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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

5
:
1

Halbzeitstand
2:0
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


VFB STUTTGART
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.








60.
75.
90.












Kramny-Elf vergrößert Abstand nach unten

Niedermeier macht die Trendwende perfekt

Der VfB fand nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg mit einer starken Vorstellung gegen Hoffenheim beim auch in dieser Höhe verdienten 5:1 wieder in die Erfolgsspur. Defensiv stabil und offensiv ideenreich präsentierte sich Stuttgart in Durchgang eins und war schon beim Kabinengang klar auf der Siegerstraße. Mit Doppelpacker Niedermeier hatten die Schwaben einen doppelten Frühstarter in ihren Reihen und setzten ihren spielfreudigen Vortrag nach etwas Anlaufzeit auch in den zweiten 45 Minuten fort.

Niedermeier überwindet Baumann
Das schnelle 1:0: Georg Niedermeier überwindet TSG-Keeper Oliver Baumann.
© Getty ImagesZoomansicht

VfB-Coach Jürgen Kramny reagierte auf die 0:4-Demontage in Gladbach mit zwei Personalwechseln: Für Harnik und Werner spielten Rupp und Kravets.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann hatte im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg dreimal neues Personal an Bord: Bicakcic, Hamad und Toljan kamen für Ochs, Schwegler und Vargas zum Zug.

Frühstart durch Niedermeier

Bei Nieselregen und Temperaturen um die sechs Grad startete der VfB auf rutschigem Rasen nach Maß: Nach einer Ecke wehrte die TSG vor den Strafraum ab, wo Rupp abzog. Baumann ließ abprallen, und Niedermeier grätschte das Leder rechts am Pfosten aus einem Meter über die Linie (5.).

Hoffenheim hatte nach dem frühen Rückstand Mühe, ins Spiel zu finden. Offensiv lief kaum etwas zusammen bei den Kraichgauern, die in der Deckung vor zielstrebigeren, aber im letzten Drittel zunächst zu unpräzisen Kramny-Schützlingen auf der Hut sein mussten.

Die Teams neutralisierten sich nach der Anfangsviertelstunde weitestgehend, gaben dem Kontrahenten nur wenig Raum zur Entfaltung - der Ballverlust schon vor dem Strafraum war auf beiden Seiten die Regel, nur Polanski brachte einen Torschuss zustande (25.).

Erst nach einer knappen halben Stunde drehte der VfB mehr auf, profitierte dabei von einigen Patzern im Defensivverbund der TSG. Aber weder Kravets (28.) noch Didavi (30.) und auch nicht Rupp bei einem Überzahlkonter drei gegen eins - dem Flügelflitzer misslang die perfekte Ballannahme (31.) - wussten den Vorsprung auszubauen.

Nach Chancenwucher trifft Rupp

Nagelsmann reagierte schon nach 35 Minuten taktisch (Kramaric für Bicakcic) auf den mäßigen Offensivvortrag seiner Schützlinge, doch es waren vor allem die überfallartigen Angriffe der Schwaben, die Gefahr brachten. Kravets schoss nach Didavis Zuspiel Baumann in die Arme (39.), dann aber belohnte sich Stuttgart für sein klares Chancenplus: Insua flankte von links, Didavi fintierte, Kravets ließ unabsichtlich durchrutschen, und Rupp bewahrte halbrechts die Nerven und jagte das Leder aus neun Metern zum 2:0-Pausenstand ins linke Eck (42.).

Drei Personalwechsel bei Wiederbeginn: Klein kam beim VfB für Gentner (Achillessehnenprobleme), 1899 erschöpfte sein Wechselkontingent gänzlich mit Schmid und Vargas für Hamad und Uth. Fast hätte es früh geklappt mit dem Anschlusstor, aber Insua blockte Amiris Schuss aus elf Metern gerade noch ab (48.).

Statt dem möglichen 2:1 stand es wenig später 3:0, und wieder war Niedermeier der Frühstarter: Nach einer Ecke durch Kostic hatte der Innenverteidiger die Lufthoheit, stand komplett blank und nickte aus sieben Metern wuchtig ins linke Eck ein - erster Karriere-Doppelpack des Innenverteidigers (51.).

