mathenia
Er war mehrfach zur Stelle, überzeugte dabei mit mehreren Glanzparaden. Christian Mathenia hielt den HSV somit im Spiel und sicherte den einen Punkt.

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