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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hertha BSC

Hertha BSC


HAMBURGER SV
HERTHA BSC
15.
30.
45.


60.
75.
90.











Berlins Offensive enttäuscht

Ekdal belohnt den HSV spät

Der Hamburger SV hat sein Heimspiel gegen Hertha BSC gewonnen und damit einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. In einer höhepunktarmen Partie waren die Hanseaten durchweg die bemühtere Mannschaft, belohnten sich aber erst spät in der zweiten Hälfte mit dem Siegtor durch Ekdal. Berlin blieb vieles schuldig und kam im gesamten Spiel zu keiner zwingenden Torchance.

Ekdal jubelt
Hamburgs Torschütze Ekdal (m.) und seine Teamkollege Sakai (li.) und Wood (re.) bejubeln das einzige Tor des Tages.
© Getty ImagesZoomansicht

Hamburgs Trainer Markus Gisdol nahm nach dem 1:2 im Pokalviertelfinale gegen Mönchengladbach zwei Veränderungen vor: Sakai (Bank) wurde durch Diekmeier ersetzt. Walace begann außerdem im defensiven Mittelfeld und nahm dort den Platz von Jung ein, der den verletzten Mavraj in der Innenverteidigung vertrat.

Berlins Trainer Pal Dardai verzichtete nach dem 2:0-Sieg gegen Frankfurt auf Umstellungen. Mit an Bord waren auch die unter der Woche angeschlagenen Kalou und Langkamp.

Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten kam der Hamburger SV zur ersten Chance: Wood setzte sich über die rechte Seite durch und legte für Diekmeier quer. Der verpasste den Ball, Holtbys Nachschuss wurde zur Ecke geblockt (15.). Unmittelbar vor dessen Abschluss war Hunt von Plattenhardt im Sechzehnmeterraum grenzwertig gestoppt worden. Vier Minuten später hatte Müller die nächste dicke Möglichkeit: Hunt hebelte die Hertha-Defensive mit einem diagonalen Heber in die Spitze aus, Müller nahm den Ball an und zog ab - scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Jarstein (19.).

Berlin findet offensiv kaum statt - HSV mit Torannäherungen

Berlin hatte Mühe, gegen die giftigen Hamburger einen geordneten Spielaufbau zu initiieren. Die offensive Dreierreihe um Kalou, Darida und Haraguchi trat kaum in Erscheinung. Denn der HSV verteidigte kompakt und machte die Räume für die Gäste eng. Allerdings kamen die Hanseaten auch selbst zu keinen weiteren zwingenden Torchancen. Die aussichtsreichsten Möglichkeiten vergaben Wood (31.), Walace (33.) und Papadopoulos (42.).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Niveau überschaubar. Der HSV war allerdings bemüht und verzeichnete auch im zweiten Durchgang die erste Chance: Müller hielt aus rund 18 Metern einfach mal drauf, verfehlte das Tor aber deutlich (57.). Auf der Gegenseite rutschte Kalou aus ähnlicher Position weg, seinen Kullerschuss nahm Adler ohne Mühe auf (61.). Kurz darauf kam Müller nach unfreiwilliger Vorarbeit von Plattenhardt zu seiner zweiten Chance, scheiterte aber an Jarstein (65.).

Berlin beraubte sich seiner besten Möglichkeit selbst: Eine Überzahlsituation vergab Ibisevic durch einen schlampigen Pass auf Darida (67.). Weitaus gefährlicher wurde es knapp eine Viertelstunde vor Schluss: Papadopoulos hielt seinen Kopf in die Flugbahn eines Distanzschusses von Darida und hatte Glück, dass der Ball knapp neben dem Pfosten landete (75.).

Just als Berlin drohte, die Spielkontrolle zu übernehmen, schlug der HSV zu: Wood klaute Plattenhardt im Spielaufbau den Ball, marschierte bis zur Grundlinie und legte auf Hunt zurück. Den Querpass des 30-Jährigen nahm Ekdal direkt - und schoss ihn ins rechte Ecke zur unter dem Strich verdienten Führung der Gastgeber (77.). Weil Berlin durch Haraguchi nur noch zu einer Chance kam, blieb es beim knappen Sieg der Hanseaten (82.), die damit seit sechs Liga-Spielen vor heimischer Kulisse ungeschlagen sind.

Hamburg spielt am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen Mönchengladbach. Hertha empfängt am Vortag (15.30 Uhr) Borussia Dortmund.

1. Bundesliga, 2016/17, 23. Spieltag
Hamburger SV - Hertha BSC 1:0
Hamburger SV - Hertha BSC 1:0
Kollegen unter sich

Hamburgs Jens Todt und Berlins Michal Preetz - einst Profis, heute im Management bei HSV und Hertha BSC.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Adler (3)    
Diekmeier (4) , 
K. Papadopoulos (3)    
Jung (3,5) , 
Ostrzolek (4) - 
Ekdal (3)    
Walace (4,5)    
N. Müller (4) , 
Holtby (5)    
Hunt (2,5)    
Wood (3)

Einwechslungen:
58. Kostic (4,5) für Holtby
73. G. Sakai für Walace
89. Gregoritsch für Hunt

Trainer:
Gisdol
Hertha BSC
Aufstellung:
Jarstein (2,5) - 
Pekarik (3,5) , 
S. Langkamp (3,5) , 
Brooks (3) , 
Plattenhardt (5) - 
Stark (4)        
Skjelbred (3) - 
Haraguchi (5)    
Darida (4)    
Kalou (5) - 
Ibisevic (4,5)    

Einwechslungen:
52. Duda (5) für Stark
84. Esswein für Haraguchi

Trainer:
Dardai

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ekdal (77., Rechtsschuss, Hunt)
Gelbe Karten
HSV:
K. Papadopoulos
(3. Gelbe Karte)
Hertha:
Stark
(6. Gelbe Karte)
,
Darida
(4.)

Spieldaten

Hamburger SV       Hertha BSC
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 8 Torschüsse
 
gespielte Pässe 390 : 546 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 267 : 418 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 123 : 128 Fehlpässe
 
Passquote 68% : 77% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 49% : 51% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 13 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
05.03.2017 17:30 Uhr
Stadion:
Volksparkstadion, Hamburg
Zuschauer:
44445
Spielnote:  4,5
eine über weite Strecken tempo- und ereignisarme Partie, die erst in der Schlussphase ein bisschen Fahrt aufnahm.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 4
mit etlichen kleineren Problemen; vertretbar, bei Plattenhardts Einsteigen gegen Hunt keinen Elfmeter zu geben (15.); hätte aber Stark nach dessen Foul an Wood die Gelb-Rote Karte zeigen müssen (45.).
Spieler des Spiels:
Aaron Hunt
Der Mann für die entscheidenden Momente: Hamburgs Aaron Hunt leitete Müllers Großchance ein und bereitete den Siegtreffer durch Ekdal vor.

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