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SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
Bor. Mönchengladbach

Bor. Mönchengladbach


SV DARMSTADT 98
BOR. MÖNCHENGLADBACH
15.
30.
45.






60.
75.
90.









SV 98 kann Heimbilanz von nur 12 Punkten nicht aufhübschen

Hazard und Hahn nutzen den Freiraum

Die größere spielerische Reife Gladbachs gab den Ausschlag für den verdienten 2:0-Erfolg in Darmstadt. Die Borussia bekam das weitgehend faire Duell nach etwas Anlaufzeit in den Griff, folgerichtig resultierte aus zielstrebigeren Offensivaktionen die Pausenführung. Auch im zweiten Durchgang dominierte die Schubert-Elf, erzielte nach einer guten Stunde die Vorentscheidung und geriet nicht mehr nennenswert in Gefahr.

Hazard auf dem Weg zum 1:0
Thorgan Hazard auf dem Weg zur Gladbacher Führung.
© imagoZoomansicht

D98-Trainer Dirk Schuster musste im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg in Berlin auf Keeper Mathenia (Mittelhandbruch) und Wagner (Gelbsperre) verzichten. Zaluska stand bei seinem Bundesligadebüt zwischen den Pfosten, Platte kam zu seinem ersten Startelfeinsatz.

Borussia-Coach Andre Schubert drehte nach dem 2:1-Heimsieg gegen Leverkusen gleich fünfmal am Personalkarussell: Für Sommer, Dahoud (beide Bank), Wendt (Gelbsperre), Stindl (private Gründe) und Raffael (Bank) kamen Sippel (Tor), Marvin Schulz, Hofmann, Hazard und Herrmann zum Zug.

Mit forschen Attacken der Lilien startete das Duell am Böllenfalltor, so richtig gefährlich tauchten die 98er aber zunächst nicht vor dem gegnerischen Tor auf - genauso wenig wie die Borussia, die sich an den gegnerischen Strafraum zu kombinieren suchte, sich dabei aber meist im Abwehrdickicht der Hausherren verstrickte.

Eine allzu sorglose VfL-Deckung ermöglichte Vrancic eine erste Gelegenheit, Nordtveit klärte (14.). Mehr Qualität hatte Hahns fulminanter Abschluss auf der anderen Seite, sein 22-Meter-Knaller landete genau am Lattenkreuz (17.).

Hazard nutzt Xhakas Steilpass

Das Tempo blieb überschaubar, Darmstadts Kampfkraft hielt sich mit dem besseren technischen Vermögen der Borussia vorerst die Waage. Die Schuster-Elf bot dann zwei energische, aber letztlich brotlose Einzelaktionen von Heller nach genau einer halben Stunde an. Auf der anderen Seite dagegen klingelte es, und die Führung war Ausdruck der spielerischen Finesse der Gäste: Hofmanns Finte - der Offensivspieler lässt Xhakas Steilpass durch - düpierte die 98er-Abwehr und brachte Hazard halbrechts in Position. Der Belgier ging an Zaluska vorbei und schob aus sieben Metern ins leere Tor ein (31.).

Die nicht mit der gewohnten Konsequenz auftretenden Lilien gerieten gegen die sehr offensiv aufgestellten und nun sehr dominanten Gladbacher bis zum Kabinengang immer wieder in die Bredoullie. Hofmann scheiterte an Zeluska (37.), Sulu rettete im letzten Moment gegen Hazard (41.). Die Pausenführung der Borussia war verdient.

Schuster brachte mit Wiederanpfiff Kempe für Vrancic, aber die Überlegenheit der Fohlenelf hielt an. Hofmanns 18-Meter-Schuss fehlten Zentimeter zum 2:0 (51.), Hahn kam nicht mehr ganz ran (53.), Herrmanns Distanzknaller rauschte drüber (57.). Zwischenzeitlich versprühte 98 nach Rauschs Freistoßflanke und Niemeyers Luftduell mit Sippel etwas Gefahr (55.).

Hahns Serie hält

Deutlich brenzliger wurde es nach einer guten Stunde, Elvedis Grätsche verhinderte gegen den einschussbereiten Gondorf den Ausgleich (61.). Besser machte es auf der Gegenseite Gladbachs Sturmspitze Hahn: Der Angreifer erzielte nach Herrmanns Maßflanke per Kopf seinen fünften Treffer in den letzten vier Spielen (63.).

Großer Ärger resultierte aus dem 0:2 bei den Hessen nicht. Die Fans blieben in von Beginn an versprühter Feierlaune - und auf dem Rasen taten sich die Kontrahenten in einem Duell, das mehr und mehr Trainingscharakter erhielt, nicht mehr großartig weh.

Das Drehbuch sah noch den jeweils letzten Einsatz von Sailer für Darmstadt sowie Brouwers für Gladbach vor - zeitgleich betraten die beiden den Rasen (76.). Und Hofmanns Pfostenschuss blieb die letzte nennenswerte Szene der Partie (77.), die sodann ihrem Ende entgegenplätscherte.

Bundesliga, 2015/16, 34. Spieltag
SV Darmstadt 98 - Bor. Mönchengladbach 0:2
SV Darmstadt 98 - Bor. Mönchengladbach 0:2
Gute Laune

Darmstadts Trainer Dirk Schuster hat die Lilien schon vor dem 34. Spieltag (gegen Gladbach) zum Klassenerhalt geführt.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Zaluska (3) - 
Garics (4,5)    
Sulu (2,5)    
Caldirola (4) , 
Holland (3)    
Niemeyer (3,5) , 
Gondorf (4) - 
Heller (3)    
Rausch (4)    
Vrancic (4,5)    
Platte (5)    

Einwechslungen:
46. Kempe (4,5) für Vrancic
76. Sailer für Rausch
88. Ivana für Heller

Trainer:
Schuster
Bor. Mönchengladbach
Aufstellung:
Sippel (3) - 
Elvedi (2,5) , 
Nordtveit (2,5) - 
M. Schulz (3) , 
G. Xhaka (2)        
Traoré (4)    
Herrmann (2,5) - 
Hofmann (2,5) - 
Hahn (2,5)    
T. Hazard (2,5)        

Einwechslungen:
62. Korb für Traoré
76. Brouwers für T. Hazard
83. Jantschke für G. Xhaka

Trainer:
Schubert

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
T. Hazard (31., Rechtsschuss, G. Xhaka)
0:2
Hahn (63., Kopfball, Herrmann)
Gelbe Karten
Darmstadt:
Platte
(2. Gelbe Karte)
,
Garics
(8.)
,
Holland
(5., gesperrt)
Gladbach:
-

Spieldaten

SV Darmstadt 98       Bor. Mönchengladbach
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 9 : 22 Torschüsse
 
gespielte Pässe 294 : 694 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 196 : 606 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 98 : 88 Fehlpässe
 
Passquote 67% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 30% : 70% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 45% : 55% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 2 Abseits
 
Ecken 3 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
14.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Merck-Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
Zuschauer:
17000 (ausverkauft)
Spielnote:  3,5
eine Partie ohne Spannung, in der Gladbach vereinzelt für spielerische Höhepunkte sorgte.
Chancenverhältnis:
2:6
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
souveräner Auftritt ohne größere Probleme.
Spieler des Spiels:
Granit Xhaka
Gladbachs Mittelfeldspieler Granit Xhaka überzeugte mit großer Präsenz, fast alle seiner 125 Pässe kamen an, heraus ragte die Vorarbeit zum 1:0.

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