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Hertha BSC

Hertha BSC

1
:
3

Halbzeitstand
1:1
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


HERTHA BSC
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.




60.
75.
90.












Hoffenheim setzt sich unter den ersten Vier fest

Süle-Hammer zum 100.! Die TSG darf weiter träumen

Hoffenheim gelang zum Auftakt des 26. Spieltages ein großer Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation. Die Kraichgauer gewannen bei den bisher so heimstarken Berlinern mit 3:1 und drehten dabei auch einen Rückstand. Innenverteidiger Süle beschenkte sich in seinem Jubliäum mit einem Traumtor. Auf Seiten der Gastgeber erlebte Youngster Mittelstädt einen schwarzen Tag.

Niklas Süle
Großer Jubel: Niklas Süle (re., verdeckt) wird von seinen Kollegen zum Treffer im 100. BL-Spiel gefeiert.
© Picture AllianceZoomansicht

Hertha-Trainer Pal Dardai hatte mit Verletzungs- bzw. Krankheitsproblemen seiner Spieler zu kämpfen, konnte aber immerhin auf die Leistungsträger Brooks und Kalou (beide nach Verletzungen wieder fit) zurückgreifen. Im Vergleich zur 2:4-Niederlage in Köln wechselte der Ungar zweimal: Esswein und Mittelstädt ersetzten Haraguchi (Bank) und Plattenhardt, der wegen einer Mittelohrentzündung fehlte.

Ebenfalls zwei Veränderungen nahm TSG-Coach Julian Nagelsmann gegenüber dem 1:0-Erfolg gegen Leverkusen vor: Der 29-Jährige setzte Szalai und Bicakcic auf die Bank und vertraute stattdessen auf Amiri und Vogt. Durch die Umstellungen rutschte unterdessen Kramaric neben den Ex-Herthaner Wagner in den Sturm.

Berliner Pressing - Wagners Finger

Die Berliner begannen forsch und setzten die Gäste aus dem Kraichgau durch hohes Pressing früh unter Druck. Die "Nagelsmänner" konnten damit nur selten per Kurzpassspiel aufbauen, verbuchten aber dennoch die ersten guten Tormöglichkeiten: Jarstein entschärfte eine Kramaric-Rakete, ehe Mittelstädt nach der folgenden Ecke einen Hübner-Kopfball auf der Linie klärte (8.). Hoffenheims Wagner trat nach einem Zusammenprall mit Ibisevic unterdessen nur durch einen ausgerenkten Finger in Erscheinung (14.).

Nach einer guten Viertelstunde zeigten sich die Berliner erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor: Esswein trat klasse mit Tempo an und bediente Kalou, der an Baumann scheiterte. Hoffenheims Keeper war anschließend auch beim Abpraller von Rudy auf der Höhe (17.). Zwar blieben in den folgenden Minuten weitere Tormöglichkeiten aus, dafür sahen die Zuschauer im Olympiastadion aber trotzdem eine ansehnliche Begegnung, in der die Gäste aus Hoffenheim über 60 Prozent Ballbesitz hatten.

Pekariks Premiere

Für den ersten Treffer des Tages sorgte dann ein Akteur, der bis dato nicht für seine Torjägerqualitäten bekannt gewesen war: Berlins Außenverteidiger Pekarik hämmerte einen von Esswein abgefälschten Kalou-Pass in die Maschen und erzielte in seinem 151. Bundesliga-Spiel sein erstes Tor (32.).

Lange hatte die Führung der so heimstarken Hauptstädter aber nicht Bestand: Youngster Mittelstädt sprang der Ball im Strafraum unglücklich an die Hand, sodass Schiedsrichter Benjamin Brand folgerichtig auf den Punkt zeigte. Kramaric, der kurz vor dem Gegentor den Ball verloren hatte, glich die Partie aus elf Metern wieder aus (38.). Mit 1:1 ging es auch in die Kabinen, auch weil Wagner seinen ersten Abschluss neben das Tor setzte (41.).

Mittelstädts gebrauchter Tag

Im zweiten Durchgang fand Hoffenheim zuerst zu seinem Rhythmus zurück, obwohl die Berliner weiterhin bissig agierten. In dieser Phase probierte es Toljan gleich doppelt aus der Distanz, dazu scheiterte Demirbay an Jarstein (53.). Anschließend folgte eine für die Partie wegweisende Situation: Auf der Außenbahn auf Höhe des Sechzehners holte Mittelstädt Amiri von den Beinen und sah folgerichtig die Gelb-Rote Karte (58.).