Die Kraichgauer entwickelten offensiv kaum Durchschlagskraft. Es fand sich kaum eine Lücke gegen disziplinierte, zweikampfstarke und in der Folge abwartender agierende Gastgeber, die zunächst nur bei Kramarics Schrägschuss etwas in die Bredouille gerieten (64.) und selbst durch Großkreutz hätten erhöhen können (65.).

Möglichkeiten hüben wie drüben

Nachdem Durchgang zwei eher chancenarm dahergekommen war, brannte es alsbald in beiden Strafräumen. Kramaric belohnte Hoffenheims Offensivbemühungen (73.), dann verpasste Didavi das 4:1 (75.), ehe Schmid wiederum dicht vor dem 3:2 stand (77.).

Erst Kostic, dann Joker Werner

Stuttgarter Restsorgen, es könnte noch einmal eng werden, beseitigten dann aber Kostic nach feinem Solo (78.) und der eingewechselte Werner (83.), die einen auch in dieser Höhe gerechten 5:1 herausschossen.

Der VfB setzt sich damit ins Mittelfeld ab, die Abstiegsnöte der Hoffenheimer, bei denen Polanski die 5. Gelbe sah, sind wieder größer geworden.

Stuttgart gastiert am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Ingolstadt. Hoffenheim empfängt gleichzeitig den VfL Wolfsburg.

1. Bundesliga, 2015/16, 25. Spieltag
VfB Stuttgart - TSG Hoffenheim 5:1
VfB Stuttgart - TSG Hoffenheim 5:1
Nachbarschaftsduell vor der Brust

VfB-Trainer Jürgen Kramny blickt dem Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim entgegen.
© Getty Images

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05.03.16
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Tyton (3) - 
Großkreutz (3) , 
Schwaab (3) , 
Niedermeier (1,5)        
Insua (2) - 
Serey Dié (2,5) - 
Rupp (2)    
Gentner (3)        
Didavi (2)    
Kostic (1,5)    
Kravets (4)        

Einwechslungen:
46. Klein (3,5) für Gentner
68. Ti. Werner     für Kravets
81. Maxim für Didavi

Trainer:
Kramny
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Baumann (5) - 
Schär (6) , 
Süle (4)    
Bicakcic (4,5)    
Kaderabek (5) , 
Toljan (4,5) - 
Polanski (4)        
Hamad (5)    
Nad. Amiri (4) - 
Uth (5)    

Einwechslungen:
35. Kramaric (3)     für Bicakcic
46. E. Vargas (5) für Uth
46. Schmid (5) für Hamad

Trainer:
Nagelsmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Niedermeier (6., Rechtsschuss, Rupp)
2:0
Rupp (42., Rechtsschuss, Insua)
3:0
Niedermeier (51., Kopfball, Kostic)
3:1
Kramaric (73., Rechtsschuss, Nad. Amiri)
4:1
Kostic (78., Linksschuss)
5:1
Ti. Werner (83., Rechtsschuss, Schwaab)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Kravets
(1. Gelbe Karte)
Hoffenheim:
Süle
(3. Gelbe Karte)
,
Polanski
(5., gesperrt)

Spieldaten

VfB Stuttgart       TSG Hoffenheim
Tore 5 : 1 Tore
 
Torschüsse 21 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 314 : 572 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 238 : 491 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 76 : 81 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 86% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 8 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 8 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 2 Abseits
 

Spielinfo

Anstoß:
05.03.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
44647
Spielnote:  2
starke Schwaben, schwache Badener, eine einseitige Partie mit hohem Unterhaltungswert.
Chancenverhältnis:
10:5
Eckenverhältnis:
11:1
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 3
insgesamt ordentlich, allerdings zuweilen mit Problemen in der Bewertung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Georg Niedermeier
Eine enorme Präsenz bei Standards veredelte Verteidiger Georg Niedermeier mit zwei Toren. Kleine Wackler trübten die starke Vorstellung ein wenig.