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RB Leipzig

RB Leipzig

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


RB LEIPZIG
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.







60.
75.
90.








Eintracht kassiert vier heftige Nackenschläge

Hradecky-Fauxpas öffnet RB die Tore

Mit einem regelrechten Blitzstart und zwei heftigen Rückschlägen für Eintracht Frankfurt ist das Jahr 2017 für RB Leipzig gestartet. Im Heimspiel gegen die Hessen gelangen dem weiterhin erfolgreich durch die Bundesliga ziehenden Aufsteiger ein verdientes 3:0. Die SGE dagegen versuchte zwischenzeitlich alles und wirkte gefährlich, vier Nackenschläge waren letztlich aber zu viel für das Team von Trainer Niko Kovac.

Marvin Compper
Steuerte die ganz frühe RB-Führung bei: Innenverteidiger Marvin Compper (Mitte).
© Getty ImagesZoomansicht

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl veränderte seine Startelf im Vergleich zum deutlichen 0:3 beim FC Bayern kurz vor Weihnachten auf einer Position: Beim ersten Spiel des Jahres 2017 begann Compper anstelle des gesperrten Forsberg (Rote Karte). Dafür rückte Ilsanker ins Mittelfeld. Bemerkenswert: Auch Keita konnte trotz längerer Oberschenkelprobleme starten.

Frankfurts Coach Niko Kovac nahm im Vergleich zum 3:0 gegen Mainz ebenfalls einen Tausch vor: Hector rückte für den verletzten Fabian (Hüftprobleme) in die Startelf. Ebenfalls passen mussten Huszti (Achillessehnenreizung), Anderson (Knie-OP), Andersson Ordonez (Außenbanddehnung im Knie), Regäsel (Hüft-OP), Russ, Varela, Blum (jeweils Trainingsrückstand) und Stendera (Kreuzbandriss).

Nackenschlag hoch zwei

Nicht mehr mitwirken konnten nach drei Minuten auch Torwart Hradecky und Stürmer Hrgota. Das hatte allerdings andere Gründe - und was für welche: Nach einem ersten RB-Vorstoß über die rechte Seite machte sich Außenverteidiger Bernardo in Richtung Tor auf. Hradecky eilte aus seinem Kasten heraus, rutschte weg, fiel hin und krallte sich das Leder vor seinem Strafraum mit der Hand (3.). Klare Sache: Rot! Ersatzmann Lindner kam nun ins Spiel, Hrgota musste dafür geopfert werden (5.).

Doch das war noch längst nicht alles: Leipzigs Halstenberg scheiterte im Anschluss zwar mit einem direkt ausgeführten Freistoß an einer starken Parade von Lindner. Der Österreicher wischte den Ball dabei allerdings direkt vor die Füße von Compper, der per Abstauber das 1:0 besorgte (6.).

Lukas Hradecky (links)
Abgang nach Ausrutscher und Handspiel: Lukas Hradecky (links).
© Getty Images

Rebic befreit die Eintracht

Dieser Schock saß einige Minuten lang äußert tief. Ab der 15. Minute aber sammelte sich die "Zehn" von Coach Kovac wieder, stand defensiv sicher und setzte plötzlich selbst wieder offensive Nadelstiche. Das führte sogar so weit, dass die SGE zwischenzeitlich das gefälligere und gefährlichere Team war. Das lag allen voran an Stürmer Rebic, der selbst zwischen 2014 und 2015 für RB gespielt hatte und mit seinem bulligen Körper für Leipziger Probleme sorgte. Zwar stand der Kroate auch kurz vor einem Platzverweis (28.), sorgte allerdings mit zwei Aktionen beinahe für das 1:1. Rebic scheiterte nach einem starken Solo an seiner ausgehenden Kraft und deswegen zwei zu harmlosen Abschlüssen (26.), ehe der Angreifer via Schlenzer an RB-Torwart Gulacsi verzweifelte (34.).

Frankfurt kriegt's knüppeldick

Die Sachsen derweil ließen es gegen die tiefstehende Eintracht-Abwehr oft an Durchschlagskraft vermissen. Und dennoch ging es mit einem 2:0 in die Katakomben: Keita brachte einen Freistoß scharf nach innen, wo Werner hochstieg und den Ball mit dem Kopf in hohem Bogen ins rechte obere Eck verlängerte. Der starke Lindner, der bereits in Minute 10 das 0:2 gegen Poulsen stark verhindert hatte, war diesmal machtlos (45.+4).

