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RB Leipzig

RB Leipzig

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
SC Freiburg

SC Freiburg


RB LEIPZIG
SC FREIBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.












Freiburg über weite Strecken chancenlos - Sabitzer verletzt

Poulsen bringt Leipzig auf Siegkurs

Dank des vierten Erfolgs in Serie durch ein souveränes 4:0 gegen den SC Freiburg kommt RB Leipzig dem Einzug in die Champions League immer näher. Im Aufsteigerduell gegen die Breisgauer präsentierten sich die Sachsen spielerisch überlegen und stellten Mitte des Spiels mit drei Toren binnen 15 Minuten die Weichen frühzeitig auf Sieg.

Yussuf Poulsen (l.)
Brachte Leipzig gegen Freiburg in Führung: Yussuf Poulsen (l.).
© Getty ImagesZoomansicht

RB-Coach Ralph Hasenhüttl nahm nach dem 1:0 gegen Leverkusen drei Änderungen vor. Statt Orban (Gelb-Rot-Sperre), Ilsanker und Burke (beide Bank) begannen Upamecano, Halstenberg und Poulsen, der vor einer Woche gegen Bayer das Siegtor in der Nachspielzeit als Joker erzielte hatte.

SC-Trainer Christian Streich musste im Vergleich zum 1:0 gegen Mainz einen Wechsel vornehmen: Spielmacher und Topscorer Grifo fiel mit einem Innenbandanriss im rechten Knie verletzt aus. Guedé rückte in die Startelf.

Leipzig drückt, Gulacsi im Glück

Mit Ausnahme der ersten paar Minuten, in denen Freiburg um frühes Stören bemüht war, gestaltete Leipzig die Partie in der ersten Hälfte äußerst einseitig. Ein noch abgefälschter Distanzschuss von Forsberg aus rund 20 Metern trudelte nur knapp am Tor vorbei (6.). Kurz darauf kam Demme halbrechts im Strafraum frei zum Schuss, Schwolow bekam jedoch rechtzeitig die Fäuste hoch (9.). Nach gut einer Viertelstunde rauschte Poulsen nach Vorarbeit von Werner von links am Fünfmeterraum heran, verpasste den Ball jedoch ganz knapp (16.).

Bis zur 25. Minute war von Freiburg in der gegnerischen Hälfte nichts zu sehen. Nach einem weiten Freistoß tauchte dann jedoch Frantz halbrechts im Strafraum auf, wurde aber vom aufmerksamen Gulacsi im letzten Moment an einem klaren Abschluss gehindert. Leipzig blieb tonangebend, Werners Schuss wurde von Söyüncü erst in letzter Sekunde noch über das Tor abgefälscht (28.). Dass der SCF kurz darauf zu einer weiteren Gelegenheit kam, lag an einem Fauxpas von Gulacsi, der einen Ball im Strafraum durch die Finger rutschen ließ. Niederlechner wollte profitieren und ins verwaiste Tor abschließen, rutschte jedoch aus, sodass das Spielgerät ins Aus trudelte (29.).

Drei RB-Tore binnen 15 Minuten

In der Schlussviertelstunde münzte Leipzig die optische Überlegenheit schließlich auch in Tore um. Keita wurde halblinks im Strafraum zunächst noch entscheidend von Söyüncü gestört, der den Guineer dabei noch vor dem Ball traf (33.). Drei Minuten später stand es 1:0: Nach einer Freistoßflanke von Forsberg stieg Poulsen am linken Pfosten höher als Söyüncü und köpfte ins rechte Toreck ein (36.). Noch vor der Pause legten die Sachsen nach. Nach einem Einwurf des SCF in der Leipziger Hälfte schickte Poulsen Werner allein Richtung Tor - und der ehemalige Stuttgarter erzielte eiskalt gegen Schwolow in seinem sechsten Bundesliga-Spiel gegen Freiburg seinen sechsten Treffer (42.).

Nach dem Seitenwechsel brachte Streich mit Petersen und Höfler für Guedé und Schuster neue Kräfte. Nach einer durchaus guten Schussgelegenheit für Kübler, die dieser recht kläglich vergab, stellte jedoch RB frühzeitig die Weichen auf Sieg. Keita tauchte frei am Strafraumrand auf, zwar unterband Kempf den Passversuch des Mittelfeldstrategen in den Lauf von Poulsen, doch der Ball landete so genau wieder bei Keita, der aus 14 Metern in zentraler Position trocken das 3:0 erzielte (51.).

