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Werder Bremen

Werder Bremen

1
:
2

Halbzeitstand
0:2
Bayern München

Bayern München


WERDER BREMEN
BAYERN MÜNCHEN
15.
30.
45.










60.
75.
90.












FCB siegt knapp - Werder bangt um Pizarro

Werder rennt Alabas Traumtor vergeblich hinterher

Bremen lieferte im Heimspiel gegen die Bayern eine couragierte Leistung ab und kam im zweiten Durchgang nach einem 0:2-Rückstand noch einmal ran. Doch zu mehr als dem Anschluss durch Kruse reichte es nicht mehr. Damit nimmt der FC Bayern drei erkämpfte Punkte aus dem Weser-Stadion mit. Der SVW verlor neben dem Spiel auch Angreifer Pizarro.

Arjen Robben bedankt sich bei Franck Ribery.
Torjäger und Vorbereiter: Arjen Robben bedankt sich bei Franck Ribery.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Alexander Nouri tauschte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund dreimal: Wiedwald stand für den rot-gesperrten Drobny im Kasten. Zudem begannen der genesene Junuzovic und Veljkovic für Fritz (Nackenprobleme) und Bartels (war grippal angeschlagen und saß deswegen nur auf der Bank).

Bayerns Coach Carlo Ancelotti wechselte im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg zweimal: Kimmich ersetzte Vidal, der wegen einer Rippenprellung fehlte, und Ribery erhielt den Vorzug vor Douglas Costa (Bank).

Die Partie begann wie erwartet: Die Bayern hatten sehr viel Ballbesitz und Bremen lauerte mit einer Fünferkette spielend auf Konter. Den ersten Abschluss setzte Ribery, konnte Wiedwald aber vor keine Probleme stellen (5.). Den ersten Hauch von Torgefahr auf Seiten des SVW strahlte Garcia aus, traf im Sechzehner den Ball aber nicht richtig (11.). Sechs Zeigerumdrehungen später gab es einen Schreckmoment für die Hausherren: Pizarro verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung, spielte den Ball selber ins Aus und zeigte an, dass es nicht weiterging. Für ihn kam Maximilian Eggestein ins Spiel.

Robben und Alaba treffen sehenswert

Aber auch ohne den verletzten Peruaner blieb Werder seiner Spielidee treu und setzte die Bayern ab und an durch Konter unter Druck, Gnabrys Schuss war kein Problem für Neuer (28.). Zwei Minuten später dann der Knackpunkt im ersten Spielabschnitt: Kruse vergab für Bremen eine aussichtsreiche Chance (31.) und im Gegenzug kamen die Münchner zur Führung. Ribery trat an und legte zurück auf Robben, der setzte das Leder wuchtig ins rechte Toreck. Der FCB war zwar dominant, hatte aber bis zu diesem Zeitpunkt offensiv kaum zwingende Ideen.

Die Werderaner waren geschockt, fanden zunächst keinen Weg zurück ins Spiel. Der Rekordmeister ließ die Kugel sicher laufen und kam kurz vor der Pause sogar noch zum zweiten Treffer: Alaba setzte einen Freistoß aus rund 20 Metern herrlich an den rechten Innenpfosten, von da aus sprang das Spielgerät ins Tor (45.+1).

Kruse belohnt Werder

Der zweite Spielabschnitt begann munter mit je einem Abschluss für beide Teams, aber Robben (47.) und Gnabry (49.) konnten das Leder nicht im Tor unterbringen. In der 49. Minute zappelte der Ball dann im Netz der Bremer, aber Ribery stand bei Müllers Zuspiel hauchdünn im Abseits. Werder hatte sich keinesfalls aufgegeben, der auffällige Gnabry verzog knapp (52.). Doch zwei Minuten später belohnten sich die Hausherren mit dem Anschluss: Junuzovic gab das Leder zu Kruse, der setzte sich gegen Alaba durch und ließ Neuer aus rund elf Metern keine Chance.

Es war nun ein völlig offener Schlagabtausch im Weser-Stadion, angetrieben von den Fans war der SVW sehr präsent. Gnabry traf den Ball nicht richtig (65.) und Kruses Abschluss zischte über den Kasten (69.). Die Bremer waren zwar sehr bemüht, aber so wirklich torgefährlich konnten sie in der Endphase der Begegnung nicht mehr werden. Die Münchner zeigten noch einmal Torgefahr durch Douglas Costa (87.) und Kimmich (90.+1) und nahmen am Ende einen mühevoll erkämpften Auswärtssieg mit. Für Werder gilt das gleiche wie letzte Woche: Gegen ein Spitzenteam gut gespielt und knapp verloren.

Bremen spielt am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg. Der FC Bayern empfängt einen Tag zuvor Schalke 04 (15.30 Uhr).

1. Bundesliga, 2016/17, 18. Spieltag
Werder Bremen - Bayern München 1:2
Werder Bremen - Bayern München 1:2
Harte Aufgabe

Werder-Coach Alexander Nouri zeigt strahlende Augen vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer Bayern München.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiedwald (3) - 
Veljkovic (3) , 
L. Sané (3) , 
Moisander (4) - 
Ro. Bauer (3,5)        
S. Garcia (5)        
Delaney (2,5) - 
Gnabry (3,5) , 
Junuzovic (2,5)        
M. Kruse (2)    
Pizarro    

Einwechslungen:
19. M. Eggestein (3)     für Pizarro
71. Bartels für Ro. Bauer
81. Kainz für S. Garcia

Trainer:
Nouri
Bayern München
Aufstellung:
Neuer (3) - 
Lahm (3)    
Javi Martinez (3,5) , 
Hummels (3,5) , 
Alaba (3)    
Kimmich (3) , 
Xabi Alonso (2,5) - 
Robben (2)        
T. Müller (5)    
F. Ribery (2,5)    

Einwechslungen:
62. Renato Sanches für T. Müller
66. Coman     für Robben
79. Douglas Costa für F. Ribery

Trainer:
Ancelotti

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Robben (30., Linksschuss, F. Ribery)
0:2
Alaba (45. + 1, direkter Freistoß, Linksschuss)
1:2
M. Kruse (53., Rechtsschuss, Junuzovic)
Gelbe Karten
Bremen:
Ro. Bauer
(2. Gelbe Karte)
,
S. Garcia
(5., gesperrt)
,
Junuzovic
(2.)
,
M. Eggestein
(1.)
Bayern:
Coman
(1. Gelbe Karte)

Spieldaten

Werder Bremen       Bayern München
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 11 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe353 : 602 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 249 : 503 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 104 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 84% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 2 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
28.01.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
42100 (ausverkauft)
Spielnote:  3
ansehnliche und offene Partie mit Toren der Extraklasse. Mangelnde Intensität schmälerte indes das Niveau.
Chancenverhältnis:
5:4
Eckenverhältnis:
2:7
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 4
ließ bei den persönlichen Strafen mitunter die Linie vermissen. Zudem war Moisanders Duell mit Robben elfmeterreif (64.).
Spieler des Spiels:
Arjen Robben
Zum 1:0 traf Arjen Robben selbst höchst sehenswert, vorm Freistoß zum 2:0 wurde er gefoult. Robbens individuelle Klasse machte ihn so zum Matchwinner.

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