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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg


TSG HOFFENHEIM
VFL WOLFSBURG
15.
30.
45.







60.
75.
90.












Wolfsburg bleibt in der Liga hinter den Ansprüchen

Kramarics Blitzstart spielt der TSG in die Karten

Die TSG Hoffenheim lebt! Die Kraichgauer schlugen eine Woche nach der 1:5-Klatsche von Stuttgart zurück, besiegten den Champions-League-Viertelfinalisten Wolfsburg mit 1:0 und leisteten sich dabei sogar den Luxus eines verschossenen Foulelfmeters. Die Niedersachsen fanden wenige Tage nach dem Einzug unter die besten acht Mannschaften Europas keine spielerischen Mittel gegen eine TSG, die einen klaren Matchplan verfolgte. Diesem spielte ein frühes Tor nach zwei Minuten allerdings auch prächtig in die Karten.

Koen Casteels
Kalte Dusche: VfL-Keeper und Ex-Hoffenheimer Koen Casteels kann das frühe 0:1 durch Andrej Kramaric (nicht im Bild) nicht verhindern.
© Getty ImagesZoomansicht

TSG-Coach und neuerdings Fußballlehrer Julian Nagelsmann wechselte im Vergleich zur deftigen 1:5-Klatsche beim VfB Stuttgart zweimal: Vargas und Kramaric kamen für Polanski (Gelbsperre) und Hamad ins Spiel. Bei den Gästen aus Wolfsburg nahm Trainer Dieter Hecking nach dem 1:0 gegen die KAA Gent und dem damit verbundenen Einzug ins Champions-League-Viertelfinale eine Veränderung vor. Draxler, zuletzt in starker Form, war nicht fit für einen Startelfeinsatz und wurde durch Caligiuri ersetzt.

Im Schnitt 4,1 Treffer fielen in 15 Begegnungen zwischen Hoffenheim und Wolfsburg. Und auch Duell Nummer 16 schickte sich an, diese Quote aufrecht zu erhalten. Nach genau zwei Minuten nutzten die Gastgeber einen Fehler der Wolfsburger im Aufbauspiel, schalteten schnell um und gingen durch den coolen Kramaric in Front (3.). Damit hatte sich der Startelfeinsatz der serbischen Leihgabe von Leicester City bereits gelohnt.

Wolfsburg: Ballbesitz, aber keine Torchancen

Mit der Führung im Rücken zogen sich die Kraichgauer anschließend zurück und überließen den Wölfen das Spiel. Jedoch machten es die "Nagelsmänner" durch eng zusammen stehende Ketten enorm schwer für kombinationsstarke Wolfsburger, sich zu entfalten. So hatte die Hecking-Elf zwar deutlich mehr Ballbesitz (fast 70 Prozent), wusste damit aber nichts anzufangen. Auch weil die Hoffenheimer die Mehrzahl der direkten Duelle gewann (über 60 Prozent).

Die aggressive Zweikampfführung der Hoffenheimer trug Früchte. Denn der CL-Viertelfinalist kam kaum zu Chancen. Stattdessen hätte die TSG durch Uth nachlegen können. Der Rechtsschuss des 24-Jährigen flog knapp am linken Pfosten vorbei (23.).

Erst jetzt erspielten sich die Gäste einige halbgare Abschlüsse. Doch den Kopfbällen von Caligiuri (32.) und Kruse (43.) fehlte es an Wucht und Präzision, sodass der Matchplan von Nagelsmann ("Wir wollen die Bewegungen der Wolfsburger einschränken") nach 45 Minuten voll aufging.

Casteels macht seinen Fehler wieder gut

Ohne personelle Veränderungen startete der zweite Durchgang, in dem es spielerisch zunächst keine Glanzpunkte zu sehen gab. Bis Casteels Kramaric im Strafraum von den Beinen holte und damit einen Elfmeter verursachte. Doch der Belgier machte seinen Fehler sofort wieder gut und parierte den Strafstoß gegen Volland (57.).

Eine Initialzündung für den VfL, der dank seines Keepers im Spiel blieb? Nicht wirklich. Auch deshalb schickte Hecking mit Vieirinha (für Kruse, 60.) einen frischen Mann ins Rennen. Doch es blieb alles beim Alten. Wolfsburg bemühte sich, fand aber gegen weiterhin disziplinierte Hoffenheimer kaum Mittel, um sich einmal hinter die Abwehrkette zu kombinieren.

Schürrle vergibt die größte Chance

Das änderte sich bis in die Schlussphase nicht. Der VfL, individuell besser besetzt als die TSG, brachte seine PS einfach nicht auf die Straße und biss sich an der Hoffenheimer Abwehr die Zähne aus. Einzig Schürrle und Rodriguez hatten in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Baumann hatte in beiden Szenen etwas dagegen und hielt für die TSG den Sieg letztlich fest.

Die Hoffenheimer werden versuchen, den Schwung in die nächste Woche mitzunehmen. Dann gastieren sie am Samstag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV. Die Wölfe empfangen gleichzeitig den SV Darmstadt 98.

1. Bundesliga, 2015/16, 26. Spieltag
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:0
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:0
Altersunterschied

1899 Hoffenheim erwartete am 26. Spieltag den VfL Wolfsburg - natürlich mit dem 28-jährigen Trainer Julian Nagelsmann.
© Getty Images

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (2,5)    
Kaderabek (3) , 
Bicakcic (2,5) , 
Süle (2,5) , 
Toljan (3,5) - 
Schär (3,5)    
E. Vargas (4)    
Nad. Amiri (3) - 
Uth (3,5) , 
Volland (3,5)    
Kramaric (2)        

Einwechslungen:
55. Ochs (3,5) für E. Vargas
67. Canouse für Schär
77. Elyounoussi für Kramaric

Trainer:
Nagelsmann
VfL Wolfsburg
Aufstellung:
Casteels (3)    
Träsch (3)    
Knoche (5) , 
Dante (3) , 
Luiz Gustavo (2,5)    
Guilavogui (3) , 
Arnold (4)    
D. Caligiuri (3,5) , 
Schürrle (5) - 
M. Kruse (4,5)    

Einwechslungen:
60. Vieirinha (3,5) für M. Kruse
71. Bruno Henrique für Träsch
75. M. Schäfer für Arnold

Trainer:
Hecking

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kramaric (3., Rechtsschuss, Volland)
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Baumann
(1. Gelbe Karte)
Wolfsburg:
Casteels
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Casteels hält Foulelfmeter von Volland (57.)

Spieldaten

TSG Hoffenheim       VfL Wolfsburg
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 11 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 353 : 657 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 252 : 569 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 101 : 88 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 35% : 65% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 7 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 4 Abseits
 
Ecken 3 : 5 Ecken
 
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Hradecky, Lukas
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13
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5.
Casteels, Koen
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VfL Wolfsburg
8
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Spielinfo

Anstoß:
12.03.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Zuschauer:
25231
Spielnote:  3,5
eine intensive Partie mit jedoch wenigen klaren Torchancen.
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
3:5
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
souverän mit klarer Linie in der Zweikampfbewertung. Vertretbar, beim Zweikampf Casteels gegen Kramaric (56.) auf Strafstoß zu entscheiden.
Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric
Mit dem frühen 1:0 brachte Andrej Kramaric die TSG Hoffenheim auf die Siegerstraße. Er holte zudem gegen Casteels den Strafstoß heraus.

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