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Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt

2
:
1

Halbzeitstand
0:0
Borussia Dortmund

Borussia Dortmund


EINTRACHT FRANKFURT
BORUSSIA DORTMUND
15.
30.
45.







60.
75.
90.
















Huszti und Seferovic treffen für die Eintracht

Frankfurts Bollwerk knackt Dortmund

Im Duell der zuvor noch punktgleichen Mannschaften aus Frankfurt und Dortmund landete die Eintracht einen 2:1-Heimsieg und überholte die Borussia damit in der Tabelle. Die SGE konnte sich einmal mehr auf eine sattelfeste Defensive verlassen und brachte den BVB regelrecht zur Verzweiflung. Vorne schlugen die Hessen in den entscheidenden Momenten dann selbst zu.

Viel Taktik, wenig Torgefahr

Pierre-Emerick Aubameyang & David Abraham
Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang (l.) hatte gegen Frankfurts David Abraham (r.) keinen leichten Stand.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Niko Kovac veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Sieg in Bremen auf zwei Positionen: Hector und Meier spielten für Hrgota (Bank) und Mascarell (5. Gelbe). Dortmunds Coach Thomas Tuchel warf nach dem 8:4 gegen Legia Warschau in der Champions League die Rotationsmaschine an und brachte acht Neue: Aubameyang, Götze, Ramos, Piszczek, Schmelzer, Schürrle, Sokratis und Weigl begannen für Bartra, Dembelé, Rode, Pulisic, Reus (alle Bank), Kagawa, Passlack und Sahin (alle nicht im Kader).

Für Taktik-Liebhaber bot diese Partie ein reichhaltiges Buffet: Die Eintracht setzte auf ein 3-4-2-1-System mit Meier in vorderster Front und zwei offensiven Mittelfeldmännern mit Fabian und Gacinovic dahinter. Gegen den Ball aber zog sich die SGE kompakt zurück und verbarrikadierte sich im 5-4-1 rund um den eigenen Strafraum. Dabei agierten die Hessen situativ mit Pressing. Die Borussia setzte auf eine 4-1-4-1-Grundformation, wobei die jeweiligen Flügel immer wieder offensiv nach vorne stürmten. Mitunter stand der BVB sehr hoch und lief schon früh an, was den gegnerischen Spielaufbau erschwerte. Demnach war auch die Rollenverteilung auf dem Rasen klar: Dortmund hatte mehr Ballbesitz - Frankfurt wartete ab und fuhr Konter.

Erste Möglichkeiten verzeichneten die Schwarz-Gelben: Aktivposten Schürrle (14., 17.) und Aubameyang (19., 29.) fanden einen Weg durch das Eintracht-Bollwerk, zielten dann aber zu unpräzise. Auf der anderen Seite kamen Huszti (36.) und Meier (37.) einmal gefährlich auf. Insgesamt spielte sich die Haupthandlung aber zwischen den Strafräumen ab. Für die Gäste entwickelte sich ein Geduldsspiel gegen abgezockte Hausherren, die immer wieder bewusst Tempo aus der Partie nahmen. Torlos ging es in die Pause.

Anstoß - Tor

Nur Sekunden nach Wiederbeginn verteilte Frankfurt dann eine eiskalte Dusche: Chandler flankte flach von links, im Strafraum war Huszti ungedeckt und vollendete per Direktabnahme zum 1:0 (46.). Die Initialzündung für die Borussia? Mitnichten! Die SGE entlastete gekonnt und hielt die Kugel weit vom eigenen Gehäuse fern. Der BVB tat sich weiterhin schwer und fand in der Offensive keinen Ansatz mehr. Tuchel musste reagieren und brachte mit Rode, Dembelé und Reus gleich drei Spieler auf einen Schlag (58.).

Vor allem Dembelé und Reus brachten ordentlich Geschwindigkeit und Unberechenbarkeit mit, was dem Spiel der Schwarz-Gelben gut tat. Im weiteren Verlauf bauten die Gäste wieder etwas mehr Druck auf. Aubameyang schaffte den Durchbruch, blieb dann aber am aufmerksamen Hradecky hängen (64.). Die Eintracht sah sich nun wieder öfter in die Defensive gedrängt, schaffte es aber dennoch immer wieder, vorne für Entlastung zu sorgen.

