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SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
SC Freiburg

SC Freiburg


SV DARMSTADT 98
SC FREIBURG
15.
30.
45.










60.
75.
90.









Rückschlag für Freiburg im Rennen um Europa

Gondorf sorgt für die Vorentscheidung

Darmstadt wehrte sich einmal mehr erfolgreich gegen den drohenden Abstieg und überzeugte beim 3:0-Erfolg gegen Freiburg auf der ganzen Linie. Zweikampfstärke, Einsatzfreude und Zielstrebigkeit führten zum 2:0-Pausenvorsprung des SV, der auch im zweiten Abschnitt nichts anbrennen ließ und gegen enttäuschende Breisgauer kaum einmal in Gefahr geriet.

Platte vs. Söyüncü
Der Türöffner: Felix Platte köpft vor Caglar Söyüncü zur Darmstädter Führung ein.
© imagoZoomansicht

Darmstadts Coach Torsten Frings vertraute im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg in Hamburg auf exakt dasselbe Personal.

Sein Pendant, Freiburgs Trainer Christian Streich, tat es ihm gegenüber dem 2:1-Erfolg über Bayer Leverkusen gleich und vertraute auf dieselbe Startformation.

Energische Anfangsminuten der Lilien, die durch Gondorf ihre stärkste Offensivszene hatten (10.), blieben gegen zunächst etwas ungeordnete Freiburger ohne Ertrag. Nach einer knappen Viertelstunde stabilisierte sich die Streich-Elf und hatte mehr Ballkontrolle, Petersen setzte einen ersten Offensivakzent der Gäste (14.).

Platte schneller als Söyüncü

Von Spielkultur war der SCF allerdings noch weit entfernt. Energischer und zielstrebiger waren die 98er, vor allem in Person von Vrancic, der sich dem 1:0 zweimal annäherte (19., 21.). Die Führung der Frings-Schützlinge wenig später war verdient: Sirigu spielte auf Heller, dessen maßgerechte Rechtsflanke Platte am ersten Pfosten per Kopf vor Söyüncü aus drei Metern an Schwolow vorbei ins kurze Eck nickte (22.).

Es waren vor allem die Zweikampfwerte, die im ersten Durchgang den Ausschlag gaben: Die Hausherren hatten hier deutliche Vorteile, ließen höchst aufmerksam vor allem defensiv gegen einfallslose Breisgauer, deren Spiel schon an einer vernünftigen Eröffnung krankte, überhaupt nichts anbrennen.

Gondorf steht blank - 2:0

Darmstadt hatte in Altintop aus der Tiefe heraus einen routinierten Initiator und blieb mit Lauf- und Einsatzfreude das gefährlichere Team (Heller, 30.). Das 2:0 war verdient: Gondorf nutzte in der Nachspielzeit von Durchgang eins freistehend eine Freistoßflanke von Vrancic und köpfte am Fünfer ins rechte Eck ein (45.+1).

Gulde kam nach Wiederanpfiff für Söyüncü, und die Gäste begannen energisch, drängten die Lilien in die Abwehr. Eine Eckballserie brachte nichts ein, Torgefahr blieb ein Fremdwort für den SCF. Nach zehn Minuten fing sich Darmstadt und kurbelte wieder das eigene Offensivspiel an. Sirigu verpasste nach Höflers verkappter Rettungsaktion das 3:0 (56.), noch näher war der omnipräsente Gondorf dran, der Hellers Hereingabe knapp über den Balken bugsierte (58.).

Darmstädter Joker-Zusammenspiel: 3:0!

Streich erschöpfte das Wechselkontingent nach einer guten Stunde gänzlich, Philipp und Stenzel waren für Bulut und Haberer gekommen. Vergeblich, die Lilien ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und legten noch einmal nach, dabei klappte eine Joker-Co-Produktion: Steinhöfer hatte Zeit und Platz zur Flanke. Diese stoppte sich Schipplock halbrechts mit dem Rücken zum Tor, drehte sich um Frantz herum und schoss aus acht Metern ins kurze Eck. Schwolow ließ den nicht unhaltbaren Schuss passieren (65.).

Altintop klärt zweimal auf der Linie

Weil Altintop binnen Sekunden zweimal auf der Linie gegen Philipp rettete (67.), schwanden die Hoffnungen des SCF, noch einmal ins Spiel zu finden, mit zunehmender Spielzeit. Alles andere als eine Niederlage gegen eine Darmstädter Elf, die bis zum Schlusspfiff mit Lust und Spiellaune agierte und durch Sulu dicht vor dem vierten Tor stand (68.), wäre aber auch nicht verdient gewesen. Niederlechner verpasste die Gelegenheit zum Ehrentreffer (79.), ehe nach ereignisloser Schlussphase der dritte Sieg in Folge und das vierte "Zu null" für die Lilien feststand.

Darmstadt, das den Nichtabstieg somit erneut verhinderte, spielt nächsten Samstag (15.30 Uhr) auswärts bei den Bayern. Die Freiburger erlitten einen Rückschlag im Rennen um Europa, in einem direkten Duell um die internationalen Fleischtöpfe hat der SCF am Sonntag (17.30 Uhr) Schalke 04 zu Gast.

1. Bundesliga, 2016/17, 31. Spieltag
SV Darmstadt 98 - SC Freiburg 3:0
SV Darmstadt 98 - SC Freiburg 3:0
Auf Abschiedstour

Nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt hatte der SV Darmstadt 98 um Trainer Torsten Frings.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Esser (3) - 
Sirigu (3)    
Banggaard (3)    
Sulu (2,5)    
Holland (3) - 
Kamavuaka (3,5) , 
Hamit Altintop (1,5) - 
Heller (2) , 
Gondorf (1,5)            
Vrancic (2) - 
Platte (2,5)        

Einwechslungen:
55. Schipplock (2,5)     für Platte
63. Steinhöfer für Sirigu
80. Rosenthal für Gondorf

Trainer:
Frings
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (4) - 
Ignjovski (5) , 
Söyüncü (5)    
Kempf (5) , 
C. Günter (4,5) - 
Höfler (5) - 
Frantz (5)    
O. Bulut (5)    
Haberer (4,5)    

Einwechslungen:
46. Gulde (3,5) für Söyüncü
54. Philipp (4) für O. Bulut
62. P. Stenzel für Haberer

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Platte (22., Kopfball, Heller)
2:0
Gondorf (45. + 1, Kopfball, Vrancic)
3:0
Schipplock (65., Rechtsschuss, Steinhöfer)
Gelbe Karten
Darmstadt:
Gondorf
(6. Gelbe Karte)
,
Banggaard
(4.)
Freiburg:
-

Spieldaten

SV Darmstadt 98       SC Freiburg
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 9 Torschüsse
 
gespielte Pässe 329 : 468 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 248 : 382 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 81 : 86 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
29.04.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
Zuschauer:
17400 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
trotz der Einseitigkeit bot das Spiel durch die temporeichen Darmstädter Vorstöße und Kombinationen sowie daraus resultierenden Torraumszenen gute Unterhaltung.
Chancenverhältnis:
9:5
Eckenverhältnis:
7:6
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 2
hatte die faire Partie gut im Griff, übersah am Ende nur das Foul von Ignjovski an Heller (76.) direkt vor seinen Augen.
Spieler des Spiels:
Jerome Gondorf
Kein Weg war Jerome Gondorf zu weit. Am eigenen Strafraum führte er Zweikämpfe, vorne tauchte er oft gefährlich auf und vollstreckte zum 2:0.

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