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VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg

0
:
6

Halbzeitstand
0:3
Bayern München

Bayern München


VFL WOLFSBURG
BAYERN MÜNCHEN
15.
30.
45.






60.
75.
90.












FCB krönt sich nach Gala zum fünften Mal in Serie zum Meister

Lewandowski ebnet den Weg zum Titel

Der FC Bayern München ist nach dem 31. Spieltag der Bundesliga-Saison 2016/17 neuer und alter Deutscher Meister! Der die gesamte Spielzeit über souveräne Spitzenreiter setzte sich beim VfL Wolfsburg verdient mit 6:0 durch und feierte damit abermals frühzeitig den fünften Titel in Serie. Die Niedersachsen konnten dem FCB trotz zwischenzeitlich guter Phasen nichts entgegensetzen. Mann des Tages war einmal mehr Lewandowski.

FC Bayern München
Gute Laune nach sechs Toren: Der FC Bayern München machte die Meisterschaft mit einer 6:0-Gala in Wolfsburg dingfest.
© Getty ImagesZoomansicht

Wolfsburgs Trainer Andries Jonker baute seine Startformation im Vergleich zum knappen 0:1 in Berlin etwas um: Rodriguez kehrte in die Innenverteidigung zurück, auch Didavi und Horn begannen. Sie ersetzten Guilavogui (5. Gelbe Karte), Vieirinha (Bank) und Malli (Rückenprobleme). Weil Rodriguez in die Abwehr rückte, kehrte Kapitän Luiz Gustavo auf seine angestammte Position auf der Doppelsechs zurück.

Bayern-Coach Carlo Ancelotti nahm nach dem bitteren 2:3 im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund ebenfalls drei Wechsel vor: Kimmich, Müller und Coman starteten anstelle von Xabi Alonso (krank, nicht im Kader), Vidal und Ribery (jeweils Bank). Der Auftrag der Münchner war durch das 0:0 von RB Leipzig am Nachmittag gegen Ingolstadt klar: mit einem Auswärtsdreier die Meisterschaft einfahren.

Wolfsburg hält zunächst gut mit

Dieses Unterfangen ging der Rekordmeister auch von Beginn an mit Nachdruck an: Ab der 1. Spielminute übernahm der Tabellenführer das Kommando, wenngleich auch einige Fehlpässe immer wieder Einzug fanden. Das lag wiederum auch daran, dass Wolfsburg sich zwischenzeitlich immer wieder in den Zweikämpfen gut anstellte und defensiv die Räume geschickt verdichtete.

Sogar einige Halbchancen sprangen für die Niedersachsen heraus: Gomez, der sich körperlich vor allem gegen Kimmich ein paar Mal stark behauptete, versuchte es mit einem Kunstschuss (8.). Dann setzte sich Didavi über links ordentlich in Szene (15.).

David Alaba
Eröffnete den Torreigen mit einem direkten Freistoßtreffer: David Alaba.
© Getty Images

In der Folge schaltete Bayern allerdings einen Gang höher - und schon klingelte es ein erstes Mal: Alaba übernahm bei einem Freistoß aus 25 Metern die Verantwortung und schlenzte das Leder perfekt rechts oben ins Tor (19.). Casteels war trotz prächtiger Streckung machtlos. Apropos Casteels: Der Belgier verhinderte zunächst mit zwei spektakulären Paraden gegen Lewandowski und Müller das 0:2 (22.), sodass Didavi auf der anderen Seite die Chance auf den Ausgleich hatte - und liegen ließ (23.).

Lewandowski macht den Deckel drauf

Die Messe sollte in der Folge und noch in der ersten Hälfte schnell gelesen sein - und das nach einem wunderschönen Doppelpack von Lewandowski. Der polnische Top-Torjäger feuerte den Ball zunächst nach überlegtem Zuspiel von Müller in den rechten Winkel (36.), ehe der 28-Jährige nach Pass von Coman freistehend rechts unten einschoss (45.). Mit seinen Saisontoren 27 und 28 machte Lewandowski somit bereits frühzeitig die sichere Meisterschaft der Münchner am 31. Spieltag fix.

Lattenknaller von Alaba

Wer nun glaubte, dass die zweiten 45 Minuten zu einer Art Schaulaufen werden würden, der wurde eines Besseren belehrt: Denn Wolfsburg kam mit frischem Mut und Willen aus den Katakomben - und auch München zeigte sich weiter spielfreudig. Möglichkeiten gab es ebenfalls: Beinahe verkürzte erst Bazoer auf 1:3 (47.), ehe auf der anderen Seite Alaba die Haltbarkeit des Querbalkens TÜV-gerecht prüfte (48.).

