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Hannover 96

Hannover 96

1
:
3

Halbzeitstand
1:2
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


HANNOVER 96
VFB STUTTGART
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Harmloses Hannover rutscht auf Platz 18

Dank Gentner und Werner - Stuttgart schafft Befreiungsschlag

Dank einer über weite Strecken überzeugenden Leistung fährt der VfB Stuttgart seine ersten drei Punkte der Saison ein. Innerhalb von vier Minuten fielen drei der vier Treffer der Partie noch in der Anfangsphase, ehe die Entscheidung für die spielerisch überlegenen Schwaben erst in der Nachspielzeit zustande kam.

Filip Kostic, Timo Werner, Geoffrey Serey Dié (v.li.)
Beendete in Hannover eine lange Durststrecke: Timo Werner (Mi.).
© Getty ImagesZoomansicht

Hannovers Trainer Michael Frontzeck nahm im Vergleich zum 0:2 in Augsburg einen Wechsel in seiner Startelf vor: Statt des verletzten Prib (Teilriss des Syndesmosebands) spielte Karaman.

Auch VfB-Coach Alexander Zorniger entschied sich im Vergleich zum 0:1 gegen Schalke zu einem Wechsel. Didavi spielte für Maxim (Bank).

Werner beendet Flaute

Die Hannoveraner erwischten den besseren Start gegen zunächst ein wenig abwartende Schwaben. Nach einem ersten Warnschuss von Andreasen (7.) tauchte der Däne in der 13. Minute frei vor Tyton auf und schoss zum vermeintlichen 1:0 ein. Doch Referee Sascha Stegemann entschied auf Abseits, obgleich Andreasen wohl aus gleicher Höhe gestartet war. Doch kurz darauf ging Hannover dennoch in Führung: Über Sobiech und Sorg kam der Ball zu Kiyotake, der Karaman schließlich im Strafraum den Führungstreffer auflegte (14.).

Nun ging es Schlag auf Schlag! Denn die prompte Antwort des VfB folgte zwei Minuten später. Gentner setzte sich links im Strafraum durch und überwand schließlich auch Zieler mit einem akkuraten Schuss ins rechte Toreck (16.). Und es ging im Zwei-Minuten-Takt weiter: Nach Ballverlust im Aufbau der 96er bediente Gentner diesmal Ginczek, der frei vor Zieler noch scheiterte. Doch Werner verwertete den Abpraller ohne Mühe und erzielte damit nach 1108 Minuten Durststrecke wieder einen Bundesliga-Treffer (18.).

Danach ebbte die Turbulenz im Spiel ein wenig ab, auch wenn Sakai Tyton in der 24. Minute zum Eingreifen zwang und Didavi und Sunjic für Stuttgart zweimal am Tor vorbeizielten (29., 30.). Insgesamt hatten die Niedersachsen im Aufbau einige Probleme mit dem frühen Pressing des VfB. Unmittelbar vor der Pause wurde es vor beiden Toren aber noch einmal gefährlich. Erst traf Marcelo vom Strafraumrand nach einer Standardsituation den rechten Pfosten, im direkten Gegenzug scheiterte Kostic aus spitzem Winkel an Zieler (je 45.+2).

Hannover harmlos - Maxim zielt genau

Alexander Zorniger
Erster Sieg im sechsten Spiel: Alexander Zorniger mit dem VfB.
© picture alliance

Nach der Halbzeit, in die die 96er mit einem Pfeifkonzert verabschiedet wurden, brachte Frontzeck mit Erdinc für Sorg eine zweite nominelle Spitze neben Sobiech (46.). Doch obwohl Hannover mit einigem Schwung aus der Kabine kam, waren es die Schwaben, die bei ihren gelegentlichen Kontern deutlich gefährlicher wurden als die Niedersachsen. Didavi (54.) und Werner (63.) scheiterten jeweils an Zieler.