Fortan spielte nur noch der Gast aus Hoffenheim, während von den dezimierten Berlinern keinerlei Entlastung zu sehen war. Wagner rutschte an einer Flanke vorbei (62.), Kramaric traf binnen weniger Sekunden doppelt Aluminum (66.) - und auch Demirbay scheiterte an der Torumrandung (68.). Trotz des Chancenwuchers wollte die Kugel zunächst aber nicht ins Tor, sodass es schließlich ein Innenverteidiger für die Kraichgauer richten musste: Süle hämmerte in seinem 100. Bundesliga-Spiel die Kugel aus rund 25 Metern humorlos in die Maschen (76.) - ein tolles Tor im Jubiläum.

TSG-Konter sitzt - die Entscheidung!

Zwar stellten die Hoffenheim daraufhin ihre Offensive wieder ein, doch ein sauber herausgespielter Konter brachte kurz vor dem Ende schließlich die Entscheidung: Wagner bediente Kramaric, der den Doppelpack schnürte und damit den Deckel draufsetzte (86.). Hoffenheim machte durch den Erfolg in Berlin einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation, während die Berliner nach der zweiten Heimniederlage weiterhin noch auf Kurs Europa League liegen.

Die Bundesliga macht nur kurz Pause, denn eine englische Woche steht an. Am Mittwoch (20 Uhr) ist die Hertha bei Borussia Mönchengladbach zu Gast, Hoffenheim empfängt bereits am Abend zuvor (20 Uhr) den FC Bayern.

Bundesliga, 2016/17, 26. Spieltag
Hertha BSC - TSG Hoffenheim 1:3
Hertha BSC - TSG Hoffenheim 1:3
Guter Dinge

Hertha-Trainer Pal Dardai ist vor dem Anpfiff gut gelaunt.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (3) - 
Pekarik (2,5)    
Langkamp (4) , 
Brooks (3,5) , 
Mittelstädt (5)    
Stark (4) - 
Esswein (4)    
Darida (4) , 
Skjelbred (4)    
Kalou (4)    
Ibisevic (5)            

Einwechslungen:
63. Torunarigha für Ibisevic
65. Haraguchi für Kalou
79. Allagui für Esswein

Trainer:
Dardai
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (3,5) - 
Süle (2)    
Vogt (3) , 
B. Hübner (3) - 
Toljan (3,5) , 
Zuber (2,5) - 
Rudy (3)    
Demirbay (2,5)    
Nad. Amiri (4)        
Kramaric (1,5)            
Wagner (3)

Einwechslungen:
62. Uth für Nad. Amiri
88. Szalai für Kramaric
90. Polanski für Demirbay

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Pekarik (32., Rechtsschuss, Esswein)
1:1
Kramaric (39., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:2
Süle (76., Rechtsschuss, Zuber)
1:3
Kramaric (86., Rechtsschuss, Wagner)
Gelb-Rote Karten
Hertha:
Mittelstädt
(58.)
Hoffenheim:
-
Gelbe Karten
Hertha:
Ibisevic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Skjelbred
(1.)
Hoffenheim:
Nad. Amiri
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Hertha BSC       TSG Hoffenheim
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 5 : 28 Torschüsse
 
gespielte Pässe 353 : 621 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 280 : 557 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 73 : 64 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 90% Passquote
 
Ballbesitz 36% : 64% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 1 Abseits
 
Ecken 0 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
31.03.2017 20:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
42401
Spielnote:  2,5
eine lange Zeit kurzweilige, packende Partie mit viel Esprit und Tempo. Erst die Hinausstellung Mittelstädts verschob die Kräfteverhältnisse deutlich zugunsten Hoffenheims.
Chancenverhältnis:
3:9
Eckenverhältnis:
0:8
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Unterspiesheim)   Note 3
hatte die Partie im Griff. Die Gelb-Rote Karte gegen Mittelstädt war eine vertretbare, aber in der Summe beider Vergehen vergleichsweise harte Sanktion. Bei der Elfmeterausführung durch Kramaric liefen mehrere Spieler weit in den Strafraum hinein, eine Wiederholung wäre angemessen gewesen.
Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric
Gab zehn Torschüsse ab und traf dabei Pfosten, Latte und zweimal ins Tor: Andrej Kramaric war beim Gegentor unaufmerksam – aber sonst in Galaform.

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