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FC Schalke 04

FC Schalke 04

4
:
1

Halbzeitstand
2:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


FC SCHALKE 04
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.












Burgstaller mit Doppelpack - Nastasic sieht 5. Gelbe Karte

Schalke bestraft Wolfsburgs Abwehrschwächen

Dank eines 4:1-Erfolgs gegen den uninspirierten und in der Defensive äußerst anfälligen VfL Wolfsburg hat sich der FC Schalke 04 für die 0:3-Niederlage am Dienstag in Bremen rehabilitiert. Die Gelsenkirchener nutzten die sich bietenden Räume clever aus und siegten hochverdient. Wolfsburg steckt indes nun wieder tief im Abstiegskampf.

Guido Burgstaller (Mi.)
Guido Burgstaller (Mi.) erzielt früh im Spiel das 1:0 für Schalke.
© Getty ImagesZoomansicht

Schalke-Trainer Markus Weinzierl nahm nach der 0:3-Schlappe in Bremen zwei personelle Umstellungen vor, die aber mit mehreren positionellen Verschiebungen verbunden waren. Weil der wiedergenesene Kolasinac wieder mitwirken konnte, rückte Kehrer auf die linke Seite, während Caligiuri daher nun im Mittelfeld agierte und Schöpf auf die Bank verdrängte. Zudem spielte Bentaleb (nach Sperre) für Stambouli (nicht im Kader).

Wolfsburgs Trainer Andries Jonker nahm im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Freiburg sogar vier personelle Wechsel vor: Jung, der nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, übernahm statt Träsch (Fußverletzung) die rechte Abwehrseite. Luiz Gustavo kehrte nach Sperre zurück und spielte statt Wollscheid. In der Offensive starteten Didavi und Malli an Stelle von Blaszczykowski und Vieirinha (beide Bank).

Burgstaller und Goretzka eiskalt

Wolfsburg bot in Gelsenkirchen nicht nur auf dem Papier eine sehr offensive Ausrichtung auf, sondern zeigte dies auch auf dem Spielfeld gleich zu Beginn. Denn Bazoer sollte im Gegenpressing weit vorgerückt fast auf einer Höhe mit Gomez das Schalker Aufbauspiel stören. Das allerdings misslang gründlich. Denn so bot sich Schalke viel Platz in der Hälfte der Niedersachsen. Meyer wurde von Arnold schon in der 2. Minute erst knapp vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Der fällige Freistoß des Gefoulten trudelte abgefälscht nur knapp über die Querlatte. Wenig später stand es bereits 1:0: Erneut hatte Meyer viel Platz vor dem Strafraum und bediente Burgstaller genau im richtigen Moment. Der Österreicher schloss schließlich aus zentraler Position ab, Casteels konnte nicht mehr entscheidend abwehren (6.).

Auch danach änderte sich wenig am Geschehen, auch wenn die Niedersachsen etwas offensiver wurden. So hatte Malli nach einem Querschläger im Strafraum der Hausherren die beste Chance des VfL in der ersten Hälfte, spitzelte den Ball aber hauchdünn am Pfosten vorbei (17.). Zielstrebiger aber waren die Gelsenkirchener, die die ihnen gewährten Räume konsequent zu nutzen versuchten. Choupo-Moting und Goretzka zwangen Casteels zum Eingreifen (15., 19.). Mitte der ersten Hälfte gelang S04 das 2:0. Wieder hatte Meyer viel Platz vor dem Strafraum und brachte so gekonnt Choupo-Moting links im Strafraum ins Spiel. Dessen Hereingabe prallte etwas glücklich vom Absatz Knoches genau zu Goretzka, der aus zentraler Position einschob (23.).

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte verlegte sich Schalke zumeist auf Ergebnisverwaltung. Wolfsburg, dem es über weite Strecken an Esprit und Leidenschaft im Zweikampfverhalten mangelte, kam dabei indes eher zufällig zu Gelegenheiten. So scheiterte Gomez nach einem Querschläger von Bentaleb aus spitzem Winkel am Außennetz (32.). Kurz darauf ließ der Nationalspieler im Strafraumzentrum clever durch für den hinter ihm postierten Didavi, der jedoch deutlich verzog (34.). So blieb es zur Pause beim verdienten 2:0 für die Weinzierl-Elf.

Caligiuri schiebt locker ein - Gomez reklamiert vergebens

Nach der Pause brachte Jonker für die rechte Seite Blaszczykowski für Jung. Doch an der Löchrigkeit der Defensive änderte sich zunächst nichts. Burgstaller und Meyer bereiten auf der linken Angriffsseite für Choupo-Moting vor, dessen Hereingabe bis zu Caligiuri durchkam, der - freistehend im Strafraumzentrum - ins rechte Eck vollstreckte (49.).