Wie bereits in der ersten Hälfte ebbte der Elan der Hannoveraner aber auch im zweiten Abschnitt schnell wieder ab. Immer wieder waren es sowohl Fehler im Passspiel, als auch Unzulänglichkeiten bei der Ballannahme, die es der Stuttgarter Defensive teilweise sehr leicht machte, die Partie zu kontrollieren. Einzig Klaus sorgte kurz nach seiner Hereinnahme mit einer gelungenen Einzelaktion zumindest für leichte Gefahr (70.).

Auch in der Schlussphase waren es die Süddeutschen, die die Partie weitestgehend kontrollierten. Hin und wieder waren es jetzt sogar die Hannoveraner, die trotz eigenem Rückstand konterten, dabei jedoch sehr harmlos agierten und letztlich in der zweiten Hälfte ohne gute Torchance blieben. Für die endgültige Entscheidung sorgte - nach gutem Einsatz von Ginczek - schließlich Joker Maxim, der den voreilig aus dem Tor geeilten Zieler aus der Distanz überwand (90.+1).

Hannover spielt am Samstag (15.30 Uhr) im Derby in Wolfsburg, Stuttgart empfängt zeitgleich Gladbach.

Bundesliga, 2015/16, 6. Spieltag
Hannover 96 - VfB Stuttgart 1:3
Hannover 96 - VfB Stuttgart 1:3
Krisenduell

Hannover um Trainer Michael Frontzeck duellierte sich mit Alexander Zornigers Stuttgart.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hannover 96
Aufstellung:
Zieler (4) - 
H. Sakai (4) , 
Marcelo (4,5) , 
C. Schulz (5)        
Albornoz (5) - 
S. Sané (3,5) - 
Sorg (4,5)    
Andreasen (5)    
Karaman (4)        
Kiyotake (3,5) - 
A. Sobiech (4,5)    

Einwechslungen:
46. Erdinc (5) für Sorg
67. Klaus für Karaman
72. Saint-Maximin     für Andreasen

Trainer:
Frontzeck
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Tyton (3) - 
Klein (3,5) , 
Sunjic (3) , 
Baumgartl (4) , 
Insua (3,5) - 
Serey Dié (3)    
Gentner (2)            
Didavi (4)        
Kostic (3,5) - 
Ti. Werner (2)        
Ginczek (3,5)

Einwechslungen:
60. Maxim (2,5)     für Didavi
72. Harnik für Ti. Werner
80. Rupp     für Gentner

Trainer:
Zorniger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Karaman (14., Linksschuss, Kiyotake)
1:1
Gentner (16., Rechtsschuss, Ti. Werner)
1:2
Ti. Werner (18., Rechtsschuss, Ginczek)
1:3
Maxim (90. + 1, Rechtsschuss, Ginczek)
Gelbe Karten
Hannover:
C. Schulz
(2. Gelbe Karte)
,
Saint-Maximin
(1.)
,
A. Sobiech
(2.)
Stuttgart:
Didavi
(4. Gelbe Karte)
,
Serey Dié
(2.)
,
Rupp
(2.)

Spieldaten

Hannover 96       VfB Stuttgart
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 8 : 19 Torschüsse
 
gespielte Pässe 478 : 351 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 342 : 238 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 136 : 113 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 68% Passquote
 
Ballbesitz 58% : 42% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 17 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 15 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 5 Abseits
 
Ecken 3 : 7 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.09.2015 20:00 Uhr
Stadion:
HDI Arena, Hannover
Zuschauer:
36800
Spielnote:  3,5
sehr zerfahren, nicht hochklassig, aber sehr spannend und unterhaltsam.
Chancenverhältnis:
3:9
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 3,5
insgesamt ein sicherer Leiter, der aber fälschlicherweise bei Andreasens Tor (13.) auf Abseits entschied.
Spieler des Spiels:
Timo Werner
Er war wendig, er war schnell. Timo Werner bereitete den Ausgleich vor und erzielte dann die Führung. Ein typischer Matchwinner.

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