Robben mit dem Schlusspunkt

Mit fortschreitender Zeit verpuffte allerdings auch immer mehr der innere Antrieb der Wölfe, die offenbar wussten, dass gegen diesen spielstarken FCB kein 0:3-Rückstand mehr aufgeholt werden konnte. Die VfL-Köpfe sanken gar noch tiefer, als das 0:4 folgte: Über die rechte Seite arbeiteten sich Müller und Robben - auch mit etwas Glück - nach vorne. Der Niederländer zog schließlich in gewohnter Manier nach innen, ehe der präzise Flachschuss ins rechte untere Eck folgte (66.). Zu diesem Zeitpunkt hatten sich Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge & Co. auf der Tribüne längst das wohlverdiente Feiertagsbier geholt.

Rekord-Meisterschaft nach Gala

Robert Lewandowski
Deutscher Meister - und Torjäger-Kanone? Auch dank Doppelpacker Robert Lewandowski feierte der FC Bayern die fünfte Meisterschaft in Serie.
© Getty ImagesZoomansicht

Grund zum Anstoßen hatten die Offiziellen auch noch während der Partie: Denn nachdem sich Luiz Gustavo wegen eines taktischen Fouls die Gelb-Rote Karte geholt hatte (78.), überraschte Kimmich den VfL mit seiner schnellen Ausführung in die Spitze. Lewandowski war auf und davon und schoss den Ball aus spitzem Winkel an den rechten Pfosten. Müller passte auf und staubte zum 5:0 ab (80.). Der auffällig agile und spielfreudige Kimmich machte am Ende gar noch mit seinem saftigen Rechtsschuss (erstes Tor seit dem 7. Spieltag) das halbe Dutzend klar (85.).

Dann konnten die Feierlichkeiten beginnen: Rekordmeister Bayern München krönte sich zum fünften Mal in Serie (Rekord) und zum 27. Mal insgesamt zum Deutschen Meister.

Am nächsten Samstag tritt Wolfsburg, das noch mitten im Abstiegskampf hängt, um 15.30 Uhr auswärts in Frankfurt an. Bayern empfängt zeitgleich Schlusslicht Darmstadt 98.

1. Bundesliga, 2016/17, 31. Spieltag
VfL Wolfsburg - Bayern München 0:6
VfL Wolfsburg - Bayern München 0:6
Warmmachen in Wolfsburg

Die Münchner Spieler in der Wolfsburger Arena.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (4) - 
Blaszczykowski (6)    
Knoche (5) , 
R. Rodriguez (5)    
Gerhardt (4,5) - 
Luiz Gustavo (6)        
Bazoer (5) , 
Arnold (5) - 
Didavi (5)    
J. Horn (4,5) - 
Gomez (5)

Einwechslungen:
46. Vieirinha (6) für Blaszczykowski
67. Seguin für R. Rodriguez
79. Ntep für Didavi

Trainer:
Jonker
Bayern München
Aufstellung:
Ulreich (3) - 
Lahm (3)        
Hummels (3)    
Alaba (2,5)    
Kimmich (2)    
Thiago (2)    
Robben (2)    
T. Müller (2)    
Coman (1,5) - 
Lewandowski (1,5)        

Einwechslungen:
68. Juan Bernat für Hummels
71. Rafinha für Lahm
75. Renato Sanches für Thiago

Trainer:
Ancelotti

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Alaba (19., direkter Freistoß, Linksschuss)
0:2
Lewandowski (36., Rechtsschuss, T. Müller)
0:3
Lewandowski (45., Linksschuss, Coman)
0:4
Robben (66., Linksschuss, T. Müller)
0:5
T. Müller (80., Linksschuss, Lewandowski)
0:6
Kimmich (85., Rechtsschuss, Robben)
Gelb-Rote Karten
Wolfsburg:
Luiz Gustavo
(78.)
Bayern:
-

Spieldaten

VfL Wolfsburg       Bayern München
Tore 0 : 6 Tore
 
Torschüsse 7 : 17 Torschüsse
 
gespielte Pässe 381 : 601 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 301 : 527 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 74 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 88% Passquote
 
Ballbesitz 39% : 61% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 5 Abseits
 
Ecken 4 : 4 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Ulreich, Sven
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Bayern München
9
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2.
Bürki, Roman
Bürki, Roman
Borussia Dortmund
12
5x
 
Fährmann, Ralf
Fährmann, Ralf
FC Schalke 04
12
5x
 
4.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
11
4x
 
5.
Baumann, Oliver
Baumann, Oliver
TSG Hoffenheim
12
4x
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Spielinfo

Anstoß:
29.04.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Volkswagen-Arena, Wolfsburg
Zuschauer:
30000 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
einseitiges Spektakel. Schöne Tore, wenig Spannung.
Chancenverhältnis:
2:12
Eckenverhältnis:
4:4
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2
souveräner Leiter mit meist richtigen Entscheidungen. Kein Strafstoß nach Kimmichs unabsichtlichem Handspiel (30.) war ebenso korrekt wie Gelb und Gelb-Rot für Luiz Gustavo.
Spieler des Spiels:
Robert Lewandowski
Er entschied schon vor der Pause das Spiel. Dabei nutzte Robert Lewandowski den ihm gewährten Freiraum, spielte seine ganze Klasse vor dem Tor aus.

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