Aubameyang bricht den Bann - Seferovic antwortet postwendend

Auch in der Schlussphase drückte Dortmund aufs Tempo und wurde in der 77. Minute erlöst: Dembelé war mit einem schnellen Dribbling nicht zu halten und flankte punktgenau vors Tor, wo Aubameyang aus sieben Metern zum 1:1 einköpfte. Die Freude darüber aber hielt keine zwei Minuten: Joker Seferovic traf von der Strafraumgrenze gegen die Laufrichtung von Weidenfeller zum 2:1 (79.). Bis zum Schlusspfiff schaffte es die Borussia dann nicht, Dauerdruck herzustellen. Die Eintracht verteidigte intelligent, konsequent und entlastete immer wieder gekonnt mit eigenen Angriffen. Erst in der Nachspielzeit brannte es noch einmal lichterloh: Dembelé knallte die Kugel an die Latte (90.+2), dann ging Aubameyang nach Kontakt mit Gacinovic im Sechzehner zu Boden - Schiedsrichter Wolfgang Stark aber ließ weiterlaufen (90.+5). Es blieb beim 2:1.

Frankfurt ist nächste Woche am Sonntag (17.30 Uhr) in Augsburg gefordert, Dortmund spielt bereits am Samstag (15.30 Uhr) auf heimischem Rasen gegen Mönchengladbach.

Bundesliga, 2016/17, 12. Spieltag
Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 2:1
Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund 2:1
Rotierer

Wechselte nach dem 8:4 in der Champions League gegen Legia Warschau achtmal: BVB-Coach Thomas Tuchel.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (2,5)    
M. Hector (3,5)    
Abraham (4) , 
Vallejo (3) - 
Chandler (2,5) , 
Hasebe (2) , 
Huszti (1,5)        
Oczipka (3,5) - 
Fabian (3)        
Gacinovic (3,5)    
Meier (3)        

Einwechslungen:
71. Seferovic     für Meier
82. Barkok für Huszti
90. + 4 Hrgota für Fabian

Trainer:
Kovac
Borussia Dortmund
Aufstellung:
Weidenfeller (3,5) - 
Piszczek (3,5) , 
Sokratis (3)    
Ginter (4,5) , 
Schmelzer (5)        
Weigl (4,5)    
Castro (4)    
M. Götze (5) - 
Ramos (5)    
Schürrle (4,5)    
Aubameyang (2,5)    

Einwechslungen:
58. Rode (5) für Weigl
58. Dembelé (2) für Schürrle
58. Reus (3) für Ramos

Trainer:
Tuchel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Huszti (46., Rechtsschuss, Chandler)
1:1
Aubameyang (77., Kopfball, Dembelé)
2:1
Seferovic (79., Linksschuss, Huszti)
Gelbe Karten
Frankfurt:
M. Hector
(2. Gelbe Karte)
,
Fabian
(5., gesperrt)
,
Gacinovic
(3.)
,
Hradecky
(2.)
Dortmund:
Sokratis
(3. Gelbe Karte)
,
Castro
(2.)
,
Schmelzer
(1.)

Spieldaten

Eintracht Frankfurt       Borussia Dortmund
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 276 : 607 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 166 : 484 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 110 : 123 Fehlpässe
 
Passquote 60% : 80% Passquote
 
Ballbesitz 32% : 68% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 43% : 57% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 18 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 5 Abseits
 
Ecken 4 : 5 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.11.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena, Frankfurt
Zuschauer:
51500 (ausverkauft)
Spielnote:  2
viele Strafraumszenen, Spannung bis zum Schluss und die große Leidenschaft der Eintracht sorgten für einen guten Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
6:7
Eckenverhältnis:
4:5
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 5
keine Linie bei der Beurteilung von Zweikämpfen, zudem hätte er Vallejos Einsteigen gegen Sokratis mit Strafstoß ahnden müssen (7.). Schmelzer für die Schiedsrichter-Attacke nur Gelb zu geben, ist vertretbar (90./+5), ebenso wie bei den Zweikämpfen zwischen Abraham und Reus (83.) sowie Gacinovic und Aubameyang (90./+4) keinen Elfmeter zu geben.
Spieler des Spiels:
Szabolcs Huszti
Ein Tor erzielt, eines vorbereitet: Szabolcs Huszti erkämpfte zudem wichtige Bälle, leitete gefährliche Angriffe ein und organisierte Eintrachts Zentrum.

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