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Werder Bremen

Werder Bremen

1
:
2

Halbzeitstand
1:0
Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt


WERDER BREMEN
EINTRACHT FRANKFURT
15.
30.
45.








60.
75.
90.












Grillitschs perfekter Treffer reicht nicht

Kovacs Joker sorgen für nächsten Bremer Tiefschlag

Bremen verlor in letzter Minute gegen eine spielstarke Eintracht mit 1:2. Nach selbstbewusster Anfangsphase der SGE kam Werder besser ins Spiel und erzielte per Traumtor die Pausenführung. Nach Wiederanpfiff war Frankfurts Kapitän an Bord und die Gäste umgehend zurück. Chancen zum Sieg hatten danach beide Teams, Kovacs Joker, ein Routinier und ein Debütant, sorgten schließlich für den späten und deshalb glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg der SGE.

Grillitsch trifft zum 1:0
Am Ende verhallte der Jubel: Florian Grillitsch setzt seinen Rechtsschuss zum 1:0 in den linken Winkel.
© imagoZoomansicht

Bremens Trainer Alexander Nouri konnte nach der 1:3-Niederlage beim FC Schalke 04 wieder auf Bargfrede, Kruse und Pizarro bauen. Letztere standen für Petsos und Bartels in der Startelf, der Mittelfeldabräumer saß zunächst auf der Bank.

Frankfurts Coach Niko Kovac tauschte im Vergleich zum 1:0 gegen Köln einmal Personal aus: Hrgota bekam den Vorzug vor Meier.

Frankfurt agierte in der Anfangsphase mit dem Selbstverständnis der letzten fünf ungeschlagenen Partien mit viel Selbstbewusstsein. Der Ball lief gut durch die Reihen der Hessen, Abraham (5.) und Hrgota (7.) setzten erste Duftmarken. Werder ging die Ballsicherheit der Eintracht ab, aber Kruse nutzte eine Lücke im Mittelfeld zu einem ersten gefährlichen Abschluss der Hausherren (11.).

Nach mehr Ballkontrolle der SGE in der Anfangsviertelstunde kam die Nouri-Elf besser ins Spiel. Kruse wurde nach feinem Fritz-Pass fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen (16.). Wiedwald bestand die nächste Fernschuss-Probe gegen Fabian (17.), Gnabry verzog nach Solo (22.) in einer nun ausgeglichenen Partie.

Die Defensivreihen standen beiderseits kompakt und gut geordnet, verstellten dem Gegner den Weg ins letzte Drittel meist erfolgreich. Die Eintracht blieb das etwas reifere Team - und kombinierte sich schließlich zur bis dorthin besten Chance, als Gacinovic auf Fabian auflegte, dessen Schuss aus elf Metern gerade noch von Vejkovic geblockt wurde und der nachsetzende Oczipka seinen Schlenzer drübersetzte (29.).

Grillitschs Geniestreich

Der kampfstarke SVW bot als Stilmittel oft den langen Pass an - gegen eine nicht mehr so souveräne Abwehrreihe der SGE noch nicht zielführend bei Chancen von Gnabry (34.) und Kruse (36.). Dann aber erfolgreich nach Moisanders Schlag aus der eigenen Hälfte, der die gegnerische Defensive überlistete. Grilltisch stand blank, perfekter Ballannahme ließ er einen perfekten Abschluss aus 14 Metern in den linken Winkel folgen - das 1:0, gleichzeitig der Pausenstand (38.)!

Dauerduell Meier gegen Wiedwald

Durchgang zwei begann mit Meier für Huszti und Chancen hüben wie drüben, ehe der Kapitän gleich seine erste Möglichkeit nutzte: Meier fiel ein abgefälschter Ball halbrechts vor die Füße, aus elf Metern flog sein nicht allzu scharfer Schuss an Wiedwald vorbei ins linke Eck (52.).