Thilo Kehrer, Benedikt Höwedes, Daniel Caligiuri, Guido Burgstaller (v.li.)
Die Schalker Spieler bejubeln einen Treffer beim Heimsieg gegen Wolfsburg.
© Getty Images

Die Gelsenkirchener schalteten in der Folge wieder verstärkt in den Kontrollmodus des nunmehr klaren Vorsprungs. Wolfsburg wiederum agierte nun auch in der Offensive zumeist sehr zaghaft, hatte in der 61. Minute allerdings ein wenig Pech, als Referee Benjamin Brand nach einem Foulspiel von Nastasic an Gomez, der dabei etwas theatralisch zu Boden ging, nicht auf Strafstoß für den VfL entschied. Danach zeigte sich der VfL zumindest im Spiel nach vorne gegen allerdings auch in der Konzentration nachlassende Schalker wieder ein wenig präsenter. Nachdem Bazoer mit einem Schuss vom Strafraumrand den Ellbogen von Nastasic traf, wurde Didavi mit seinem Nachschuss vor dem halbleeren Tor gerade noch geblockt (67.).

In den letzten 20 Minuten wurde das Spiel ungeachtet des klaren Ergebnisses noch einmal ein wenig offener: Goretzka traf vom Strafraumrand aus die Querlatte (71.). Ein erneuter Fauxpas in der Wolfsburger Defensive - Luiz Gustavo unterlief eine Flanke von Kehrer - bescherte Burgstaller dann seinen zweiten Treffer des Spiels. Der Österreicher traf aus zentraler Position ins rechte Eck. Kurz darauf kam der VfL zum Ehrentreffer. Nach Foul von Nastasic an Blaszczykowski gab es Strafstoß, den Gomez eiskalt verwandelte (79.). Der Schlusspunkt der Partie.

Für den FC Schalke geht es bereits am Donnerstag (21.05 Uhr) in der Europa League zu Ajax Amsterdam, anschließend wartet in der Bundesliga am Sonntag (17.30 Uhr) das Auswärtsspiel in Darmstadt auf die Königsblauen. Wolfsburg trifft am Samstag (15.30 Uhr) auf den FC Ingolstadt.

1. Bundesliga, 2016/17, 28. Spieltag
FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 4:1
FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg 4:1
Konzentration

Mitspielen tut Schalke-Coach Markus Weinzierl nicht, der Trainer verlangte aber beim Heimspiel gegen Wolfsburg volle Kraft voraus.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Schalke 04
Aufstellung:
Fährmann (3) - 
Kehrer (2,5) , 
Höwedes (3)    
Nastasic (4,5)    
Kolasinac (3)    
Goretzka (2)    
Bentaleb (3) - 
D. Caligiuri (2,5)    
M. Meyer (1,5) , 
Choupo-Moting (2)    
G. Burgstaller (1,5)            

Einwechslungen:
66. Schöpf für Choupo-Moting
72. Coke für Kolasinac
85. Huntelaar für G. Burgstaller

Trainer:
Weinzierl
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (4) - 
S. Jung (5)    
Knoche (6) , 
Luiz Gustavo (5,5)    
J. Horn (4,5) - 
Guilavogui (5) - 
Bazoer (4,5)    
Arnold (4,5)    
Didavi (4,5)    
Malli (5,5) - 
Gomez (3,5)        

Einwechslungen:
46. Blaszczykowski (4) für S. Jung
74. Vieirinha für Didavi
80. Mayoral für Gomez

Trainer:
Jonker

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
G. Burgstaller (6., Rechtsschuss, M. Meyer)
2:0
Goretzka (23., Rechtsschuss, Choupo-Moting)
3:0
D. Caligiuri (49., Linksschuss, Choupo-Moting)
4:0
G. Burgstaller (77., Linksschuss, Kehrer)
4:1
Gomez (79., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Blaszczykowski)
Gelbe Karten
Schalke:
Nastasic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Wolfsburg:
Arnold
(8. Gelbe Karte)
,
Bazoer
(3.)

Spieldaten

FC Schalke 04       VfL Wolfsburg
Tore 4 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 18 Torschüsse
 
gespielte Pässe 494 : 390 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 418 : 319 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 76 : 71 Fehlpässe
 
Passquote 85% : 82% Passquote
 
Ballbesitz 55% : 45% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 36% : 64% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 9 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 5 : 1 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Veltins-Arena, Gelsenkirchen
Zuschauer:
61298
Spielnote:  2,5
Schalke mit beeindruckender Effizienz, die Spannung war aufgrund defensiv desolater Wolfsburger aber früh verflogen.
Chancenverhältnis:
5:5
Eckenverhältnis:
5:1
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 3,5
hatte über weite Strecken alles im Griff, lag bei den persönlichen Strafen richtig. Allerdings: Beim Foul von Nastasic gegen Gomez hätte er auf Strafstoß entscheiden müssen (60.). Vertretbar war hingegen, bei Nastasics Handspiel weiterlaufen zu lassen (67.).
Spieler des Spiels:
Guido Burgstaller
Nach vier Spielen ohne Tor trumpfte Guido Burgstaller wieder auf. Treffsicher, ein ständiger Unruheherd – der umtriebige Stürmer war kaum zu stoppen.

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