Ein gebrauchter Abend für das Eintracht-Gemüt

Jesus Vallejo
Das alles entscheidende Eigentor von Jesus Vallejo besiegelte einen bitteren SGE-Abend.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen zunächst im Mittelfeld ab. Wenig Chancen und reichlich Geplänkel waren angesagt. Es dauerte lange, ehe es wieder vor einem Tor gefährlich wurde - und zwar vor dem SGE-Gehäuse: Ilsanker setzte einen Flugkopfball nach Eckball deutlich drüber (66.). Eine Minute später fiel dann das alles entscheidende 3:0. Es war der vierte Nackenschlag nach Rot für Hradecky sowie den beiden ersten Gegentoren: Zunächst scheiterte Keita nach einem feinen Zuspiel von Werner frei vor Lindner, ehe der Ball über Umwege und Joker Selke wieder scharf gemacht wurde. Halstenberg schloss am Ende flach aus rund zehn Metern ab, vor der Linie wollte nun Vallejo klären - und schob den Ball mit Pech vom rechten an den linken Fuß und ins eigene Netz (67.).

Bayern-Verfolger Nummer eins

Die letzten 25 Minuten sind schnell erzählt: Die Sachsen spielten es seriös zu Ende, während sich die Frankfurter ebenfalls mit der Pleite abfanden und keine weiteren Gegentore kassieren wollten. Es blieb auch beim 3:0 für Leipzig, das mit 39 Punkten souveräner Tabellenzweiter blieb und damit nur drei Zähler hinter Bayern München lag. Die Frankfurter Eintracht "stürzte" derweil mit den Gegentoren 13, 14 und 15 auf einen weiterhin äußert beachtlichen sechsten Rang ab.

RB empfängt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) die TSG Hoffenheim. Frankfurt stellt sich am Freitagabend (20.30 Uhr) beim FC Schalke 04 vor.

Bundesliga, 2016/17, 17. Spieltag
RB Leipzig - Eintracht Frankfurt 3:0
RB Leipzig - Eintracht Frankfurt 3:0
Zuversichtlich

Frankfurts Trainer Niko Kovac in Leipzig. Der Coach muss Huszti ersetzen.
© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Gulacsi (2,5) - 
Bernardo (3) , 
Orban (2,5)    
Compper (2)    
Halstenberg (2,5) - 
Ilsanker (3,5)    
Demme (3) - 
Sabitzer (3) , 
Keita (2,5) - 
Ti. Werner (2)        
Y. Poulsen (4)    

Einwechslungen:
62. Selke     für Y. Poulsen
70. Burke für Ilsanker
80. D. Kaiser für Ti. Werner

Trainer:
Hasenhüttl
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (6)    
Abraham (4)    
M. Hector (4) , 
Vallejo (5) - 
Chandler (5) , 
Oczipka (5) - 
Mascarell (4)    
Hasebe (4) - 
Rebic (3)        
Gacinovic (5,5)    
Hrgota    

Einwechslungen:
6. Lindner (3) für Hrgota
72. Seferovic für Rebic
72. Barkok für Gacinovic

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Compper (6., Linksschuss, Halstenberg)
2:0
Ti. Werner (45. + 4, Kopfball, Keita)
3:0
Vallejo (67., Eigentor, Linksschuss, Halstenberg)
Rote Karten
Leipzig:
-
Frankfurt:
Hradecky
(3., Handspiel außerhalb des Strafraums)

Gelbe Karten
Leipzig:
Selke
(2. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Rebic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Mascarell
(9.)

Spieldaten

RB Leipzig       Eintracht Frankfurt
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 17 : 4 Torschüsse
 
gespielte Pässe 585 : 234 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 477 : 116 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 108 : 118 Fehlpässe
 
Passquote 82% : 50% Passquote
 
Ballbesitz 71% : 29% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 63% : 37% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 3 Ecken
 
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Gulacsi, Peter
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RB Leipzig
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3.
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21
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4.
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20
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Bürki, Roman
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Borussia Dortmund
20
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Spielinfo

Anstoß:
21.01.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
42558 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
unterhaltsame Begegnung, die allerdings durch den frühen Platzverweis beeinflusst war, weil Frankfurt danach das Hauptaugenmerk auf die Verteidigung legte.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
souveräne Spielleitung mit wenigen kleinen Fehlern. Lag beim Platzverweis ebenso richtig wie bei den Gelben Karten. Rebic nach dessen Ellenbogeneinsatz gegen Demme nicht Gelb-Rot zu zeigen, war vertretbar (28.). Ebenso, das Tor von Selke nicht zu geben (90.+1).
Spieler des Spiels:
Marvin Compper
Stark im Zweikampf, sicher im Stellungs- und Aufbauspiel, geistesgegenwärtig beim 1:0: Marvin Compper feierte ein imposantes Comeback.

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