Sabitzer scheidet verletzt aus

Naby Keita (2.v.l.)
Naby Keita (2.v.l.) erzielt vom Strafraumrand das 3:0.
© imago

Nach dem dritten Treffer war die Luft aus dem Geschehen ein wenig heraus. Leipzig ließ den Ball weiter locker durch die eigenen Reihen laufen, beim SCF schlich sich ab und an ein wenig Frust ein. So traf Haberer Gegenspieler Sabitzer recht heftig am Fuß, der Ex-Bochumer sah die Gelbe Karte, der Österreicher musste humpelnd für Kaiser ausgetauscht werden (70.).

In der Schlussphase überließ RB den Gästen ein wenig mehr Spielanteile. Prompt war der Ball in der 79. Minute erstmals im Tor der Sachsen, doch Petersens vermeintlicher Treffer wurde wegen einer vom Schiedsrichter-Assistenten erkannten Abseitsstellung des Torschützen nicht gegeben. Und so ging das Spiel ohne Treffer für die Breisgauer zu Ende. Stattdessen gelang Demme kurz vor dem Abpfiff aus kurzer Distanz per Kopf sogar noch das 4:0 für die Hausherren (90.) - für den Preis eines Zahnes, den Freiburgs Höfler dem Leipziger Mittelfeldspieler bei seinem ersten Bundesliga-Treffers mit einem hohen Fuß ausschlug.

Leipzig ist in der kommenden Woche am Sonntag (17.30 Uhr) beim FC Schalke 04 zu Gast, Freiburg empfängt ebenfalls am Sonntag (15.30 Uhr) Bayer Leverkusen.

1. Bundesliga, 2016/17, 29. Spieltag
RB Leipzig - SC Freiburg 4:0
RB Leipzig - SC Freiburg 4:0
Heimspiel

Am 29. Spieltag erwartete RB Leipzig den im vergangenen Sommer ebenfalls mit aufgestiegenen SC Freiburg.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (3) - 
Bernardo (3,5) , 
Upamecano (3) , 
Compper (2,5) , 
Halstenberg (3) - 
Keita (2,5)            
Demme (1,5)        
Sabitzer (3,5)    
Forsberg (2,5) - 
Ti. Werner (2,5)    
Y. Poulsen (1,5)        

Einwechslungen:
56. Ilsanker (3) für Keita
70. D. Kaiser für Sabitzer
78. Burke für Y. Poulsen

Trainer:
Hasenhüttl
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
Kübler (4)    
Söyüncü (4,5) , 
Kempf (4) , 
Ignjovski (4) - 
Schuster (4,5)        
Abrashi (4)    
Frantz (4) , 
Haberer (4,5)    
Guedé (5)    

Einwechslungen:
46. Petersen (4) für Guedé
46. Höfler (3,5) für Schuster
80. P. Stenzel für Abrashi

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Y. Poulsen (36., Kopfball, Forsberg)
2:0
Ti. Werner (42., Rechtsschuss, Y. Poulsen)
3:0
Keita (51., Rechtsschuss)
4:0
Demme (90., Kopfball, Ti. Werner)
Gelbe Karten
Leipzig:
Keita
(6. Gelbe Karte)
Freiburg:
Haberer
(7. Gelbe Karte)
,
Kübler
(1.)

Spieldaten

RB Leipzig       SC Freiburg
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 11 Torschüsse
 
gespielte Pässe 521 : 426 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 411 : 299 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 127 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 70% Passquote
 
Ballbesitz 55% : 45% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 44% : 56% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 0 Ecken
 
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30
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Hertha BSC
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Spielinfo

Anstoß:
15.04.2017 15:30 Uhr
Zuschauer:
41446
Spielnote:  2,5
fußballerisch ansprechend, herrlich herausgespielte Tore, allerdings mangelte es angesichts der Leipziger Dominanz an Spannung.
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
6:0
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
erfreulich großzügige und souveräne Spielführung mit einem Schönheitsfehler. Wenn er beim regelkonformen Zweikampf von Upamecano gegen Niederlechner schon seinen Linienrichter überstimmt und auf Foulspiel entscheidet, hätte es Elfmeter und nicht Freistoß geben müssen (54.).
Spieler des Spiels:
Yussuf Poulsen
Mit seinem jeweils dritten Tor und Assist in dieser Saison ebnete Mittelstürmer Yussuf Poulsen den Weg zum Sieg. Wie immer mit unermüdlichem Einsatz.

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