Junuzovic verpasste die postwendende Antwort (53.), Meier für die Gäste, die deutlich Rückenwind hatten und die Kontrolle an sich rissen, seinen zweiten Treffer zweimal aus ähnlicher Position wie beim Ausgleich - Wiedwald rettete jeweils (57., 60.).

Die Eintracht blieb am Drücker, auch bei Hrgotas Möglichkeit (66.) hieß es Durchatmen für die Grün-Weißen, die offensiv kaum noch etwas zustande brachten. Frankfurt hatte alles im Griff - bis zur 76. Minute, als Hradecky Fehlpass fast in das 2:1 gemündet hätte: Pizarro kam durch Kruses Finte frei zum Abschluss, der Keeper reparierte seinen Fauxpas mit einer Glanztat.

Kovacs glückliches Händchen

Trotz frischer Offensivkräfte auf beiden Seiten ergaben sich in der Schlussphase zunächst keine weiteren nennenswerten Szenen. Bis zur 90. Minute: Nach einer Ecke brannte es im Werder-Strafraum, dann aber schien die Situation geklärt. Kruse verlor jedoch den Ball an Oczipka, der eingewechselte erst 18-jährige Debütant Barkok übernahm und schlenzte aus 20 Metern zum 2:1-Sieg der Eintracht exakt ins linke Eck!

Für Bremen, das zuletzt viermal in Serie verlor, steht am Samstag (15.30 Uhr) das Nordderby gegen den HSV an, Frankfurt, seit sechs Spielen ungeschlagen (3/3/0), hat zur gleichen Zeit gegen Borussia Dortmund Heimrecht.

Bundesliga, 2016/17, 11. Spieltag
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 1:2
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt 1:2
Comeback der Hoffnungsträger

Werder gegen Frankfurt: Claudio Pizarro und Max Kruse gaben ihr Comeback auf Seiten der Hanseaten.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Werder Bremen
Aufstellung:
Wiedwald (2,5) - 
Veljkovic (3) , 
Moisander (2,5) , 
S. Garcia (5) - 
Fritz (4)    
Grillitsch (3)        
Gnabry (3,5)        
M. Kruse (4) , 
Junuzovic (4) - 
Pizarro (4)    

Einwechslungen:
72. Bargfrede für Grillitsch
77. Bartels für Gnabry
83. Thy für Pizarro

Trainer:
Nouri
Eintracht Frankfurt
Aufstellung:
Hradecky (3) - 
Abraham (2,5)    
Hasebe (3) , 
Vallejo (4)    
Chandler (3) , 
Oczipka (3) - 
Huszti (4)    
Mascarell (4)    
Fabian (3) , 
Gacinovic (3)    
Hrgota (4)    

Einwechslungen:
46. Meier (2)     für Huszti
75. Barkok     für Gacinovic
84. Rebic für Hrgota

Trainer:
Kovac

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Grillitsch (38., Rechtsschuss, Moisander)
1:1
Meier (52., Rechtsschuss)
1:2
Barkok (90., Linksschuss, Oczipka)
Gelbe Karten
Bremen:
Gnabry
(1. Gelbe Karte)
Frankfurt:
Mascarell
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Vallejo
(2.)

Spieldaten

Werder Bremen       Eintracht Frankfurt
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 14 : 18 Torschüsse
 
gespielte Pässe 380 : 518 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 288 : 421 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 92 : 97 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 81% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 40% : 60% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 23 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 22 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
20.11.2016 17:30 Uhr
Stadion:
Weser-Stadion, Bremen
Zuschauer:
39261
Spielnote:  3,5
abwechslungsreiche, bis zum Ende spannende Partie mit vielen Torraumszenen, aber auch Unzulänglichkeiten.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 2
souverän in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Alexander Meier
Er kam erst zur Halbzeit, doch mit Alexander Meier war die Eintracht plötzlich da, erzielte den Ausgleich und sorgte für die Dominanz der Hessen.

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